Rund 25.000 Blitz- und Überspannungsschäden pro Monat

Überspannungsschäden

Letztes Jahr ersetzten die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer ihren Kunden die Schäden, die durch rund 300.000 Blitzeinschläge und Überspannungen verursacht wurden. Damit ist zwar die Anzahl derartiger Schadenereignisse im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, doch die durchschnittliche Höhe je Schaden hat einen neuen Rekordwert erreicht.

Die Zahl der Blitzeinschläge in Deutschland ist insgesamt im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Laut einer Analyse des Blitz-Informationsdienstes (BLIDS) der Siemens AG hat sich die Zahl der Blitzeinschläge 2016 in Deutschland um rund ein Viertel von 550.000 auf knapp 432.000 reduziert. Dementsprechend sind auch die Anzahl und die Höhe der dabei verursachten Schäden zurückgegangen. Weiterlesen

Sicherheitsregeln damit Heizlüfter und Co. nicht zur Brandfalle werden

Sicherheitsregeln

Wenn die Außentemperaturen sinken, haben Heizlüfter, Heizstrahler, elektrische Kamine oder auch Radiatoren wieder Hochkonjunktur. Wie sich diese Heizgeräte möglichst risikolos einsetzen lassen. Weiterlesen

Wenn eine Dachlawine einen Pkw beschädigt

Auch in eher schneereichen Gebieten genügt ein Hausbesitzer in der Regel seiner Verkehrssicherungs-Pflicht, wenn er an seinem Gebäude zum Schutz vor Dachlawinen Schneefanggitter anbringen lässt. Er ist daher nicht zur zusätzlichen Aufstellung von Warnschildern verpflichtet, so das Amtsgericht München in einem kürzlich veröffentlichten Urteil (Az.: 274 C 32118/13). Weiterlesen

Wenn die Romantik zum Brandschaden führt

Zu einem gemütlichen Abend gehören häufig auch eine stilvolle Beleuchtung wenn möglich durch Kerzen. Doch im Falle eines Brandes kann nicht nur das eigene Hab und Gut, sondern auch das von Nachbarn oder anderen Personen beschädigt werden. Alles in allem eine teure Angelegenheit, die ohne einen passenden Versicherungsschutz auch die finanzielle Existenz kosten kann.

Die meisten denken bei einem möglichen Brand zuerst an das eigene Eigentum wie Hausrat und Immobilie, das geschädigt werden könnte und repariert oder ersetzt werden muss. Dieses finanzielle Risiko eines Brandes lässt sich durch eine entsprechende Hausrat- und Gebäudeversicherung absichern.

Schäden, die beispielsweise durch Feuer oder Löschwasser am Inventar der versicherten Wohnung wie Möbeln, Teppichen und Elektrogeräten entstehen, ersetzt eine Hausratversicherung. Brandschäden an Gebäuden oder Gebäudebestandteilen übernimmt die Gebäudeversicherung, wenn eine derartige Police für die beschädigte Immobilie abgeschlossen wurde.

Die Folgen grober Fahrlässigkeit

Bei Schäden, die der Versicherte jedoch grob fahrlässig verursacht hat, weil er zum Beispiel eine brennende Kerze beim Verlassen eines Raumes nicht gelöscht hat und diese eine in der Nähe angebrachte Gardine entzündet, riskiert er, auf einem Teil der Schadenskosten sitzen zu bleiben.

Denn nach dem geltenden Versicherungsvertrags-Recht darf ein Hausrat- oder Gebäudeversicherer bei grober Fahrlässigkeit die Leistung anteilig entsprechend der Schadenhöhe, die direkt im Zusammenhang mit der groben Fahrlässigkeit entstanden ist, kürzen. Einige Versicherer bieten jedoch teils gegen Aufpreis auch generell oder bis zu einem bestimmten Höchstbetrag Versicherungsschutz bei grober Fahrlässigkeit.

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Wenn der Nachbar geschädigt wird

Fängt es in der Wohnung zu brennen an, besteht jedoch auch die Gefahr, dass nicht nur das eigene Inventar oder die eigene Immobilie beschädigt werden, sondern auch Nachbarwohnungen oder -häuser. Werden bei einem fahrlässig verursachten Brand durch Feuer, Rauch und/oder Löschwasser auch fremde Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen, springt eine bestehende Privathaftpflicht-Versicherung des Brandverursachers für den entstandenen Schaden ein.

Hat ein geschädigter Nachbar eine eigene Hausratversicherung abgeschlossen, sollte er jedoch zuerst diese in Anspruch nehmen. Denn im Gegensatz zum Haftpflichtversicherer, der nur den Zeitwert beschädigter oder zerstörter Sachen bezahlt, wird im Rahmen einer Hausratversicherung in der Regel der höhere Neuwert ersetzt. Der Zeitwert berechnet sich aus dem Neuwert einer Sache abzüglich eines Geldbetrages für das Alter des Gegenstandes, den bisherigen Gebrauch und die Abnutzung.

