Wenn ein Anwalt notwendig wird

Rechtsanwalt

Im Alltag gibt es zahlreiche Bereiche, in denen es zum Konflikt kommen kann, sei es zum Beispiel mit dem Arbeitgeber, dem Vermieter, einem Unfallgegner, einem Händler oder auch einem Nachbarn. Oftmals bleibt als letzte Möglichkeit, um sein Recht zu bekommen, der Gang zum Anwalt oder auch ein Gerichtsverfahren. Viele schrecken allerdings wegen der zum Teil sehr hohen Anwalts- oder Prozesskosten zurück. Dieses Kostenrisiko lässt sich jedoch umgehen. Weiterlesen

Damit der Rücken nicht schmerzt

Rückenschmerzen

Viele Menschen arbeiten heute im Büro und verbringen damit ihre Arbeitszeit im Sitzen – mit den entsprechenden negativen Folgen, denn das stundenlange Sitzen ist alles andere als rückenschonend. Zwei Drittel der Personen, die an einem Bildschirmarbeitsplatz arbeiten, klagen über Verspannungen und Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Bei mehr als der Hälfte macht der Rücken Probleme, so eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Weiterlesen

Zu viel Sonne schadet

Sonnenschutz

Nach dem „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“, herausgeben vom Robert Koch Institut, erkrankten 2013 100.600 Frauen und 111.000 Männer an Basalzell- und Plattenepithel-Karzinomen(„weißer Hautkrebs“). Zudem wurden bei 10.470 Frauen sowie 10.940 Männern ein malignes Melanom („schwarzer Hauptkrebs“) festgestellt. Zusammen erkrankten also rund 233.000 Menschen an Hautkrebs. Hochrechnungen vom Institut für Krebsepidemiologie e.V. (IKE) sprechen sogar von bis zu 290.691 Neuerkrankungen für 2014. Weiterlesen

Eine passende Absicherung für das Elektrofahrrad

Elektrofahrrad

Letztes Jahr war hierzulande laut Zweirad-Industrie-Verbandes e.V. (ZIV) knapp jedes siebte aller verkauften Fahrräder ein Elektrorad. Circa 605.000 Elektroräder, dazu zählen beispielsweise Pedelecs und E-Bikes, wurden 2016 in Deutschland verkauft. Bei allen Velos, also auch bei Elektrorädern gilt, wer bei einem selbst verschuldeten Unfall einen anderen schädigt, muss gemäß Paragraf 823 BGB(Bürgerliches Gesetzbuch) für den dabei entstandenen Schaden mit seinem gesamten Vermögen haften. Doch mit der richtigen Haftpflicht-Police lässt sich dieses finanzielle Risiko absichern. Weiterlesen

Sehstörungen bei Kindern rechtzeitig erkennen

Sehstörungen

Kleinkinder mit Sehstörungen haben gute Chancen, als Erwachsene ohne Sehschwäche leben zu können – vorausgesetzt, das Augenproblem wird frühzeitig erkannt und behandelt. In vielen Fällen fällt es erst in der Schule auf, dass Sehprobleme vorliegen, zum Beispiel, wenn ein Kind Buchstaben an der Tafel oder im Buch nicht richtig sehen kann. Doch dann kann es für eine 100-prozentige Behebung der Sehschwäche bereits zu spät sein. Daher sollten Eltern wissen, wann der Gang zum Augenarzt unbedingt notwendig ist.

Laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA) sehen zehn Prozent aller Kinder schlecht. Insgesamt wird jedoch bei vier von zehn Kindern, die unter einer Sehstörung leiden, dies zu spät erkannt, um die Augenprobleme rechtzeitig behandeln und damit eine lebenslange Sehschwäche verhindern zu können, so der BVA. Viele Sehfehler könnten nämlich durch eine frühzeitige Behandlung vollständig behoben werden.

Allerdings werden bei Kindern nicht alle Sehprobleme bei den üblichen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt erkannt. Daher rät der BVA in einem kostenlos herunterladbaren Ratgeberflyer unter anderem, grundsätzlich bei jedem Kind zwischen dem 30. bis 42. Lebensmonat eine Untersuchung beim Augenarzt durchführen zu lassen. Liegen bestimmte Symptome oder Kriterien vor, ist eine noch frühere augenärztliche Untersuchung notwendig.

