Euer neuestes Spielzeug: eine Drohne

Drohne

Ihr liebt es, Eure Drohne in den Himmel steigen zu lassen und auf Erkundungstour zu schicken? Doch was passiert, wenn es durch einen technischen Defekt oder einen Bedienfehler zu einem Unfall kommt und Sie mit Ihrer Drohne einen Sach- oder gar Personenschaden verursachen? Findet hier  guten und günstigsten Versicherungsschutz für Eure Drohne  http://www.webberater24.de/drohne/

 

Eine passende Absicherung für das Elektrofahrrad

Elektrofahrrad

Letztes Jahr war hierzulande laut Zweirad-Industrie-Verbandes e.V. (ZIV) knapp jedes siebte aller verkauften Fahrräder ein Elektrorad. Circa 605.000 Elektroräder, dazu zählen beispielsweise Pedelecs und E-Bikes, wurden 2016 in Deutschland verkauft. Bei allen Velos, also auch bei Elektrorädern gilt, wer bei einem selbst verschuldeten Unfall einen anderen schädigt, muss gemäß Paragraf 823 BGB(Bürgerliches Gesetzbuch) für den dabei entstandenen Schaden mit seinem gesamten Vermögen haften. Doch mit der richtigen Haftpflicht-Police lässt sich dieses finanzielle Risiko absichern. Weiterlesen

Das hohe Risiko eines Tierbesitzers

Tierbesitzer

Ein Urteil des Bundesgerichtshofs (Az.: VI ZR 13/12) zeigt, wie hoch das Risiko eines Tierhalters ist, für einen Schaden, den sein Tier anrichtet, Schadenersatz zahlen zu müssen, auch wenn der Geschädigte eine Mitschuld aufgrund seines Verhaltens trägt.

Eine Frau wollte in der Reithalle auf ein Pferd steigen. Dabei kam sie zu Fall und verletzte sich erheblich. Wegen der Folgen der Verletzung verklagte sie den Besitzer und Betreiber der Reithalle, der gleichzeitig auch Halter des betroffenen Pferdes ist, vor Gericht auf Zahlung eines Schmerzensgeldes von mindestens 20.000 Euro.

Der beklagte Tierhalter wies die Forderung als unbegründet zurück. Er bestritt, der verunfallten Klägerin erlaubt zu haben, das Pferd zu reiten. Die Klägerin habe ihre Verletzungen im Übrigen in erheblichem Umfang mitverschuldet, so der Beklagte. Denn sie habe weder eine Reitkappe getragen noch eine Aufstiegshilfe genutzt. Sie habe außerdem die Zügel nicht aufgenommen.

Grundsätzliche Haftungsverpflichtung

Das in der Vorinstanz angerufene Dortmunder Landgericht hat die Schmerzensgeldklage mit der Begründung zurückgewiesen, dass die Klägerin nicht habe beweisen können, dass es ihr erlaubt gewesen sei, das Pferd zu reiten. Nach Ansicht des Gerichts kann es daher offenbleiben, ob die Klägerin möglicherweise ein Mitverschulden an dem Unfall trifft.

Doch dem wollte sich der in Revision angerufene Bundesgerichtshof nicht anschließen. Nach Meinung des BGH ist es für die Haftung des Beklagten nämlich unerheblich, ob sich die Klägerin mit deren Einverständnis des Pferdes bemächtigt hat. „Denn die Tierhalterhaftung gemäß Paragraf 833 Satz 1 BGB kann auch dann eingreifen, wenn sich jemand einem Tier unbefugt nähert.“ Denn Tierhalter haften nach dem genannten Paragrafen unabhängig vom eigenen Verschulden für Schäden, die ihr Tier anrichtet, in unbegrenzter Höhe.

Eine Ausnahme bilden nach Meinung der Richter allenfalls Fälle, in denen sich ein Geschädigter bewusst einer besonderen Gefahr aussetzt, indem er sich zum Beispiel einem erkennbar gefährlichen oder bösen Tier nähert oder ein Pferd zum Beispiel zum Springen oder zur Fuchsjagd nutzt. Davon war in dem zu entscheidenden Fall jedoch nicht auszugehen, sodass die Tierhalterin grundsätzlich haftet. Die Sache wurde an das Berufungsgericht zurückverwiesen. Dieses hat nun die Frage eines eventuellen Mitverschuldens der Klägerin zu klären.

