Die nächste Grippewelle kommt

Grippewelle

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist jedes Jahr auch in Deutschland mit einer Grippewelle zu rechnen. Sie tritt häufig in der kalten Jahreszeit auf. Wer rechtzeitig vorsorgt und bestimmte Verhaltensmaßnahmen beachtet, hat gute Aussichten, von einer Grippe verschont zu bleiben.

Während eine Erkältung beziehungsweise ein grippaler Infekt zwar lästig ist, aber meist problemlos ausheilt, kann eine tatsächliche Grippe-Erkrankung zu bleibenden Gesundheitsschäden führen oder auch lebensgefährliche Komplikationen verursachen. So starben alleine in der Grippesaison 2012/2013 und 2014/2015 jeweils mehr als 20.000 Bürger in Deutschland an einer Grippe, so eine Schätzung des Robert Koch Instituts (RKI). Weiterlesen

So hohe Zuzahlungen leisten gesetzlich Krankenversicherte

Zuzahlung

Nahezu jeder gesetzlich Krankenversicherte leistet Zuzahlungen für medizinische Behandlungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die auf einer Umfrage basiert. Demnach zahlen Versicherte 448 Euro im Jahr zusätzlich zu ihrem Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung für Gesundheitsleistungen. Am häufigsten entfallen diese Zahlungen auf Apotheken- und Zahnarztkosten. Weiterlesen

Mehr Fitness: So klappt’s auch mit dem Sport

Fitness

Plätzchen und Festtagsbraten haben ihre Spuren hinterlassen. Um die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden, setzen viele auf Sport. Das ist laut Gesundheitsexperten sinnvoll, denn wer körperlich aktiv ist, verbessert nicht nur seine Gesundheit und sein Wohlbefinden, sondern beugt auch Krankheiten vor. Damit diese sportlichen Betätigungen nicht nur ein kurzes Strohfeuer bleiben, sollte man ein paar Regeln beachten.

Wer sich regelmäßig bewegt, reduziert nach Angaben von Gesundheitsexperten das Risiko, an Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beziehungsweise an Depressionen zu erkranken. Gleichzeitig stärkt Sport die Muskeln, Sehnen, Knochen und Bänder, sorgt für eine gute Kondition und verbessert das Wohlbefinden. Vor allem Ausdauersport, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt und der in jedem Alter begonnen werden kann, ist sinnvoll.

„Moderate und regelmäßige Ausdauerbewegung bremst den Alterungsprozess der Zellen im Gefäßsystem und erhöht so den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Joggen und Intervalltraining sind dabei dem Krafttraining anscheinend deutlich überlegen. Allerdings verbessern alle Trainingsformen die körperliche Fitness“, betont der Kardiologe Dr. Christian Werner. Eine von ihm und seinen Kollegen vom Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar durchgeführte Studie bestätigt dies.

Langsam anfangen mit der Fitness

Der wichtigste Tipp: Der Sport soll Spaß machen, also sollte man sich die passende Sportart aussuchen. Nicht jeder geht nämlich gerne joggen, schwimmen oder ins Fitnessstudio. Alternativ kann man auch Fahrrad fahren, wandern, Nordic Walking betreiben oder erst einmal mit ausgedehnten Spaziergängen beginnen. Apropos beginnen: Wer längere Zeit keinen Sport gemacht hat, sollte langsam starten.

Die Spezialisten der Deutschen Herzstiftung haben hierzu folgende Faustregel: Man sollte sich so anstrengen, dass man ins Schwitzen gerät, aber sich trotzdem noch gut mit jemandem unterhalten kann – also am besten zu zweit trainieren. Wenn man es übertreibt, droht ein Muskelkater und außerdem verletzt man sich schnell. Vor jeder Trainingseinheit sollte man sich außerdem aufwärmen und dehnen, um die Muskeln, Bänder und Gelenke zu lockern. Gesundheitsexperten empfehlen zudem das Training so zu legen, dass man nicht unter Zeitdruck steht.

Wer untrainiert ist und über 35 Jahre alt, sollte – bevor mit einer regelmäßigen sportlichen Aktivität begonnen wird – mit seinem Arzt sprechen. Je nachdem, welche Vorerkrankungen und Beschwerden vorhanden sind und welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden, ist nämlich nicht jede Sportart geeignet. Auch bei Fieber und Infekten sollte man vorsichtig sein und sich erst dann wieder belasten, wenn die Erkrankung auskuriert ist.