Hohe Regressforderungen sind möglich

Wurde der Brand, durch den ein Gebäude beschädigt wird, nicht vom Gebäudeinhaber, sondern zum Beispiel durch einen Nachbarn oder einen Mieter verursacht, nimmt der Gebäudeversicherer bei dem Schadenverursacher beziehungsweise dessen Privathaftpflicht-Versicherung Regress. Daher ist es wichtig, dass die Deckungssumme der eigenen Privathaftpflicht-Police möglichst hoch ist, damit Brandschäden, die man versehentlich verursacht hat, damit abgedeckt sind.

Beispielsweise übernimmt eine Privathaftpflicht-Versicherung den Schaden, wenn der Versicherte in der Wohnung eines anderen versehentlich eine Kerze umgestoßen und dadurch einen Schaden bei seinem Gastgeber verursacht hat. Abgesichert ist auch, wer durch sein fahrlässiges Verhalten beim Umfang mit Feuerwerkskörpern einen anderen schädigt und für den Schaden aufkommen muss. Dies gilt zudem, wenn beispielsweise minderjährige Kinder, die in der Regel in der Privathaftpflicht-Police der Eltern mitversichert sind, einen derartigen Brandschaden fahrlässig verursachen.

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In der nasskalten Jahreszeit ans Streuen denken

Stilleben Laub2Nasses Laub, überfrierende Nässe, Eisregen oder plötzlich einsetzender Schnellfall können die Gehwege schnell in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Stürzt deswegen ein Passant, kann dies für den Hauseigentümer oder Anwohner, der seine Streupflicht verletzt hat, teuer werden.

Hauseigentümer und unter Umständen auch die Mieter haben die Pflicht, die Gehwege um die Immobilie beispielsweise trotz herabgefallenem Laub, Glatteis oder Schnee begehbar zu halten. Anderenfalls haften sie für Schäden, die durch glatte und rutschige Gehwege entstanden sind, in unbegrenzter Höhe. Die Haftung gilt selbst dann, wenn es während ihrer Abwesenheit friert oder schneit. Weiterlesen

Kostenlose Unwetterwarnung

SturmWer frühzeitig vor Hagel, Starkregen, Sturm und anderen Wetterkapriolen gewarnt ist, kann sich, sein Auto oder auch seine Immobilie gegen Sturm-, Überschwemmungs- oder Hagelschäden schützen. Zahlreiche Versicherer bieten ihren Kunden daher einen entsprechenden Vorwarnservice an.

Zahlreiche Anbieter, darunter auch einige Versicherer, stellen Applikationen für Smartphones, sogenannte Apps, zur Verfügung, welche die Verbraucher vor Unwetter und Naturkatastrophen warnen. Sie werden entweder kostenlos oder für wenige Cents in den entsprechenden App-Stores für Android- oder auch Apple-Endgeräte angeboten. Weiterlesen

Graffiti- schön wo es hinpasst

GraffitiGraffiti – für die einen ist es Kunst, für Hausbesitzer meist lästige Schmiererei. Die Entfernung dieser nicht gewünschten aufgemalten Schriftzüge und Figuren ist nämlich teilweise schwierig und teuer. Wie die Gebäudeversicherung den Immobilienbesitzern hier weiterhelfen kann. Weiterlesen

Die Hochburgen der Einbrecher

Einbrecher an einem FensterNordrhein-Westfalen gab es 2013 zahlenmäßig die meisten Wohnungseinbrüche, in Thüringen die wenigsten, wie eine aktuelle Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zeigt. In Relation zur Einwohnerzahl ist in Bremen die Einbruchsquote am höchsten, in Bayern am niedrigsten. Weiterlesen

Finanzieller Schutz für Singles

FrauenNach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren von den knapp 16,5 Millionen Menschen, die in Deutschland alleine leben, rund die Hälfte ledig, 18,1 Prozent geschieden, 26,7 Prozent verwitwet und 5,9 Prozent von ihrem Ehepartner getrennt lebend. Fast jeder fünfte Bundesbürger lebt somit in einem sogenannten Einpersonenhaushalt. Da Singles häufig nicht durch andere eine finanzielle Rückendeckung haben, ist eine entsprechende Vorsorge notwendig.

Die Mehrheit der Alleinlebenden bis 65 Jahren finanziert sich überwiegend aus der eigenen Erwerbstätigkeit. Reduziert sich aus irgendeinem Grund wie einem schweren Unfall oder einer langwierigen Krankheit und damit einhergehend einer längeren Arbeitsunfähigkeit das Einkommen oder fällt es komplett weg, kann es bei diesen Singles daher schnell zu finanziellen Schwierigkeiten kommen. Weiterlesen

Rohrbruch – eine Frage der Verantwortlichkeit

RohgrbruchDie Verpflichtung eines Wasserversorgungs-Unternehmen zur ordnungsgemäßen Unterhaltung der Frischwasserzuleitung erstreckt sich bis zur Wasseruhr des Abnehmers. Kommt es dieser Verpflichtung nicht nach und wird dadurch im Bereich vor der Wasseruhr ein Schaden verursacht, so ist der Versorger auch dann zum Schadenersatz verpflichtet, wenn sich die Schadstelle innerhalb des Anwesens des Geschädigten befindet. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz in einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden (Az.: 1 U 1281/12). Weiterlesen