Wann ein Kleinkind eine augenärztliche Untersuchung benötigt

Bei sichtbaren Auffälligkeiten wie einem Augenzittern, einer erkennbaren Trübung der Hornhaut, grau-weißlichen Pupillen oder auch bei großen lichtscheuen Augen sollten Eltern ihr Kind sofort von einem Augenarzt untersuchen lassen.

Kinder, die ein erhöhtes Risiko für eine Sehschwäche haben, sollten spätestens zwischen dem sechsten und zwölften Monat augenärztlich untersucht werden. Darunter fallen Kinder mit einem erhöhen Risiko für Schielen oder Fehlsichtigkeit, was beispielsweise auf Frühgeburten, Kinder mit Entwicklungsrückstand oder wenn Eltern oder Geschwister darunter leiden zutrifft. Zum anderen gehören dazu auch Kinder, bei denen ein Familienangehöriger eine erblich bedingte Augenkrankheit hat.

Symptome einer Stehstörung

Auch wer Zweifel hat, dass sein Kind richtig sieht, sollte einen Augenarzt aufsuchen. Nach Angaben des Kuratorium Gutes Sehen e.V. können Eltern zum Beispiel am Spielverhalten des Kindes erkennen, ob ein Sehfehler vorliegt. Kurzsichtige Kinder greifen beispielsweise im Alter ab zwölf Monaten öfter daneben, wenn ihnen ein Ball aus einer Entfernung von zwei oder drei Metern zurollt.

Weitere Symptome, die auf eine Sehschwäche hindeuten, sind, wenn ein Kind schielt, ständig den Kopf schief hält, sich immerzu die Augen reibt oder sie häufig zusammenkneift, zwinkert oder blinzelt. Zudem ermüden Kinder mit einer Sehschwäche schnell beim Lesen und Schreiben, verrutschen häufig in der Zeile, halten das Buch sehr nahe oder sitzen auffällig dicht am Computermonitor oder Fernseher.

Kostenschutz für das Familienbudget

Die Kosten für notwendige Brillengläser und unter bestimmten Voraussetzungen auch für Kunststoffgläser beziehungsweise Kontaktlinsen oder für schulsporttaugliche Brillengläser für minderjährige Kinder übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Jedoch nur im Rahmen der im gesetzlichen Leistungskatalog vorgegebenen Qualität und höchstens bis zu einer festgelegten Höchstgrenze. Die Brillengestelle müssen die Eltern in der Regel selbst bezahlen.

Eine private Krankenzusatz-Versicherung, die je nach Vertragsvereinbarung auch die Kosten für Brillengestelle sowie für höherwertige Brillengläser in einer bestimmten Höhe übernimmt, kann diesbezüglich das Familienbudget entlasten. (verpd). Schauen Sie doch einfach auch einmal auf unsere Seite www.webberater24.de.

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Schutzschirm für Freizeitsportler

Freizeitsport

Wer sich in seiner Freizeit sportlich betätigt und dabei verunfallt, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Und auch sonst reicht die gesetzliche Absicherung in der Regel nicht aus, um zum Beispiel die durch einen schweren Unfall mit einem bleibenden Gesundheitsschaden entstehenden Einkommenseinbußen und sonstigen Kosten, wie Umbaukosten, abzudecken. Finanziellen Schutz bieten jedoch diverse private Versicherungslösungen.

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ereignet sich jeder neunte bei Unfallversicherern gemeldete Unfall beim Sport. Fußball hat dabei mit 37 Prozent der gemeldeten Sportunfälle die höchste Unfallrate aller Sportarten. Danach folgen der Skisport mit 23 Prozent sowie sonstige Sportarten ohne Ballspiele wie Joggen oder Surfen mit ebenfalls 23 Prozent, sonstige Sportarten mit Ballspielen, beispielsweise Tennis, Hand- oder Volleyball mit zwölf Prozent und Reitsport mit vier Prozent.

