Sehstörungen bei Kindern rechtzeitig erkennen

Sehstörungen

Kleinkinder mit Sehstörungen haben gute Chancen, als Erwachsene ohne Sehschwäche leben zu können – vorausgesetzt, das Augenproblem wird frühzeitig erkannt und behandelt. In vielen Fällen fällt es erst in der Schule auf, dass Sehprobleme vorliegen, zum Beispiel, wenn ein Kind Buchstaben an der Tafel oder im Buch nicht richtig sehen kann. Doch dann kann es für eine 100-prozentige Behebung der Sehschwäche bereits zu spät sein. Daher sollten Eltern wissen, wann der Gang zum Augenarzt unbedingt notwendig ist.

Laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschland e.V. (BVA) sehen zehn Prozent aller Kinder schlecht. Insgesamt wird jedoch bei vier von zehn Kindern, die unter einer Sehstörung leiden, dies zu spät erkannt, um die Augenprobleme rechtzeitig behandeln und damit eine lebenslange Sehschwäche verhindern zu können, so der BVA. Viele Sehfehler könnten nämlich durch eine frühzeitige Behandlung vollständig behoben werden.

Allerdings werden bei Kindern nicht alle Sehprobleme bei den üblichen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt erkannt. Daher rät der BVA in einem kostenlos herunterladbaren Ratgeberflyer unter anderem, grundsätzlich bei jedem Kind zwischen dem 30. bis 42. Lebensmonat eine Untersuchung beim Augenarzt durchführen zu lassen. Liegen bestimmte Symptome oder Kriterien vor, ist eine noch frühere augenärztliche Untersuchung notwendig.

Wann ein Kleinkind eine augenärztliche Untersuchung benötigt

Bei sichtbaren Auffälligkeiten wie einem Augenzittern, einer erkennbaren Trübung der Hornhaut, grau-weißlichen Pupillen oder auch bei großen lichtscheuen Augen sollten Eltern ihr Kind sofort von einem Augenarzt untersuchen lassen.

Kinder, die ein erhöhtes Risiko für eine Sehschwäche haben, sollten spätestens zwischen dem sechsten und zwölften Monat augenärztlich untersucht werden. Darunter fallen Kinder mit einem erhöhen Risiko für Schielen oder Fehlsichtigkeit, was beispielsweise auf Frühgeburten, Kinder mit Entwicklungsrückstand oder wenn Eltern oder Geschwister darunter leiden zutrifft. Zum anderen gehören dazu auch Kinder, bei denen ein Familienangehöriger eine erblich bedingte Augenkrankheit hat.

Symptome einer Stehstörung

Auch wer Zweifel hat, dass sein Kind richtig sieht, sollte einen Augenarzt aufsuchen. Nach Angaben des Kuratorium Gutes Sehen e.V. können Eltern zum Beispiel am Spielverhalten des Kindes erkennen, ob ein Sehfehler vorliegt. Kurzsichtige Kinder greifen beispielsweise im Alter ab zwölf Monaten öfter daneben, wenn ihnen ein Ball aus einer Entfernung von zwei oder drei Metern zurollt.

Weitere Symptome, die auf eine Sehschwäche hindeuten, sind, wenn ein Kind schielt, ständig den Kopf schief hält, sich immerzu die Augen reibt oder sie häufig zusammenkneift, zwinkert oder blinzelt. Zudem ermüden Kinder mit einer Sehschwäche schnell beim Lesen und Schreiben, verrutschen häufig in der Zeile, halten das Buch sehr nahe oder sitzen auffällig dicht am Computermonitor oder Fernseher.

Kostenschutz für das Familienbudget

Die Kosten für notwendige Brillengläser und unter bestimmten Voraussetzungen auch für Kunststoffgläser beziehungsweise Kontaktlinsen oder für schulsporttaugliche Brillengläser für minderjährige Kinder übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Jedoch nur im Rahmen der im gesetzlichen Leistungskatalog vorgegebenen Qualität und höchstens bis zu einer festgelegten Höchstgrenze. Die Brillengestelle müssen die Eltern in der Regel selbst bezahlen.