Finanzielle Absicherung bei Schäden

Wie der Fall zeigt, ist es grundsätzlich für alle Tierhalter wichtig, eine entsprechende Haftpflichtversicherung zu haben. Denn diese hätte in diesem wie auch in anderen Fällen die berechtigten Forderungen übernommen. Zudem übernimmt eine solche Police auch die Kosten, um unberechtigte oder überzogene Forderungen abzuwehren.

In der Regel ist der Halter von kleineren Haustieren wie Katzen, Kaninchen, Hamstern oder Vögeln bei derartigen Schäden über eine bestehende Privathaftpflicht-Versicherung abgesichert, denn der Haftpflichtschutz für solche Tiere ist hier normalerweise kostenlos enthalten. Für andere Tiere wie Hunde und Pferde muss hingegen eine eigene Tierhalterhaftpflicht-Police abgeschlossen werden.

Auch das Risiko, das von exotischen und gefährlichen Tieren wie giftige Schlangen und Spinnen, die als Haustiere gehalten werden, ausgeht, wird nicht von allen Privathaftpflicht-Policen automatisch abgedeckt. Es kann auf Nachfrage entweder in die Privathaftpflicht-Versicherung gegen einen Aufpreis mitversichert werden oder, falls dies nicht möglich ist, durch eine eigene Tierhalterhaftpflicht-Police abgesichert werden. (verpd)

Fast jeder dritte Hundehalter geht ein zu hohes Risiko ein

HundehalterNach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf e.V. leben hierzulande rund 7,9 Millionen Hunde in über 16 Prozent aller deutschen Haushalte. Hunde sind nach Katzen damit die beliebtesten Haustiere. Allerdings verzichten immer noch einige Hundebesitzer auf ihre eigene Absicherung, falls der Hund einen Schaden anrichtet. Dabei können solche Schäden zum finanziellen Ruin führen, da der Hundehalter finanziell dafür aufkommen muss – egal ob der Hund über die Straße läuft und dabei einen Unfall verursacht oder einen anderen beißt.

Hundehalter haften

Gemäß Paragraf 833 Satz 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) muss ein Hundehalter für nahezu alle Schäden finanziell aufkommen, die sein Hund anrichtet. Es ist dabei unerheblich, ob den Hund oder den Hundehalter ein Verschulden trifft oder nicht. Der Tierhalter haftet für die entstandenen Sach- und/oder Personenschäden und auch für dadurch entstehende Vermögensschäden – und zwar in voller Höhe. Beschädigt ein Hund beispielsweise beim Besuch des Nachbarn dessen Ledercouch, handelt es sich um einen Sachschaden.

Stürzt zum Beispiel ein Radfahrer, weil ihm ein Hund vor das Rad gelaufen ist, und wird er dadurch wegen bleibender Gesundheitsschäden erwerbsunfähig, handelt es sich um einen Personenschaden einhergehend mit einem Vermögensschaden, der schnell eine Million Euro oder mehr betragen kann. Der Hundebesitzer müsste unter anderem für alle Einkommensausfälle des Geschädigten, für die notwendigen Arzt- und Behandlungskosten und für ein Schmerzensgeld aufkommen. Eine finanzielle Absicherung für den Hundehalter bietet jedoch eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung.

Wo für Hundehalter die Hundehaftpflicht-Police vorgeschrieben ist

Eine solche abgeschlossene Police übernimmt für den Hundehalter nicht nur die Schäden, welche durch den Hund verursacht wurden, sondern sie wehrt auch unberechtigte oder überhöhte Forderungen Dritter ab. Jedes Jahr zahlen nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) die Versicherer für ihre Kunden, die eine entsprechende Police haben, rund 80 Millionen Euro an Schäden aus, die Hunde verursacht haben.

Einige Bundesländer schreiben mittlerweile per Hundegesetzen oder Hundeverordnungen eine Hundehalterhaftpflicht-Versicherung für Hundebesitzer vor. Dies ist zum einen als Schutz der Hundebesitzer gedacht und zum anderen auch, um sicherzustellen, dass die möglichen Opfer einen ausreichenden Schadenersatz erhalten.

In Hamburg, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und seit 2016 auch in Schleswig-Holstein besteht eine generelle Verpflichtung für Hundebesitzer, eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen. In Nordrhein-Westfalen muss jeder Halter eines Hundes mit einem Gewicht ab 20 Kilogramm oder einer Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimetern eine entsprechende Haftpflichtpolice haben.

