So hohe Zuzahlungen leisten gesetzlich Krankenversicherte

Zuzahlung

Nahezu jeder gesetzlich Krankenversicherte leistet Zuzahlungen für medizinische Behandlungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die auf einer Umfrage basiert. Demnach zahlen Versicherte 448 Euro im Jahr zusätzlich zu ihrem Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung für Gesundheitsleistungen. Am häufigsten entfallen diese Zahlungen auf Apotheken- und Zahnarztkosten. Weiterlesen

Wenn der Zahnarzt pfuscht

Zahnarzt

Lässt ein Patient eine von seinem Zahnarzt eingesetzte Prothese wegen eines behaupteten Mangels durch einen anderen Zahnmediziner austauschen, ohne den Erstbehandler nochmals zu konsultieren, muss er mit Nachteilen rechnen. Denn wird dem Zahnarzt, der den Zahnersatz eingesetzt hat, keine Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben, sind alle Gewährleistungs- und Entschädigungs-Ansprüche ausgeschlossen. Das hat das Oberlandesgericht Dresden in einem Urteil entschieden (Az.: 4 U 1119/16). Weiterlesen

Das müssen Arbeitnehmer im Krankheitsfall beachten

Achtung Krankheit

Arbeitnehmer sind im Krankheitsfall in gewissem Maße vor Einkommenseinbußen geschützt. Dazu müssen sie jedoch bestimmte Vorgaben einhalten. Allerdings ist der Schutz auch dann zeitlich und der Höhe nach begrenzt.

Ein Arbeitgeber muss einem Arbeitnehmer, der infolge eines Unfalles oder einer Krankheit arbeitsunfähig ist, für sechs Wochen beziehungsweise 42 Kalendertage dessen Gehalt weiterzahlen, wenn der Arbeitnehmer mindestens seit vier Wochen bei ihm beschäftigt war. Dies gilt auch für geringfügig Beschäftigte wie Mini-Jobber. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber unverzüglich, am besten zu Beginn des ersten Tages, an dem er krankheitsbedingt nicht arbeiten kann, über seine Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer informiert. Weiterlesen

Viele Reisende haben im Ausland gesundheitliche Probleme

27.8gesundheitliche Probleme

Laut einer repräsentativen Befragung benötigte fast die Hälfte derer, die in ihrem Urlaub im Ausland waren, aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalles Medikamente, einen Arzt oder sogar eine Behandlung im Krankenhaus. Die Umfrage belegt zudem, dass nicht alle Auslandsreisende eine ausreichende Absicherung vor den Kosten, die durch eine medizinische Behandlung im Ausland entstehen können, haben. Weiterlesen

Gesundheitliche Probleme können im Ausland teuer werden

Auslandskrankenversicherung

Eine Krankheit oder ein Unfall kann beim Auslandsurlaub zum finanziellen Problem werden, denn wer ausschließlich gesetzlich krankenversichert ist, erhält in anderen Ländern je nach Umstand nur eine anteilige oder gar keine Erstattung der Rettungs-, Krankenhaus- und/oder Arztkosten.

Gesundheitliche Probleme können im Ausland teuer werden

Zwar besteht für gesetzlich Krankenversicherte zumindest innerhalb bestimmter Länder eine gewisse Grundabsicherung. Allerdings kommt die heimische gesetzliche Krankenversicherung bei einer notwendigen medizinischen Behandlung während einer Auslandsreise für vieles nur anteilig oder gar nicht auf. Außerdem behandeln im Ausland zahlreiche Ärzte und Kliniken einen Patienten oft nur gegen Vorkasse. Für Reisende gehört daher eine Auslandsreise-Krankenversicherung zu den wichtigsten privaten Zusatzversicherungen.

Prinzipiell haben Reisende durch die deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nur in Ländern der Europäischen Union (EU) und einigen anderen Staaten, mit denen ein Sozialversicherungs-Abkommen besteht, einen gewissen Krankenschutz. Allerdings wird im Rahmen der Europäischen Krankenversicherungs-Karte (EHIC), die normalerweise alle gesetzlich Krankenversicherte haben, von der GKV nur eine Grundversorgung bezahlt, die meist um einiges niedriger ist als in Deutschland.

Zahlreiche Kosten, die im Falle einer Krankheit oder eines Unfalles anfallen, muss der Reisende anteilig oder auch komplett aus der eigenen Tasche zahlen. Wer in Länder ohne derartige Abkommen reist, muss in der Regel sogar alle anfallenden Rettungs-, Arzt- und Krankenhauskosten selbst übernehmen. Es gibt jedoch eine Absicherungsmöglichkeit, um dieses hohe Kostenrisiko zu vermeiden.