Besonders häufige Sportverletzungen sind Bänder- und Muskelrisse, Gelenksverletzungen, Zerrungen, Verstauchungen, Knochenbrüche, Quetschungen und Prellungen. Zum Teil sind langwierige Heilbehandlungen nötig, was eine längere Arbeitsunfähigkeit mit sich bringt. Und nicht immer heilt eine Unfallverletzung komplett ab. Bleibt ein dauerhafter Gesundheitsschaden, kann das dazu führen, dass der Verunfallte seinen Beruf nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausüben kann und/oder Umbaumaßnahmen für eine behindertengerechte Wohnung vornehmen muss.

Gesetzliche Absicherungslücken bei längerer Arbeitsunfähigkeit …

Der Betroffene kann sich allerdings nicht darauf verlassen, dass die dadurch entstehende Einkommensminderung und die Mehrkosten gesetzlich ausreichend abgesichert sind. Denn im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung besteht zum Beispiel keine Absicherung bei Unfällen während Freizeitaktivitäten wie Sport.

Zudem decken auch die sonstigen Sozialversicherungen wie die gesetzliche Kranken– und Rentenversicherung, nicht alles ab. Wer beispielsweise als Arbeitnehmer nach einem Freizeitunfall länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist, erhält von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für maximal 78 Wochen 70 Prozent des Bruttolohns, höchstens 90 Prozent des Nettoeinkommens.

Gut verdienende Angestellte müssen mit noch höheren finanziellen Einkommenseinbußen rechnen, da die GKV für die Höhe des gesetzlichen Krankengeldes maximal das Einkommen bis zur Beitragsbemessungs-Grenze (monatlich 4.350 Euro in 2017) berücksichtigt. Das Gehalt oberhalb dieser Grenze wird nicht miteinbezogen.

… oder einer unfallbedingten Invalidität

Kann aufgrund einer unfallbedingten Invalidität der bisherige Beruf dauerhaft nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausgeübt werden, haben Betroffene, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, keinen Anspruch auf eine entsprechende Rente der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Nur wer nicht in der Lage ist, sechs oder mehr Stunden am Tag irgendeine Erwerbstätigkeit auszuüben, bekommt, sofern die versicherungs-rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Doch selbst wenn man Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente hat, ist sie in der Regel deutlich niedriger als das bisherige Gehalt und reicht oft nicht, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Wer nicht gesetzlich rentenversichert ist, wie Kinder, Hausmänner oder -frauen sowie zahlreiche Selbstständige erhält im Falle einer Erwerbsminderung keine Leistungen aus der GRV.

Umfassender Rundumschutz

Um diese Absicherungslücken zu schließen, bieten die privaten Versicherer private Unfall-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherungen, eine Krankentagegeld-Police oder auch eine Invaliditäts-Versicherung für Kinder an. Eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits-Police sowie eine Krankentagegeld-Versicherung ist für Selbstständige sogar existenziell, da sie in der Regel selbst für ihre komplette Einkommensabsicherung im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls sorgen müssen.

Bei den privaten Versicherungspolicen kann der jeweilige Versicherungsschutz den Bedürfnissen und Wünschen des Einzelnen angepasst werden. In einer privaten Unfallpolice, die im Gegensatz zum gesetzlichen Unfallschutz rund um die Uhr und weltweit gilt, ist zum Beispiel die Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall frei wählbar.

Übrigens: Mitglieder in einem Sportverein sind normalerweise über den jeweiligen Landessportverband oder über eine eventuell bestehende Unfallpolice des Vereins abgesichert. Allerdings ersetzt dies nicht die private Vorsorge, denn zum einen sind die Leistungen oft nur für besonders schwere Fälle ausgelegt. Zum anderen sind hier ausschließlich Unfälle versichert, die im direkten Zusammenhang mit dem Vereinssport stehen, sportliche Aktivitäten außerhalb des Vereins sind somit nicht versichert. (verpd)

Heirat: Wie der Trauschein das Haushaltsbudget entlastet

Hochzeit,Heirat

Es gibt neben den emotionalen Gründen auch einige wirtschaftliche Vorteile, die für eine Eheschließung sprechen. Neben den staatlich eingeräumten Vergünstigungen bei der Einkommen-, Schenkungs und Erbschaftsteuer profitieren Ehepaare finanziell auch bei der gesetzlichen Sozialabsicherung sowie bei den privaten Versicherungen.