Zahlreiche Hundehalter nehmen den finanziellen Ruin in Kauf

Mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern dürfen in allen anderen Bundesländern gefährliche Hunde oder sogenannte Kampfhunde wie American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier sowie Pitbull Terrier nur gehalten werden, wenn eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung vorliegt. Als gefährlich gelten Hunde unter anderem, wenn aufgrund rassenspezifischer Merkmale, Zucht, Ausbildung oder Haltung von einer besonderen Aggressivität gegenüber Menschen und Tieren ausgegangen werden muss oder ein Tier bereits einmal Personen oder Tiere angegriffen hat.

Nur in Mecklenburg-Vorpommern gibt es noch keine Vorschriften hinsichtlich einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung, auch nicht für Kampfhunde. Rund 30 Prozent aller Hundebesitzer haben laut GDV derzeit noch keine Tierhalter-Haftpflichtversicherung. Sie müssen im Schadenfall mit ihrem gesamten jetzigen und künftigen Einkommen und Vermögen für die entstandenen Schäden aufkommen.

Das gilt in den meisten Fällen auch dann, wenn der Hundebesitzer beweisen kann, dass ihn selbst kein Verschulden an dem Schadenereignis trifft. Grundsätzlich ist daher für alle Hundehalter eine Tierhalterhaftpflicht-Police – unabhängig, ob sie im jeweiligen Bundesland vorgeschrieben ist oder nicht – unentbehrlich, um bei Schäden, die ein Hund anrichten kann – egal, wie brav dieser ist –, vor einem finanziellen Ruin geschützt zu sein.(verpd) Haftpflichtversicherungen für Tierhalter gibt es hier http://www.webberater24.de/hundehaftpflicht/

Wenn virtuelle Monster wie Pokémons und Co. zur realen Gefahr werden

Pokemon

Millionen Bürger haben hierzulande das Spiel Pokémon Go auf ihrem Smartphone installiert. Doch auch wenn die digitale Jagd nach den sogenannten Pokémons im Freien ein regelrechter Volkssport geworden ist, sollte der Einzelne darauf achten, dass sie ihm nicht teuer zu stehen kommt.

Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) ist das Handyspiel Pokémon Go bereits 81 Prozent aller Bürger ab 14 Jahren hierzulande ein Begriff. Bei diesem Spiel, das als App auf das Smartphone geladen wird, sollen die Spieler virtuelle Monster, sogenannte Pokémons, in der realen Umgebung, die mit der Smartphone-Kamera auf dem Display eingeblendet wird, aufspüren und einfangen. Dazu ist es notwendig, dass die Spieler im Freien beziehungsweise in anderen Orten real umherlaufen.

Jeder 5. hat schon nach Pokémons gejagt

Jeder Fünfte hat nach der Bitkom-Umfrage schon an der Jagd nach den virtuellen Monstern mit den etwas seltsam klingenden Namen wie Pikachu, Pummeluff, Turtok oder Fukano teilgenommen. Ein Vorteil des Spiels ist, dass Smartphone-Nutzer vermehrt ins Freie gehen und sich bewegen. Doch es gibt auch Nachteile. So sind einige Spieler so sehr davon abgelenkt, ständig auf das Display ihres Smartphones zu starren, um die Monster zu entdecken und mit Fingerbewegungen auf dem Display, wiedereinzufangen, dass das Unfallrisiko dadurch erhöht ist.

Hohes Unfall- und Bußgeldrisiko bei der Pokémonjagt

Es haben sich laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) deswegen bereits mehrere Unfälle ereignet. Und auch sonst kann die spielbedingte Ablenkung teuer werden.

„Wer zum Beispiel auf der Suche nach Pokémons die Fahrbahn betritt, obwohl ein entsprechender Gehweg oder Seitenstreifen vorhanden ist, dem drohen fünf Euro Bußgeld – ebenso wenn man offizielle Absperrungen überklettert. Und wer auf der anderen Straßenseite endlich Pikachu gefunden hat und über eine rote Ampel läuft, der muss auch mit Bußgeld rechnen“, erklärt Mathias Zunk, Sprecher des GDV. Ein Pokémon-Go-Spieler, der mit dem Fahrrad auf Monsterjagd geht und durch das Spiel abgelenkt ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro rechnen.