Gesetzliche Krankenversicherung reicht im Ausland nicht

Gesetzlich Krankenversicherte haben in den EU-Ländern und den Ländern mit einem Sozialabkommen durch die GKV nur Anspruch auf solche Leistungen, die auch die Bürger des jeweiligen Landes durch eine dort bestehende gesetzliche Krankenversicherung erhalten würden. So sind in einigen dieser Länder hohe Zuzahlungen oder Selbstbeteiligungen zum Beispiel für die Behandlung beim Arzt und/oder im Krankenhaus vorgeschrieben.

Das heißt, Patienten müssen diese Kosten selbst tragen. Dies gilt aufgrund der gesetzlichen Regelungen auch für gesetzlich Krankenversicherte, die in solche Länder reisen, da die deutsche GKV hier maximal nur die Leistungen erbringt wie die GKV des jeweiligen Landes. Zu beachten ist: Im Ausland muss ein Patient häufig diverse Kosten für eine ärztliche oder stationäre Behandlung im Voraus bar bezahlen, selbst wenn er die heimische Krankenversicherungs-Karte und damit die auf der Rückseite integrierte Europäische Krankenversicherungs-Karte (EHIC) vorzeigt.

Wer in Länder außerhalb der EU reist, mit denen hinsichtlich der gesetzlichen Krankenversicherung kein Sozialversicherungs-Abkommen besteht, wie zum Beispiel Australien, Brasilien, China, Chile, Indien, Japan, Kanada und USA, der muss alle Krankheitskosten selbst bezahlen. Wichtig: Generell gilt für alle Länder, auch die der EU, dass die Kosten für einen Krankenrücktransport aus dem Ausland nach Deutschland in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Was in den einzelnen Ländern gilt

Detaillierte Informationen, welche Leistungen die gesetzliche Krankenversicherung für Reisende im Ausland übernimmt und welche nicht, zeigen die kostenlos herunterladbaren Merkblätter zum Thema Urlaub im Ausland des GKV-Spitzenverbandes. Der GKV-Spitzenverband erklärte zudem vor Kurzem, dass gesetzlich Krankenversicherte, die nach Großbritannien reisen, sich zumindest bis zum 29. März 2019 weiterhin mit ihrer europäischen Krankenversicherungs-Karte behandeln lassen können.

Aufgrund des hohen Kostenrisikos im Falle einer notwendigen medizinischen Behandlung im Ausland empfiehlt der GKV-Spitzenverband in allen Merkblättern den Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Sie ist als Einzel- oder als Ganzjahrespolice und für Privat-, aber auch optional für Geschäftsreisen erhältlich und bietet einen deutlich umfassenderen Versicherungsschutz als die gesetzliche Krankenversicherung.

Eine solche Police schließt je nach Vereinbarung bei unvorhersehbaren gesundheitlichen Problemen beispielsweise die Übernahmen der Arzt-, Krankenhaus- und Rettungskosten im Ausland sowie bei medizinischer Notwendigkeit die Rücktransportkosten nach Deutschland mit ein.

Kostenschutz in der ganzen Welt

Damit die während einer Auslandsreise anfallenden Krankheitskosten von der Auslandsreise-Krankenversicherung zurückerstattet werden, hat der Versicherte in der Regel die entsprechenden Quittungen dem Versicherer einzureichen. Oftmals ist es aber auch möglich, dass Ärzte oder Krankenhäuser direkt mit dem privaten Krankenversicherer abrechnen.

Meist erhalten die Versicherten dazu vom Versicherer für jedes Land entsprechende Anlaufstellen und Telefonnummern genannt, um eine schnelle Behandlung unbürokratisch und ohne Vorauszahlung zu gewährleisten. Dies ist besonders bei notwendigen teuren Operationen oder längeren Krankenhausaufenthalten, die leicht einen fünf- bis sechsstelligen Betrag kosten können, von Vorteil.

Für alle, die regelmäßig ins Ausland reisen, empfiehlt sich eine Ganzjahres-Police. Damit sind alle Reisen, sofern die einzelne Reise je nach Vertragsvereinbarung zum Beispiel nicht länger als sechs oder acht Wochen dauert und der Reisepreis unter der im Vertrag vereinbarten Summe liegt, automatisch versichert, ohne dass man sich vor jedem Urlaub darum kümmern muss. Bei sehr langen oder teuren Reisen empfiehlt sich eine Einzelpolice, die genau auf die Reise abgestimmt ist. (verpd)

 

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WISO-Beitrag vom 15. April 2013 | ZDF

Die unmögliche Flucht vor steigenden Beiträgen in der privaten Krankenversicherung (PKV) *

– Weshalb die Europäische Zentralbank keinen Einfluss auf PKV-Prämiensteigerungen hat? –

„Herr, mir ist klar geworden, dass du ein harter Mann bist, erntest, wo du nicht gesät hast, und einsammelst, wo du nicht ausgestreut hast! So ging ich voller Angst weg und versteckte dein Talent in der Erde! Schau, da hast du das Deine!“ (Matthäus 25,024-25)