Das richtige Maß führt zur Fitness

Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt, sich vier- bis fünfmal pro Woche für etwa eine halbe Stunde zu bewegen, wobei man sich an dieses Pensum langsam herantasten kann. Die kostenlos herunterladbare Broschüre „Ratgeber zur Prävention und Gesundheitsförderung“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) rät: Erwachsene sollten sich pro Woche insgesamt mindestens zweieinhalb Stunden mäßig anstrengend und möglichst ausdauerorientiert bewegen oder mindestens 75 Minuten eine anstrengende körperliche Aktivität ausüben.

Wie man im Alltag ohne viel Mühe sein tägliches Bewegungspensum steigern kann, erklärt der ebenfalls kostenfrei erhältliche Ratgeber „Jeder Schritt zählt“ der Deutschen Herzstiftung, der online oder telefonisch unter 069 955128400 bestellt werden kann.

Noch mehr Informationen liefert das Portal www.in-form.de, das zum nationalen Aktionsplan „In Form – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gehört, die vom BMG und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft getragen wird. (verpd)

So bleiben Kinder in der kalten Jahreszeit gesund

gesund-im-winter

Immer wieder kommt es vor, dass Kinder ein oder gleich mehrmals hintereinander an einem grippalen Infekt erkranken. Schutz davor bietet unter anderem ein gestärktes Immunsystem, aber auch bestimmte Vorsichtsmaßnahmen helfen, um Krankheitserreger auf Abstand zu halten.

Laut Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder mehrmals im Jahr oder auch länger erkältet sind. So sind im Jahr bis zu neun hochfieberhafte Infekte bei Säuglingen und Kleinkindern sowie bis fünf Infekte bei Schulkindern– insbesondere Erkrankungen im Bereich der oberen Luftwege, die durch jeweils unterschiedliche Viren verursacht werden – keine Seltenheit. Weiterlesen

Ab wann Lärm krank macht

Lärm macht krank

Nur wer nachweisen kann, dass er über viele Arbeitsjahre hinweg bei einem Achtstundentag täglich einer Lärmeinwirkung von mehr als 85 Dezibel (A) ausgesetzt war, hat im Fall eines Hörschadens eine Chance, dass dieser als Berufskrankheit anerkannt wird. Das geht aus einem Beschluss des Landessozialgerichts Baden-Württemberg hervor (Az.: L 6 U 4089/15). Weiterlesen

Auch bei Sommerhitze sicher Auto fahren

Sommerhitze

Zu große Sommerhitze kann nicht nur die Straßen schädigen, wie in den vergangenen Jahren sogenannten Blow-ups, also Hitzeschäden am Straßenbelag, die zum Beispiel auf Autobahnen vorgekommen sind, zeigen. Unterschiedliche Untersuchungen belegen, dass sich auch das Konzentrations- und Reaktionsvermögen von Autofahrern durch hohe Temperaturen verschlechtern kann, was ebenfalls das Unfallrisiko erhöht.

Sommerhitze erhöht das Unfallrisiko

Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR) haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass Hitze das Unfallrisiko beim Autofahren deutlich erhöht. So ergab eine Studie beispielsweise, dass bei einer Auto-Innenraumtemperatur ab 27 Grad Celsius die Anzahl der Unfälle durchschnittlich um sechs Prozent steigt. Herrscht eine Innenraumtemperatur ab 32 Grad Celsius, sind bereits 13 Prozent und ab 37 Grad Celsius sogar rund 33 Prozent mehr Unfälle zu verzeichnen.

Auch der Automobilclub ADAC stellte im Rahmen einer Untersuchung fest, dass der Anteil an Unfällen, die auf Konzentrations-Schwierigkeiten seitens eines Unfallbeteiligten zurückzuführen sind, an kühleren Tagen deutlich niedriger ist als an Tagen mit Sommerhitze. Bei Außentemperaturen um die 15 Grad Celsius gibt es rund 47 Prozent konzentrationsrelevante Unfälle, an heißen Tagen steigt der Anteil dieser Unfälle jedoch auf 63 Prozent an.

Auch bei Sommerhitze für eine angenehme Kühle im Auto sorgen

Hitze kann aber laut Gesundheitsexperten nicht nur zu Konzentrationsproblemen, sondern auch zu einer verlangsamten Reaktion, einer gesteigerten Aggressivität, zu Sehstörungen und/oder zu Müdigkeit führen. Alles Faktoren, die das Unfallrisiko erhöhen. Der DVR rät daher, den Pkw möglichst im Schatten zu parken, oder zumindest die Fenster mit Sonnenschutzrollos oder Alumatten abzudecken, um nicht in ein aufgeheiztes Auto einsteigen zu müssen.