„Teurer wird es regelmäßig, wenn bei diesen Verstößen dann auch noch ein Unfall verursacht wird“, so Zunk weiter. Wer jedoch als Fußgänger oder Radfahrer wegen des Spieles einen Unfall fahrlässig verursacht und eine Privathaftpflicht-Versicherung hat, hat Glück. Denn eine solche Police übernimmt Schäden, die man unter anderem als Fußgänger oder Fahrradfahrer nicht vorsätzlich verursacht hat. Hat der Schadenverursacher keine entsprechende Police, muss er den Schaden aus der eigenen Tasche ersetzen.

Ein Autofahrer darf nicht auf Pokémonjagd gehen

Wer als Autofahrer während der Fahrt auf das Handydisplay starrt und sein Smartphone bedient, dem drohen 60 Euro Strafe und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister (FEAR). Teuer kann es zudem werden, wenn der Fahrer beim Fahren einen Autounfall baut, weil er während der Fahrt das Handy zum Spielen in die Hand genommen hat. Denn dann bleibt er trotz einer eventuell bestehenden Vollkaskoversicherung, die normalerweise für Schäden am eigenen Pkw aufkommt, auch wenn man selbst den Unfall verursacht hat, ganz oder teilweise auf seine Schadenskosten sitzen.

Für Unfälle, die vom Fahrer grob fahrlässig verursacht werden, darunter zählt auch die direkte Handybedienung während der Fahrt, ist der Kaskoversicherer nämlich nur teilweise oder gar nicht verpflichtet, den Schaden zu übernehmen. Mit einer Ausnahme: Im Kfz-Vertrag wurde auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet.

Doch was, wenn man als Autofahrer wegen der Handynutzung einen Unfall baut, bei dem andere geschädigt werden? Laut GDV werden solche Schäden durch die Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen. „Anders als beim Fahren unter Alkoholeinfluss kann die Haftpflichtversicherung in diesem Fall den Versicherungsnehmer nicht in Regress nehmen“, wie der GDV-Sprecher Zunft ergänzt.(verpd).  Sehen Sie hier wie günstig eine Privathaftpflichtversicherung sein kann http://www.webberater24.de/privathaftpflicht/

Welche Absicherung bei der Kinderbetreuung wichtig ist

Welche Absicherung bei der Kinderbetreuung wichtig ist

Jeder, der eines oder mehrere Kinder betreut, auch wenn dies nur aus Gefälligkeit geschieht, ist automatisch für deren Unversehrtheit ebenso verantwortlich wie für die von den Kindern angerichteten Schäden. Diese Risiken lassen sich jedoch in einer Privat-Haftpflichtversicherung absichern. Weiterlesen

Rettungsschirm für Verkehrsopfer nach Unfallflucht

Rettungsschirm für Verkehrsopfer

Leider kommt es immer wieder vor, dass ein Unfallverursacher vom Unfallort flüchtet oder keinen ausreichenden Versicherungsschutz hat, um den Unfallschaden zu begleichen. In vielen Ländern bleibt der Unfallgeschädigte dann selbst auf seinen Kosten sitzen. In Deutschland hingegen gibt es für Betroffenen unter Umständen eine Hilfe vom Verein Verkehrsopferhilfe e.V. (VOH). Weiterlesen

So günstig kann doch keine Hundehaftpflichtversicherung sein?

Hundehaftpflichtversicherung

Doch. Eine Hundehaftpflichtversicherung muss nicht teuer sein. Aber nicht nur günstig sollte sie sein sondern auch noch Top Leistungen haben.

Und das Beste: Sie könne auswählen und vergleichen welche Leistungen zu Ihnen und Ihrem Vierbeiner passen. Und online abschließen und Versicherungsschutz genießen ist ebenfalls selbstverständlich. Weiterlesen

Cabrio.Worauf Cabrio Fahrer besonders achten sollten

Ihr Cabrio reizt Langfinger

Für ein Cabrio wird im Prinzip kein anderer Versicherungsschutz benötigt als bei einem anderen Pkw. Doch wer ein Cabrio fährt, sollte bestimmte Dinge beachten, um das Diebstahlrisiko möglichst gering zu halten. Weiterlesen

Besondere Vorsicht auf dem Tankstellengelände

image2Wer auf dem Gelände einer Tankstelle beim Rückwärtsfahren mit einem auf die Tankstelle einfahrenden Fahrzeug kollidiert, ist in der Regel allein für den Unfall verantwortlich. Das gilt selbst dann, wenn das andere Fahrzeug verkehrswidrig auf das Tankstellengelände abgebogen ist, so das Landgericht Saarbrücken in einem Urteil (Az.: 13 S 140/12).