Zur Teuerung in der PKV trägt vieles bei. Beispielsweise Umlagen zur Quersubventionierung für den Basis-, Standard- und Notlagentarif. Wer seine PKV vor dem 01.01.2009 abgeschlossen hat kann auch in den Standardtarif wechseln – die anderen nur in den Basistarif. Auch das fehlende Kündigungsrecht des Versicherers (VR) bei Beitragsverzug verteuert die PKV. Ebenso dass immer weniger Kunden ihre PKV wechseln oder zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zurückgehen und ihre Alterungsrückstellungen (AR) zurücklassen. Dazu die längere Lebenserwartung. Ferner die Möglichkeit der Ärzte, teurere und mehr Behandlungen zu propagieren, also Patienten zu steuern. Weiterlesen

Der ewige Student und die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung

Versicherungspflicht

Der unter anderem unter einem Asperger-Syndrom leidende Kläger hatte im Alter von 20 Jahren ein Hochschulstudium begonnen. Er wurde wegen seiner Erkrankung ab dem gleichen Jahr durchgehend als versicherungspflichtig in der Krankenversicherung der Studenten geführt. 26 Jahre später stellte die Krankenkasse durch Bescheid das Ende dieser Versicherungspflicht fest. Der nun 46-jährige Student, musste sich deswegen zu einem deutlich höheren Krankenversicherungs-Beitrag versichern Weiterlesen

Überblick zur gesetzlichen Krankenversicherung

gesetzliche Krankenversicherung

Fast 90 Prozent der Bürger sind hierzulande in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Doch nur die wenigsten wissen im Detail, welche Leistungen tatsächlich noch übernommen werden, wie sich ein Krankengeld zusammensetzt und was es genau mit dem Zusatzbeitrag, den eine Krankenkasse verlangen kann, auf sich hat. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) möchte für mehr Transparenz rund um die GKV sorgen und versucht, diese und andere Fragen mit einem vor Kurzem veröffentlichten Ratgeber zu beantworten.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sind rund 70 Millionen Bürger in Deutschland, das entspricht fast 90 Prozent der Bevölkerung, in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Sie ist eine der fünf Sparten der deutschen Sozialversicherungen.

Doch was leistet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Detail? Wer ist in der GKV pflichtversichert? Welche Krankenkassenbeiträge muss man als Arbeitnehmer, Rentner oder freiwillig Versicherter zahlen? Wann und wie kann man in eine andere Krankenkasse wechseln? Dies sind nur einige der Fragen, die sich im Zusammenhang mit der GKV stellen.

Neuer Ratgeber

Antworten darauf gibt die neue Broschüre „Ratgeber zur Krankenversicherung“, die das BMG kostenlos zum Bestellen oder als Download zur Verfügung stellt. Auf über 150 Seiten wird unter anderem der Versicherungsumfang, also auf welche Leistungen ein gesetzlich Krankenversicherter Anspruch hat, beschrieben.

Hierbei wird auf die möglichen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen wie Impfungen oder Krebsvorsorge-Untersuchungen eingegangen.

Zudem werden die Leistungen bei ärztlichen/zahnärztlichen und/oder stationären Behandlungen sowie die Zuzahlungsmodalitäten von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln beschrieben. Unter anderem wird erklärt, wann es Zuschüsse für die Fahrtkosten zu ambulanten oder stationären Behandlungen oder auch für eine notwendige Haushaltshilfe gibt.

Kein Rundumschutz

Ein Kapitel erläutert, wann und wie viel Krankengeld ein Versicherter erhält. So bekommt zum Beispiel auch ein gesetzlich versicherter, berufstätiger Elternteil ein Krankengeld, wenn er sein unter zwölf Jahre altes Kind laut ärztlichem Attest beaufsichtigen, betreuen oder pflegen muss und keine andere im Haushalt lebende Person dies übernehmen kann. In diesem Fall erhalten beispielsweise Familien mit einem Kind ein Krankengeld für maximal zehn Tage und Alleinerziehende mit einem Kind bis zu 20 Tage pro Jahr.

Zudem erfährt der Leser, wer in der GKV pflichtversichert ist, was es mit der elektronischen Gesundheitskarte auf sich hat, wie sich die GKV finanziert, wer sich freiwillig versichern und wer in eine private Krankenversicherung wechseln kann.

Details zur privaten Krankenversicherung können beim Versicherungsvermittler des Vertrauens erfragt werden. Der Versicherungsfachmann erklärt unter anderem, welche Krankenzusatz-Versicherungen sinnvoll sind, da die GKV viele Krankheitskosten beispielsweise hinsichtlich des Zahnersatzes nicht oder nur zu einem geringen Teil übernimmt oder auch Einkommenseinbußen im Krankheitsfall trotz Krankengeld möglich sind.(verpd)