Hat sich der Fahrzeuginnenraum jedoch aufgeheizt, sollte vor Fahrtbeginn der Pkw durchgelüftet werden. Zwar können während der Fahrt geöffnete Seitenfenster auch die Innenraumtemperatur senken, doch die mögliche Zugluft kann zu Ohrentzündungen, Erkältungen und einem steifen Nacken führen. Auch wer das Gebläse voll aufdreht, riskiert durch den kalten Luftzug, sich einen steifen Nacken sowie Muskel- oder sogar Kreislaufbeschwerden zuzuziehen.

Zudem sollte ein Gebläse nicht direkt auf den Körper gerichtet sein, da dies zu trockenen Augen führen kann. Sinnvoller ist es, das Gebläse kurz auf Umluft zu schalten, denn dadurch wird die gewünschte Temperatur auch bei niedrigerer Gebläsestufe schneller erreicht, da so keine warme Luft von außen zugeführt wird. Ist der Pkw mit einer Klimaanlage ausgestattet, sollte diese laut DVR nicht zu kalt, sondern maximal sechs Grad Celsius unter der Außentemperatur eingestellt sein, anderenfalls belastet das den Kreislauf der Insassen.

Vorsicht vor Flüssigkeitsverlust und „Blow-ups“ bei Sommerhitze

Mit leichter, locker sitzender Kleidung kann der Autofahrer, aber auch die Pkw-Insassen, selbst dafür sorgen, dass kein Hitzestau am Körper entsteht. Besonders wichtig ist es ausreichend viel zu trinken, zum Beispiel Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüßte Kräutertees, um Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Denn nur wer genügend trinkt, kann den Flüssigkeitsverlust des Körpers, der durch das Schwitzen bei Hitze entsteht, ausgleichen. Erwachsene sollte über den ganzen Tag verteilt mindestens 1,5 bis zwei Liter und bei heißen Temperaturen sogar drei oder mehr Liter trinken. Nach Angaben von Gesundheitsexperten sollten die Getränke jedoch nicht eiskalt sein, denn dies kann unter anderem zu Magenbeschwerden führen. Zudem sollten koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und schwarzer Tee gemieden werden, da sie die Wasserausscheidung des Körpers zusätzlich erhöhen.

Der DVR rät Autofahrern bei heißen Tagen, besonders den Verkehrsfunk einzuschalten und sich an ein vorgegebenes Tempolimit zu halten. Denn bei extremer Hitze kann es zu sehr gefährlichen Straßenschäden in Form von sogenannten Blow-ups – hierbei dehnt sich der Straßenbelag durch die Hitze übermäßig aus und bricht plötzlich auf – kommen. (verpd)

 

Vorsorgeuntersuchungen sind Eigeninitiative für ein langes Leben

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs gehören zu den häufigsten Todesursachen. Um diesen und anderen Leiden vorzubeugen, gibt es diverse Vorsorgeuntersuchungen, damit solche lebensgefährlichen Erkrankungen bei jedem Einzelnen frühzeitig erkannt und behandelt werden können, was in vielen Fällen die Heilungschancen deutlich erhöht. Weiterlesen

Ministeriale Tipps für eine gesunde Lebensweise

5.Wurst

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) stellen in einem Webportal den Bürgern umfangreiche Informationen zum Thema gesunde Ernährung und Bewegung zur Verfügung. Weiterlesen

Staatliche Tipps für die Gesundheit von Kindern

Gesundheit von Kindern

Von der gesunden Ernährung über altersgerechte Spiele bis hin zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen und zur Vermeidung von Unfallrisiken – es gibt vieles, was Eltern tun können, damit sich ihre Kinder gesund entwickeln können. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt diesbezüglich ein Webportal, das Eltern mit zahlreichen Tipps und Hintergrund-Informationen unterstützt. Weiterlesen

Auch Azubis brauchen Gesundheitsförderung – hier wichtige Links

Azubis brauchen Gesundheitsförderung

Laut dem aktuellen Fehlzeitenreport 2015 eines Trägers der gesetzlichen Krankenversicherung leidet bereits ein Drittel der Auszubildenden hierzulande unter häufig auftretenden körperlichen und psychischen Beschwerden. Dabei ist der Krankenstand der Arbeitnehmer insgesamt mit 5,2 Prozent konstant geblieben. Weiterlesen