Dass die Ehe beim Gesetzgeber eine besondere Stellung einnimmt, ist bereits in Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes erkennbar. Hier heißt es: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“

Nicht zuletzt deswegen gewährt der Staat Verheirateten diverse steuerliche und sozialversicherungs-rechtliche Vorteile. Doch auch im Bereich der privaten Versicherungen gibt es diverse Vergünstigungen für Ehepaare.

Vorteile bei den Steuern durch eine Heirat

Bezüglich der Einkommensteuer können Ehepaare, anders als Paare ohne Trauschein, wählen, ob sie zusammen oder getrennt veranlagt werden wollen. Für viele ist die Zusammenveranlagung, auch Ehegatten-Splitting genannt, günstiger. Dabei wird das Gesamteinkommen beider Ehepartner zusammengerechnet, durch zwei geteilt und je Person versteuert.

Die Besteuerung je Partner und damit auch der zu zahlende Steuersatz bezieht sich also auf das halbierte Gesamteinkommen. Davon profitieren insbesondere Eheleute, bei denen ein Partner deutlich mehr verdient als der andere oder ein Partner kein Einkommen hat. Der Grund: Die Höhe des Steuersatzes richtet sich nach einer progressiv ansteigenden Besteuerungskurve, das heißt ein hohes Einkommen unterliegt einem deutlich höheren Steuersatz als zwei kleinere Einkommen, was letztendlich eine Steuerersparnis bringt.

Vorteile bietet die Ehe auch hinsichtlich der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Hier werden Eheleute im Vergleich zu unverheirateten Paaren bessergestellt. Vererbt oder schenkt ein Partner dem anderen ein Haus oder ein Vermögen, besteht bei unverheirateten Paaren nur ein Freibetrag von 20.000 Euro, bei Ehepaaren beträgt der Freibetrag jedoch 500.000 Euro.

… und der gesetzlichen Kranken- …

Ob ein Paar verheiratet ist oder nicht, wirkt sich auch bei den Leistungen und zum Teil beim Beitrag der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung aus.

So ist ein Ehepartner in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (GKV) kostenlos mitversichert, wenn bestimmte Kriterien vorliegen. Eine solche sogenannte Familienversicherung ist möglich, wenn ein Ehepartner in der GKV versichert ist und der andere kein oder nur ein geringes Einkommen hat.

Als geringes Einkommen gilt ein Gesamteinkommen, wie regelmäßige Miet- oder Zinseinnahmen, das nicht über 425 Euro – das entspricht einem Siebtel der monatlichen Bezugsgröße (Bezugsgröße 2017: 2.975 Euro) – beziehungsweise bei geringfügig Beschäftigten nicht über 450 Euro monatlich liegt. Zudem darf der mitzuversichernde Ehepartner selbst nicht anderweitig versicherungspflichtig, versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sein und keine hauptberuflich selbstständige Erwerbstätigkeit ausüben.

… sowie gesetzlichen Rentenversicherung

In der gesetzlichen Rentenversicherung wiederum steht nach dem Tod eines Ehepartners dem verbliebenen Ehepartner eine gesetzliche Witwen- beziehungsweise Witwerrente zu, wenn die Voraussetzungen der gesetzlichen Rentenversicherung dazu erfüllt sind.

Auch bei der staatlich geförderten Altersvorsorge im Rahmen eines Riester-Rentenvertrages haben Ehepaare Vorteile.

Erfüllt ein Ehepartner die Voraussetzungen, um eine staatliche Förderung für einen Riester-Rentenvertrag zu bekommen, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch der andere Ehepartner einen eigenen Riester-Vertrag abschließen und dafür staatliche Zulagen und Steuervorteile erhalten.

Wenn ein Ehepartner einen Riester-Rentenvertrag hat

Und auch bei den Leistungen der Riester-Rente profitieren Ehepaare. Stirbt der Inhaber eines Riester-Vertrages vor Rentenbeginn, kann das angesparte Kapital mit der darin enthaltenen staatlichen Förderung, wenn in der Police vereinbart, auf einen bereits bestehenden oder neu abgeschlossenen Riester-Vertrag des anderen Ehepartners übertragen werden.

Ist der Bezugsberechtigte jedoch nicht der Ehepartner, müsste dieser die staatlichen Förderungen, also gewährte Zulagen und Steuervergünstigungen, vom angesparten Vorsorgekapital zurückzahlen.

Stirbt der Riester-Rentenvertragsinhaber in der Zeit, in der er aus dem Vertrag bereits eine Rente erhält und war in der Police eine Rentengarantiezeit vereinbart, wird die Rente bis zum Ende der vereinbarten Rentengarantiezeit an den bezugsberechtigten Ehegatten abzugsfrei weitergezahlt. Ein bezugsberechtigter unverheirateter Partner müsste in diesem Fall die staatliche Förderung anteilig zurückzahlen.

Vergünstigungen für Paare im Bereich Versicherungen durch Heirat

Ehepaare können auch bei privaten Versicherungsverträgen profitieren. Viele Versicherer bieten nämlich für unterschiedliche Versicherungsarten wie einer Auslandsreise-Kranken- oder einer Unfallversicherung speziell für Paare und Familien verbilligte Tarife an. In einer Privathaftpflicht- und/oder Rechtsschutz-Versicherungspolice sind zudem bei (Ehe-)Paaren und Familien meist beide Partner sowie deren minderjährige Kinder mitversichert.

Die Prämien für derartige Familienverträge sind normalerweise um einiges günstiger, als wenn jeder Einzelne eine Police – selbst mit einem Single-Bonus – hat. Wer noch eine Privathaftpflicht- und/oder Rechtsschutz-Police mit einem Single-Rabatt hat, kann, wenn er heiratet oder auch nur mit dem Partner zusammenzieht, seinen Vertrag entsprechend ändern lassen, damit der (Ehe-)Parter in der Police mitversichert ist.

In der privaten Lebens- oder Unfallversicherung gilt im Todesfall automatisch die gesetzliche Erbfolge, also der Ehepartner erbt (mit), sofern der Versicherungskunde keine andere Regelung getroffen und einen anderen Bezugsberechtigten eingetragen hat. Ist nämlich ein unverheirateter Partner in der Police nicht als Bezugsberechtigter genannt, geht er leer aus, sofern kein anderslautendes Testament vorliegt. Hatte der verstorbenen Ehegatten eine Betriebsrente, hat der hinterbliebene Ehepartner je nach Vertragsgestaltung Ansprüche auf das angesparte Kapital oder eine Rentenzahlung.

Der passende Rat für eine neue Lebenssituation

Hat sich ein Paar entschlossen zusammenzuziehen oder zu heiraten, ist es grundsätzlich ratsam, die Versicherer der bestehenden Versicherungsverträge über die neue Lebenssituation zu informieren. Nach einem Umzug muss unter anderem die neue Adresse und gegebenenfalls eine neue Bankverbindung mitgeteilt werden.

Außerdem empfiehlt sich eine Beratung durch einen Versicherungsfachmann. Dieser kann zum einen analysieren, welche Einsparungspotenziale sich aus der neuen Lebenssituation ergeben, und zum anderen prüfen, ob der bisherige Versicherungsschutz den neuen Anforderungen entspricht.

Gegebenenfalls ist es beispielsweise bei einer bestehenden Lebens- und/oder Unfallversicherung notwendig, den Bezugsberechtigten im Todesfall auf den aktuellen (Ehe-)Partner zu ändern. (verpd). Schauen Sie doch einfach auch einmal auf unsere Seite www.webberater24.de.

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Krank und trotzdem gut versichert

Krank

Beim Abschluss einer Lebens- und Krankenversicherung müssen in der Regel diverse Gesundheitsfragen beantwortet werden. Je nachdem können bestimmte Krankheiten oder Vorerkrankungen zu einer Mehrprämie, zu Einschränkungen beim Versicherungsschutz oder sogar zur Ablehnung eines Versicherungsantrages durch den Versicherer führen. Wie sich solche Nachteile vermeiden oder zumindest minimieren lassen.

In der Regel kalkulieren Versicherungen ihre Tarife, also die Prämien und den gewährten Versicherungsumfang, nach dem durchschnittlichen Risiko. Je niedriger das Risiko, dass ein Versicherungsfall vorzeitig eintritt, desto niedriger beispielsweise die Prämien. Dies gilt auch bei den Lebens- und Krankenversicherungs-Verträgen. Beispielsweise ist bei gesunden Personen das Risiko erheblich geringer, dass sie in naher Zukunft krank werden oder sterben, als bei chronisch Kranken oder Personen mit bestimmten Vorerkrankungen.

Das Risiko der Versicherten-Gemeinschaft, dass eine vereinbarte Leistung früher fällig wird, ist damit bei jemandem mit einer (Vor-)Erkrankung höher als bei einem Gesunden, was unter Umständen zur Ablehnung des Versicherungswunsches führen kann. Statt einer Ablehnung bieten viele Versicherer den Betroffenen aber auch einen reduzierten Versicherungsumfang an, indem die möglichen Folgen einer bestimmten Vorerkrankung vom Versicherungsschutz ausgenommen werden. Es können aber auch – zum Teil alternativ zum Risikoausschluss – Risikozuschläge verlangt werden.

Der Probeantrag

Wer also ein gesundheitliches Leiden hat wie beispielsweise Bluthochdruck, kann sich so zum Beispiel unter Inkaufnahme eines Mehrbeitrags vollumfänglich versichern oder, anstatt eine Mehrprämie zu zahlen, einen Risikoausschluss in Kauf nehmen. Grundsätzlich beurteilen allerdings die verschiedenen Versicherer Risiken oftmals unterschiedlich. Das heißt, während vielleicht ein Versicherer einem Versicherungsantrag einer Person mit einer bestimmten Krankheit nur mit einem Risikoausschluss zustimmt, reicht einem anderen eine Mehrprämie, um den Versicherungsschutz zu gewähren.

Daher kann es für Personen mit chronischen Krankheiten oder schweren Vorerkrankungen, die eine Lebens- oder Krankenversicherung abschließen wollen, sinnvoll sein, bei mehreren Versicherern mit einem Probeantrag ein verbindliches Angebot anzufordern. Aus einem Antrag wird durch den Vermerk „Probeantrag“ im Formular eine entsprechende Anfrage und somit verhindert, dass ungewollt mit mehreren Versicherern jeweils ein Vertrag zustande kommt.

Viele Versicherungsmakler können aber auch bei verschiedenen Versicherern für ihre Kunden die Annahmemöglichkeiten klären, ohne deren Identität offenzulegen. Der formelle Versicherungsantrag wird dann erst bei einer Einigung über den Vertragsabschluss nachgereicht. Ganz gefährlich sind jedoch Mogeleien bei der Antragstellung. Falsche oder unterlassene Angaben bei den Gesundheitsfragen im Antragsformular können nämlich schnell dazu führen, dass der Versicherer die Police kündigt und/oder im Schadenfall die Leistung komplett verweigert. (verpd)

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Reiserücktrittsversicherung: Finanzieller Schutz bei Reisestorno und -abbruch

Reiserücktritt

Wer eine gebuchte Reise vor Reiseantritt absagt oder während der Reise abbricht, muss unter Umständen mit hohen Stornokosten bis hin zum kompletten Reisepreis und beim Reiseabbruch mit zusätzlichen Rückreisekosten rechnen. Je nach Storno- oder Abbruchgrund gibt es jedoch Versicherungspolicen, die solche Kosten für den „verhinderten“ Reisenden übernehmen.

Es gibt zahlreiche Ursachen, warum man eine gebuchte Reise nicht antritt oder während der Reise abbricht. Häufige Gründe sind zum Beispiel eine plötzlich auftretende Krankheit oder ein Unfall des Reisenden oder eines nahestehenden Familienmitglieds wie Ehepartner oder Kind, aber auch der Tod eines nahen Angehörigen. Auch ein unerwarteter Jobverlust oder eine Beschädigung des Eigenheims infolge eines Naturereignisses wie Sturm können die Ursache für ein Reisestorno oder -abbruch sein.

Je nach Zeitpunkt, wann die Reise vom Reisenden storniert wurde, muss er bis zu 100 Prozent des Reisepreises zahlen. Wird eine bereits angetretene Reise abgebrochen, können neben dem bereits bezahlten Reisepreis, der meist – auch anteilig – nicht erstattet wird, zusätzliche Ausgaben zum Beispiel für die außerplanmäßige Rückreise per Flugzeug hinzukommen. Wer dieses Kostenrisiko abgesichert haben möchte, sollte zeitnah zur Buchung eine Reiserücktritts- und/oder Reiseabbruch-Versicherung abschließen.

Kostenschutz für ein Reisestorno oder Reiseabbruchabbruch – die Reiserücktrittsversicherung

Eine Reiserücktritts- oder auch -Storno-Police kommt je nach Vertragsvereinbarung anteilig oder komplett für die entstandenen Stornokosten auf, wenn die Reise wegen eines versicherten Grundes nicht angetreten werden konnte.

Eine Reiseabbruch-Versicherung erstattet je nach Vereinbarung die nicht genutzten Reiseleistungen sowie die Mehraufwendungen für die Rückreise wie Umbuchungs- und zusätzliche Fahrt- und Unterkunftskosten, wenn eine Reise wegen eines versicherten Grundes abgebrochen werden muss.

Den Reiseabbruchschutz gibt es entweder als Einzelpolice oder in Kombination mit einer Reiserücktritts-Versicherung.

Versicherbare Rücktritts- oder Abbruchgründe innerhalb der Reiserücktrittsversicherung

Je nach Vertragsvereinbarung in der Versicherungspolice können diverse Ursachen, die zum Reisestorno- oder -abbruch führen können, versichert werden. Zu den typischen versicherbaren Risiken zählen eine unerwartete schwere Krankheit, erhebliche Unfallverletzungen, eine Impfunverträglichkeit oder das Ableben des Reisenden oder eines nahestehenden Familienmitglieds.

Weitere versicherbare Gründe für einen Reiserücktritt oder -abbruch sind ein erheblicher Schaden an oder in der Wohnung oder des Hauses des Reisenden durch Einbruch-Diebstahl, Brand, Sturm oder eine andere Naturkatastrophe.

Manche Policen bieten auch Versicherungsschutz, wenn die Reise aufgrund einer Urlaubssperre durch den Arbeitgeber, einer betriebsbedingten Kündigung oder eines bei der Reisebuchung noch nicht vorhersehbaren Arbeitsplatzwechsels storniert werden muss. Selbst wenn eine Versicherte nach der Reisebuchung oder nach Reiseantritt feststellt, dass sie schwanger ist und deshalb die Reise nicht antreten oder durchführen kann, bieten einige Policen bei Reisestorno- oder -abbruch einen Kostenschutz.

Reiserücktrittsversicherung: Einzel- oder Jahrespolice

Die Reiserücktritts- und/oder die Reiseabbruch-Versicherung gibt es entweder als Einmalversicherung für eine bestimmte Reise oder als Dauervertrag für alle während der Dauer des Versicherungsschutzes gebuchten Reisen.

Für alle, die öfter verreisen, empfiehlt sich eine Ganzjahres-Police. Damit sind alle vom Versicherungskunden gebuchten Reisen, sofern die einzelne Reise je nach Vertragsvereinbarung einen bestimmten maximalen Reisepreis und/oder Reisedauer nicht übersteigt, automatisch versichert, ohne dass man sich vor jedem Urlaub darum kümmern muss.

Es gibt auch Familienpolicen, bei denen alle Reisen, die der Versicherungskunde oder sein Familienangehöriger bucht, versichert sind. Bei teuren und hinsichtlich eines Reiseabbruch-Schutzes auch sehr langen Reisen empfiehlt sich eine Einzelpolice, die genau auf die Reise abgestimmt ist.