Eine private Krankenzusatz-Versicherung, die je nach Vertragsvereinbarung auch die Kosten für Brillengestelle sowie für höherwertige Brillengläser in einer bestimmten Höhe übernimmt, kann diesbezüglich das Familienbudget entlasten. (verpd). Schauen Sie doch einfach auch einmal auf unsere Seite www.webberater24.de.

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Überblick zur gesetzlichen Krankenversicherung

gesetzliche Krankenversicherung

Fast 90 Prozent der Bürger sind hierzulande in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Doch nur die wenigsten wissen im Detail, welche Leistungen tatsächlich noch übernommen werden, wie sich ein Krankengeld zusammensetzt und was es genau mit dem Zusatzbeitrag, den eine Krankenkasse verlangen kann, auf sich hat. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) möchte für mehr Transparenz rund um die GKV sorgen und versucht, diese und andere Fragen mit einem vor Kurzem veröffentlichten Ratgeber zu beantworten.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sind rund 70 Millionen Bürger in Deutschland, das entspricht fast 90 Prozent der Bevölkerung, in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Sie ist eine der fünf Sparten der deutschen Sozialversicherungen.

Doch was leistet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Detail? Wer ist in der GKV pflichtversichert? Welche Krankenkassenbeiträge muss man als Arbeitnehmer, Rentner oder freiwillig Versicherter zahlen? Wann und wie kann man in eine andere Krankenkasse wechseln? Dies sind nur einige der Fragen, die sich im Zusammenhang mit der GKV stellen.

Neuer Ratgeber

Antworten darauf gibt die neue Broschüre „Ratgeber zur Krankenversicherung“, die das BMG kostenlos zum Bestellen oder als Download zur Verfügung stellt. Auf über 150 Seiten wird unter anderem der Versicherungsumfang, also auf welche Leistungen ein gesetzlich Krankenversicherter Anspruch hat, beschrieben.

Hierbei wird auf die möglichen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen wie Impfungen oder Krebsvorsorge-Untersuchungen eingegangen.

Zudem werden die Leistungen bei ärztlichen/zahnärztlichen und/oder stationären Behandlungen sowie die Zuzahlungsmodalitäten von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln beschrieben. Unter anderem wird erklärt, wann es Zuschüsse für die Fahrtkosten zu ambulanten oder stationären Behandlungen oder auch für eine notwendige Haushaltshilfe gibt.

Kein Rundumschutz

Ein Kapitel erläutert, wann und wie viel Krankengeld ein Versicherter erhält. So bekommt zum Beispiel auch ein gesetzlich versicherter, berufstätiger Elternteil ein Krankengeld, wenn er sein unter zwölf Jahre altes Kind laut ärztlichem Attest beaufsichtigen, betreuen oder pflegen muss und keine andere im Haushalt lebende Person dies übernehmen kann. In diesem Fall erhalten beispielsweise Familien mit einem Kind ein Krankengeld für maximal zehn Tage und Alleinerziehende mit einem Kind bis zu 20 Tage pro Jahr.

Zudem erfährt der Leser, wer in der GKV pflichtversichert ist, was es mit der elektronischen Gesundheitskarte auf sich hat, wie sich die GKV finanziert, wer sich freiwillig versichern und wer in eine private Krankenversicherung wechseln kann.

Details zur privaten Krankenversicherung können beim Versicherungsvermittler des Vertrauens erfragt werden. Der Versicherungsfachmann erklärt unter anderem, welche Krankenzusatz-Versicherungen sinnvoll sind, da die GKV viele Krankheitskosten beispielsweise hinsichtlich des Zahnersatzes nicht oder nur zu einem geringen Teil übernimmt oder auch Einkommenseinbußen im Krankheitsfall trotz Krankengeld möglich sind.(verpd)