Der Autofahrer war mit Schrittgeschwindigkeit auf das Gelände einer Tankstelle gefahren. Im gleichen Augenblick fuhr eine Frau mit ihrem Pkw rückwärts von einer Zapfsäule weg, um zu wenden und das Gelände zu verlassen. Dabei prallte sie gegen das Fahrzeug des Mannes, der angehalten hatte, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Verbotswidrig abgebogen

Während der Mann die Frau für den Unfall verantwortlich machte, ging diese von seinem alleinigen Verschulden aus. Sie warf ihm vor, als Linksabbieger verkehrswidrig eine durchgezogene Linie überquert zu haben, um auf das Tankstellengelände zu gelangen. In Höhe der Einfahrt sei jedoch nur Rechtsabbiegern ein Einfahren auf das Gelände erlaubt.

Hätte sich der Mann den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung entsprechend verhalten, wäre es zu dem Unfall nicht gekommen, so die Frau.

Das in der ersten Instanz von dem Mann angerufene Amtsgericht gab der Beklagten teilweise recht. Es warf dem Kläger vor, den Unfall durch sein verkehrswidriges Verhalten zumindest mitverschuldet zu haben. Diesen Verschuldensanteil bewertete das Gericht mit einer Quote von 30 Prozent. Doch dem wollte das von dem Kläger in Berufung angerufene Saarbrücker Landgericht nicht folgen. Es gab seiner Schadenersatzklage in vollem Umfang statt.

Nicht unabwendbar, aber …

Nach Ansicht des Gerichts war der Unfall für den Kläger zwar nicht unabwendbar im Sinne von Paragraf 7 StVG (Straßenverkehrsgesetz). Denn er hätte den Unfall möglicherweise durch die rechtzeitige Abgabe eines Warnzeichens verhindern können. Das Verschulden der Beklagten wiegt nach Meinung der Richter jedoch so schwer, dass dahinter ein mögliches Mitverschulden des Klägers vollständig zurücktritt.

Denn unabhängig davon, dass bereits der Beweis des ersten Anscheins für ein Verschulden eines Rückwärtsfahrenden spricht, zeigte ein Überwachungsvideo eindeutig, dass die Beklagte in keiner Weise auf das einfahrende Fahrzeug des Klägers reagiert hat und mit unverminderter Geschwindigkeit weitergefahren ist.

Das aber lässt nach Auffassung der Richter einzig den Schluss zu, dass die Beklagte das Fahrzeug des Klägers nicht gesehen hat, weil sie es bei ihrer Rückwärtsfahrt ganz offenkundig unterlassen hatte, den rückwärtigen Bereich ausreichend zu beobachten.

Zum Schutz des Gegenverkehrs

Den Einwand der Beklagten, dass es zu dem Unfall nur deswegen gekommen sei, weil der Kläger verbotswidrig auf das Tankstellengelände abgebogen ist, ließen die Richter nicht gelten. Denn die von ihm unstreitig überfahrene durchgezogene Linie dient dem Schutz des Gegenverkehrs und nicht dem der Tankstellennutzer.

Unabhängig davon müssen Verkehrsteilnehmer, die sich auf einem Tankstellengelände aufhalten, stets damit rechnen, dass Fahrzeuge auf das Gelände einfahren. Nach Ansicht des Gerichts ist es daher unerheblich, dass der Kläger verbotswidrig nach links abgebogen ist. Denn wäre er Rechtsabbieger gewesen, wäre es wegen der unachtsamen Fahrweise der Beklagten ebenfalls zu dem Unfall gekommen.

Das Gericht sah keine Veranlassung, eine Berufung zuzulassen. Nach unseren Informationen ist die Entscheidung inzwischen rechtskräftig. (verpd)

Gerne helfen wir Ihnen bei all Ihren Fragen rund ums Thema Versicherungen weiter. Sprechen Sie uns einfach unter 06721-990985 direkt an oder schreiben Sie uns eine Mail an Ihren persönlichen Internet-Versicherungsmaler info@seniorconsulting.de.

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement