Rentenlücke von Frauen schließt sich nur langsam

Rentenlücke

 Männer haben statistisch gesehen nicht nur ein höheres Erwerbseinkommen, sondern auch deutlich höhere Altersbezüge aus der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Altersvorsorge, wie Aussagen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigen.

In einer Kleinen Anfrage hat sich eine Oppositionspartei bei der Bundesregierung nach der Entwicklung der sogenannten Rentenlücke von Frauen gegenüber Männern erkundigt. Dabei ging es um die unterschiedliche Höhe der durchschnittlichen Altersbezüge, dazu zählen alle im Rentenalter ausbezahlten gesetzlichen, betrieblichen oder auch privaten Altersvorsorge-Leistungen, zwischen Männern und Frauen.

Aus der Antwort der Regierung geht hervor, dass sich seit 1995 die relative Rentenlücke aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und zunehmender Erwerbstätigkeit von Frauen kontinuierlich verringert hat. „Es ist davon auszugehen, dass sich der Trend in Zukunft fortsetzen wird“, so eine Aussage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dennoch betrug die Rentenlücke in 2015 immer noch 53 Prozent. Das heißt, eine Frau hatte nur 47 Prozent der Altersbezüge eines Mannes und damit weniger als die Hälfte. 1995 belief sich die Rentenlücke sogar noch auf 69 Prozent.

Die Rentenlücke von Frauen je Altersvorsorge

Zudem belegen die Daten des BMAS, dass die Altersbezüge in allen Arten, also bei den gesetzlichen Altersrenten, bei den Betriebsrenten, aber auch bei den privaten Altersvorsorgelösungen geschlechterspezifische Unterschiede aufweisen.

Nach den Daten des Ministeriums war die Rentenlücke in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit 60 Prozent am höchsten ausgeprägt. Frauen hatten im Vergleich zu Männern somit eine Betriebsrentenhöhe von nur 40 Prozent.

In der gesetzlichen Rentenversicherung betrug die Rentenlücke 45 Prozent, das heißt, eine Frau erhielt im Durchschnitt 45 Prozent weniger Altersrente als ein Mann. Die Rentenlücke bei der Zusatzversicherung des öffentlichen Dienstes betrug dagegen „nur“ 37 Prozent. In der privaten Altersvorsorge ist die Lücke bei Frauen mit 14 Prozent vergleichsweise gering.

Altersbezüge- und Einkommensunterschiede in Ost und West

Betrachtet man die Alterssicherungs-Leistungen wieder insgesamt, dann ist die Rentenlücke von Frauen in den alten Bundesländern mit 58 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen in den neuen Bundesländern (28 Prozent).

Der sogenannte „Gender Pay Gap“, mit dem der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen mit dem von Männern verglichen wird, lag in Deutschland 2016 bei 21 Prozent. Hier sind die Unterschiede zwischen West und Ost noch gravierender. Im vergangenen Jahr betrug der Verdienstabstand im Westen 23 Prozent und im Osten Deutschlands nur sieben Prozent.

Wie die Zahlen zeigen, ist es insbesondere als Frau wichtig, frühzeitig eine private Altersvorsorge aufzubauen, um auch im Rentenalter finanziell abgesichert zu sein. Bei der Berechnung der gesetzlichen Rentenansprüche und bei Fragen zur richtigen Höhe und der passenden Form einer sinnvollen Altersvorsorge sowie zur optimalen Nutzung von staatlichen Altersvorsorge-Förderungen kann ein Versicherungsfachmann weiterhelfen. (verpd)

Schauen Sie doch einfach auch einmal auf unsere Seite www.webberater24.de.

Wir bieten hier immer aktuelle Webinare zu Versicherungsthemen an. Einfach überall kostenfrei anschauen und wissen, was wirklich wichtig ist. Hier klicken und informieren  http://www.webberater24.de/webinare/

Schutzschirm für Freizeitsportler

Freizeitsport

Wer sich in seiner Freizeit sportlich betätigt und dabei verunfallt, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Und auch sonst reicht die gesetzliche Absicherung in der Regel nicht aus, um zum Beispiel die durch einen schweren Unfall mit einem bleibenden Gesundheitsschaden entstehenden Einkommenseinbußen und sonstigen Kosten, wie Umbaukosten, abzudecken. Finanziellen Schutz bieten jedoch diverse private Versicherungslösungen.

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ereignet sich jeder neunte bei Unfallversicherern gemeldete Unfall beim Sport. Fußball hat dabei mit 37 Prozent der gemeldeten Sportunfälle die höchste Unfallrate aller Sportarten. Danach folgen der Skisport mit 23 Prozent sowie sonstige Sportarten ohne Ballspiele wie Joggen oder Surfen mit ebenfalls 23 Prozent, sonstige Sportarten mit Ballspielen, beispielsweise Tennis, Hand- oder Volleyball mit zwölf Prozent und Reitsport mit vier Prozent.

Besonders häufige Sportverletzungen sind Bänder- und Muskelrisse, Gelenksverletzungen, Zerrungen, Verstauchungen, Knochenbrüche, Quetschungen und Prellungen. Zum Teil sind langwierige Heilbehandlungen nötig, was eine längere Arbeitsunfähigkeit mit sich bringt. Und nicht immer heilt eine Unfallverletzung komplett ab. Bleibt ein dauerhafter Gesundheitsschaden, kann das dazu führen, dass der Verunfallte seinen Beruf nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausüben kann und/oder Umbaumaßnahmen für eine behindertengerechte Wohnung vornehmen muss.

Gesetzliche Absicherungslücken bei längerer Arbeitsunfähigkeit …

Der Betroffene kann sich allerdings nicht darauf verlassen, dass die dadurch entstehende Einkommensminderung und die Mehrkosten gesetzlich ausreichend abgesichert sind. Denn im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung besteht zum Beispiel keine Absicherung bei Unfällen während Freizeitaktivitäten wie Sport.

Zudem decken auch die sonstigen Sozialversicherungen wie die gesetzliche Kranken– und Rentenversicherung, nicht alles ab. Wer beispielsweise als Arbeitnehmer nach einem Freizeitunfall länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist, erhält von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für maximal 78 Wochen 70 Prozent des Bruttolohns, höchstens 90 Prozent des Nettoeinkommens.

Gut verdienende Angestellte müssen mit noch höheren finanziellen Einkommenseinbußen rechnen, da die GKV für die Höhe des gesetzlichen Krankengeldes maximal das Einkommen bis zur Beitragsbemessungs-Grenze (monatlich 4.350 Euro in 2017) berücksichtigt. Das Gehalt oberhalb dieser Grenze wird nicht miteinbezogen.

… oder einer unfallbedingten Invalidität

Kann aufgrund einer unfallbedingten Invalidität der bisherige Beruf dauerhaft nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausgeübt werden, haben Betroffene, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, keinen Anspruch auf eine entsprechende Rente der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Nur wer nicht in der Lage ist, sechs oder mehr Stunden am Tag irgendeine Erwerbstätigkeit auszuüben, bekommt, sofern die versicherungs-rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Doch selbst wenn man Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente hat, ist sie in der Regel deutlich niedriger als das bisherige Gehalt und reicht oft nicht, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Wer nicht gesetzlich rentenversichert ist, wie Kinder, Hausmänner oder -frauen sowie zahlreiche Selbstständige erhält im Falle einer Erwerbsminderung keine Leistungen aus der GRV.

Umfassender Rundumschutz

Um diese Absicherungslücken zu schließen, bieten die privaten Versicherer private Unfall-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherungen, eine Krankentagegeld-Police oder auch eine Invaliditäts-Versicherung für Kinder an. Eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits-Police sowie eine Krankentagegeld-Versicherung ist für Selbstständige sogar existenziell, da sie in der Regel selbst für ihre komplette Einkommensabsicherung im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls sorgen müssen.

Bei den privaten Versicherungspolicen kann der jeweilige Versicherungsschutz den Bedürfnissen und Wünschen des Einzelnen angepasst werden. In einer privaten Unfallpolice, die im Gegensatz zum gesetzlichen Unfallschutz rund um die Uhr und weltweit gilt, ist zum Beispiel die Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall frei wählbar.

Übrigens: Mitglieder in einem Sportverein sind normalerweise über den jeweiligen Landessportverband oder über eine eventuell bestehende Unfallpolice des Vereins abgesichert. Allerdings ersetzt dies nicht die private Vorsorge, denn zum einen sind die Leistungen oft nur für besonders schwere Fälle ausgelegt. Zum anderen sind hier ausschließlich Unfälle versichert, die im direkten Zusammenhang mit dem Vereinssport stehen, sportliche Aktivitäten außerhalb des Vereins sind somit nicht versichert. (verpd)

Das ist wichtig beim BU-Leistungsantrag

BU Leistungsantrag

Die Zeitschrift „Das Investment“ berichtet über die Punkte, die Sie unbedingt bei einem Leistungsantrag auf Berufsunfähigkeitsrente berücksichtigen sollten.

Björn Thorben M. Jöhnke berichtet von einem Versicherungsnehmer, der sich aktuell an seine Kanzlei wandte, um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu beantragen. Was bei solchen Leistungsanträgen wichtig ist, erklärt der Hamburger Rechtsanwalt in einem Gastbeitrag.

Versicherungsnehmer in der Beweislast 

In diesem Leistungsantragsverfahren erhielt der Versicherungsnehmer Rechtsberatung hinsichtlich seines Versicherungsvertrages um zu erfahren, welche Ansprüche dem Versicherungsnehmer überhaupt zustehen.

Des Weiteren unterstützte die Kanzlei Jöhnke & Reichow den Versicherungsnehmer beim Ausfüllen des Leistungsantrages. Hierbei galt es umfangreiche Fragebögen auszufüllen sowie umfassende Tätigkeitsbeschreibungen vor und nach Eintritt der Berufsunfähigkeit niederzuschreiben.

Dieses ist zwingend notwendig, denn der Versicherungsnehmer muss dem Versicherer gegenüber darlegen, dass er seine zuletzt konkret ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.

Zuletzt konkret ausgeübter Beruf zählt

Nachdem der Versicherungsnehmer seinen ursprünglich ausgeübten Beruf als Steuerfachangestellter gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben konnte, zeigte dieser dem Versicherer – der Aachen Münchener Lebensversicherung AG – den Versicherungsfall an mit der Bitte entsprechende Leistungsantragsunterlagen zu übersenden. Der Versicherer übersandte dem Versicherungsnehmer so dann eine Fülle von Unterlagen.

Bereits im Vorwege unterstützte die Rechtsanwaltskanzlei Jöhnke & Reichow den Versicherungsnehmer und beriet über alle Aspekte des Berufsunfähigkeits-Verfahrens.

Des Weiteren wurden auch alle Reaktionsmöglichkeiten des Versicherers besprochen und entsprechend die Unterlagen ausgewertet, die dem Leistungsantrag beizufügen waren.

Das gerichtliche Verfahren erörtert

Um den Versicherungsnehmer auf alle Möglichkeiten und Eventualitäten eines Ausgangs des Berufsunfähigkeits-, beziehungsweise Leistungsantrags-Verfahrens hinzuweisen, wurden selbstverständlich auch in diesem „frühen“ Stadium des BU-Verfahrens ein etwaiges gerichtliches Verfahren erörtert sowie insbesondere auf die entsprechende Beweislast hingewiesen.

Auch etwaige Kostenrisiken eines außergerichtlichen sowie gerichtlichen Verfahrens wurden dem Versicherungsnehmer transparent dargelegt und nachvollziehbar aufgezeigt.

Anerkennung nach nur zehn Tagen

Bereits nach zehn Tagen wurde der Leistungsantrag durch den Versicherer vollumfänglich bewilligt. Dementsprechend musste kein förmliches Verfahren gegen den Versicherer geführt werden, da alle vertraglichen Ansprüche des Versicherungsnehmers unbefristet anerkannt wurden.

Der Versicherer kehrte dabei rückwirkend alle vertragsgemäßen Leistungen an den Versicherungsnehmer aus. Dazu gehörten nicht nur die Berufsunfähigkeitsrenten, sondern auch die in der Vergangenheit zu viel gezahlten Beiträge, die für den Zeitraum der Berufsunfähigkeit zurückerstattet und für die Zukunft gestundet wurden.

Qualifizierte Begleitung zahlt sich aus

Das sogenannte „Berufsunfähigkeits-Verfahren“ beginnt bereits mit dem Leistungsantrag. Aus diesem Grund sollte frühestmöglich kompetente und qualifizierte Unterstützung in Anspruch genommen werden, damit „unvorhersehbare Risiken und Probleme“ des BU-Verfahrens vorhersehbar und damit kalkulierbar werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf der Seite http://www.dasinvestment.com/recht-steuern/news/datum/2016/08/10/das-ist-wichtig-beim-bu-leistungsantrag/

 

Jetzt eilt es wirklich

Selbst das ARD Mittagsmagazin und die Verbraucherschützer raten: Jetzt dringend noch eine  Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

[bannerVideo videourl=“ https://www.youtube.com/watch?v=AZ2yo2-3jRk&qtm_short_code=true“ video_width=“600″ video_height=“500″ id=“2″ align=“left“ banner_width=““ banner_height=““ start_timing=“5″ banner_timing=“10″ gap_timing=“7″ banner_display=“0″]

Helfen Sie Familienangehörigen und guten Freunden bares Geld zu sparen

 

Garantiezins 1

Eine Absicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit ist die wichtigste Vorsorge während der beruflichen Tätigkeit überhaupt.

Und diese Vorsorge wird ab dem 1, Januar 2015 sehr wahrscheinlich um einiges teurer werden. 7 bis 15% schätzt man in Expertenkreisen. Weiterlesen

Die Absicherungs gegen Berufsunfähigkeit wird teuerer – nicht für Sie

Garantiezins 1Ihnen ist es wichtig auch im Falle einer Berufsunfähigkeit bestens abgesichert zu sein und keine finanziellen Einschnitte erleiden zu müssen? Auch dann ist Ihre Unterschrift in 2014 garantiert mehr wert.

Schuld daran ist das Lebensversicherungsreformgesetz .Danach wird zum 1.1.2015 der    Garantiezins der Lebensversicherung von 1,75% auf 1,25% abgesenkt.

Wenn Sie jetzt glauben, dass davon nur die Altersvorsorge betroffen sein wird, dann liegen Sie höchstwahrscheinlich falsch. Weiterlesen

Wovor die Bundesbürger am meisten Angst haben

Anstrengender KampfDie Deutschen sorgen sich laut einer aktuellen Studie eines Versicherers insgesamt zwar weniger als in den vergangenen Jahren. Doch in drei Bereichen, nämlich bei den steigenden Lebenshaltungskosten, bei Naturkatastrophen und beim Pflegefall im Alter, sehen mehr als 50 Prozent der Bürger ein Gefahrenpotenzial für sich. Dafür fürchten sich in diesem Jahr im Vergleich zu den letzten 15 Jahren so wenig Bundesbürger wie nie zuvor, dass sich die Wirtschaftslage verschlechtert oder die Arbeitslosenquote steigt Weiterlesen

Die passende Absicherung für Studenten

Personen 7Damit ein Student nicht durch einen Schadenfall in finanzielle Schwierigkeiten kommt, sollte er sich am besten bereits vor Beginn des ersten Semesters um einen ausreichenden Versicherungsschutz kümmern.
Als Student hat man oftmals diverse Vergünstigungen, wie Sondertarife und Rabatte bei den Kontoführungsgebühren oder bei Bahnfahrten. Auch beim Versicherungsschutz gibt es Vorteile, denn in manchen bestehenden Versicherungsverträgen der Eltern bleiben ihre studierenden Kinder, selbst wenn sie volljährig sind, kostenlos mitversichert. Weiterlesen

Berufsunfähigkeitsversicherer leisten nicht. Stimmt nicht!

 

Hier kostenloses E-Book runterladen: www.seniorconsulting.de/broschueren/BURegulierung.pdf

BU_Versicherer_leisten_nicht

Eine Studie wiederlegt ganz eindeutig die Mär von der Leistungsverweigerung der Versicherer. Hier klicken: www.seniorconsulting.de/broschueren/BURegulierung.pdf

Wellenritt mit fatalen Verletzungsfolgen

Paragraph 4Wird an einer Schwimmbadrutsche in eindeutiger Weise darauf hingewiesen, wie die Rutsche zu nutzen ist, so muss deren Betreiber nicht auf spezielle Gefahren hinweisen, die sich aus einer unsachgemäßen Nutzung ergeben können. Das gilt auch dann, wenn es schon wiederholt zu Unfällen gekommen ist, so das Oberlandesgericht Hamm in einem jüngst veröffentlichten Urteil (Az.: 9 U 13/14).

Eine 22-jährige Frau hatte ein Freibad in Paderborn aufgesucht. Bei der Nutzung einer wellenförmigen Rutsche verunglückte die junge Frau schwer. Weiterlesen