Damit ein Versicherungsschutz bei der Reiserücktrittsversicherung möglich ist

Wichtig ist, dass man eine Reiserücktritts- und/oder -Abbruch-Versicherung zeitnah zur Reisebuchung abschließt – sofern nicht bereits eine Jahrespolice besteht.

Denn ein Versicherungsschutz wird oftmals nur gewährt, wenn zwischen dem Versicherungsabschluss und dem Reisebeginn maximal ein in den Versicherungs-Bedingungen genannter Zeitraum (Abschlussfrist), beispielsweise 21 oder 30 Tage, nicht überschritten wird.

Aber auch Kurzentschlossene, die eine Reise erst kurz vor Reiseantritt buchen, und deswegen die Abschlussfrist nicht einhalten können, müssen nicht auf einen Kostenschutz verzichten. Bei einigen Versicherern ist es bei kurzfristig gebuchten Reisen möglich, die Reiserücktritts- und/oder -Abbruch-Police zeitnah zur Reisebuchung – je nach Versicherer zum Beispiel am gleichen Tag oder maximal am Folgetag – abzuschließen, damit ein entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. (verpd)

So lernen Kinder spielerisch ihr Unfallrisiko zu minimieren-kostenfreies Spielpaket anfordern

Kinder und Unfälle

Nicht immer und überall sind die Eltern oder andere Erwachsene dabei, um ein Kind vor Unfällen zu schützen. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder selbst erkennen, wenn etwas gefährlich ist, und zwar egal, ob im Straßenverkehr, in der Schule, in der Freizeit oder auch zu Hause. Eine kostenlose App, herausgegeben von der Unfallforschung der Versicherer (UDV,) hilft dabei, dieses Wissen kindgerecht und mit viel Spaß zu vermitteln.

Vorsicht, hier musst du aufpassen … Natürlich kann eine App die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten nicht ersetzen, wenn es darum geht, Kinder vor den Gefahren des Straßenverkehrs und des Alltags zu warnen. Doch die werbefreie App Ampelini XL der Unfallforschung der Versicherer (UDV) des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) kann Eltern bei ihren Präventionsbemühungen unterstützen.

Die App wird kostenlos für iOS- und Android-Geräte vom GDV angeboten und steht in den gängigen App-Stores für Android– und Apple-Smartphones sowie Tablets zur Verfügung.

Spielend und mit Spaß lernen

Ampelini XL, geeignet für Kinder ab circa drei Jahren, zeigt hierfür eine Stadtszenerie, in der sich die Kinder frei bewegen und viel entdecken können. Zahlreiche kleine Animationen, Charaktere, Sounds und auch diverse gefährliche Situationen sind hier in einer Art Wimmelbild versteckt. Wer beispielsweise über die Straße läuft und hierfür nicht den Fußgängerüberweg benutzt, riskiert im Spiel (wie auch im Leben) einen Unfall. Werden beispielsweise die Spielfiguren „Gefahrenzwerge“ angetippt, bringen sie die Stadtbewohner in gefährliche Situationen.

Um sie einzufangen, muss der Spieler die Zwerge, die unmittelbar bei einer gefährlichen Situation zu finden sind, suchen. Diese Situation muss als solche erkannt und angetippt werden, wobei ein Sprecher dann erklärt, was genau an der Situation riskant war. Die jungen Spieler erfahren so auf kindgerechte Weise, dass es gefährlich wird, wenn man sich über den Balkon lehnt, neben einem heißen Grill spielt oder Gasscherben nicht wegräumt. Neben den Gefahrenzwergen gibt es unter anderem auch noch einen Zauberer, der für gefährliche Situationen sorgt.

Die Vorgehensweise ist dabei ähnlich wie bei den Zwergen. Da keinerlei Lese- oder Schreibkenntnisse für die Bedienung der App notwendig sind, eignet sie sich auch für Kinder im Kindergartenalter. Zum Spielen ist keine Onlineverbindung notwendig. Das Spiel ist auch unter www.ampelini.de als Onlinespiel für den PC oder das Notebook erhältlich. Zudem gibt es eine CD/DVD-Box mit den Ampelini-Spielen sowie Ampelini-Minibücher und ein Malbuch, welche online beim GDV kostenlos bestellt werden können. (verpd)