Eine passende Absicherung für das Elektrofahrrad

Elektrofahrrad

Letztes Jahr war hierzulande laut Zweirad-Industrie-Verbandes e.V. (ZIV) knapp jedes siebte aller verkauften Fahrräder ein Elektrorad. Circa 605.000 Elektroräder, dazu zählen beispielsweise Pedelecs und E-Bikes, wurden 2016 in Deutschland verkauft. Bei allen Velos, also auch bei Elektrorädern gilt, wer bei einem selbst verschuldeten Unfall einen anderen schädigt, muss gemäß Paragraf 823 BGB(Bürgerliches Gesetzbuch) für den dabei entstandenen Schaden mit seinem gesamten Vermögen haften. Doch mit der richtigen Haftpflicht-Police lässt sich dieses finanzielle Risiko absichern. Weiterlesen

Das hohe Risiko eines Tierbesitzers

Tierbesitzer

Ein Urteil des Bundesgerichtshofs (Az.: VI ZR 13/12) zeigt, wie hoch das Risiko eines Tierhalters ist, für einen Schaden, den sein Tier anrichtet, Schadenersatz zahlen zu müssen, auch wenn der Geschädigte eine Mitschuld aufgrund seines Verhaltens trägt.

Eine Frau wollte in der Reithalle auf ein Pferd steigen. Dabei kam sie zu Fall und verletzte sich erheblich. Wegen der Folgen der Verletzung verklagte sie den Besitzer und Betreiber der Reithalle, der gleichzeitig auch Halter des betroffenen Pferdes ist, vor Gericht auf Zahlung eines Schmerzensgeldes von mindestens 20.000 Euro.

Der beklagte Tierhalter wies die Forderung als unbegründet zurück. Er bestritt, der verunfallten Klägerin erlaubt zu haben, das Pferd zu reiten. Die Klägerin habe ihre Verletzungen im Übrigen in erheblichem Umfang mitverschuldet, so der Beklagte. Denn sie habe weder eine Reitkappe getragen noch eine Aufstiegshilfe genutzt. Sie habe außerdem die Zügel nicht aufgenommen.

Grundsätzliche Haftungsverpflichtung

Das in der Vorinstanz angerufene Dortmunder Landgericht hat die Schmerzensgeldklage mit der Begründung zurückgewiesen, dass die Klägerin nicht habe beweisen können, dass es ihr erlaubt gewesen sei, das Pferd zu reiten. Nach Ansicht des Gerichts kann es daher offenbleiben, ob die Klägerin möglicherweise ein Mitverschulden an dem Unfall trifft.

Doch dem wollte sich der in Revision angerufene Bundesgerichtshof nicht anschließen. Nach Meinung des BGH ist es für die Haftung des Beklagten nämlich unerheblich, ob sich die Klägerin mit deren Einverständnis des Pferdes bemächtigt hat. „Denn die Tierhalterhaftung gemäß Paragraf 833 Satz 1 BGB kann auch dann eingreifen, wenn sich jemand einem Tier unbefugt nähert.“ Denn Tierhalter haften nach dem genannten Paragrafen unabhängig vom eigenen Verschulden für Schäden, die ihr Tier anrichtet, in unbegrenzter Höhe.

Eine Ausnahme bilden nach Meinung der Richter allenfalls Fälle, in denen sich ein Geschädigter bewusst einer besonderen Gefahr aussetzt, indem er sich zum Beispiel einem erkennbar gefährlichen oder bösen Tier nähert oder ein Pferd zum Beispiel zum Springen oder zur Fuchsjagd nutzt. Davon war in dem zu entscheidenden Fall jedoch nicht auszugehen, sodass die Tierhalterin grundsätzlich haftet. Die Sache wurde an das Berufungsgericht zurückverwiesen. Dieses hat nun die Frage eines eventuellen Mitverschuldens der Klägerin zu klären.

Finanzielle Absicherung bei Schäden

Wie der Fall zeigt, ist es grundsätzlich für alle Tierhalter wichtig, eine entsprechende Haftpflichtversicherung zu haben. Denn diese hätte in diesem wie auch in anderen Fällen die berechtigten Forderungen übernommen. Zudem übernimmt eine solche Police auch die Kosten, um unberechtigte oder überzogene Forderungen abzuwehren.

In der Regel ist der Halter von kleineren Haustieren wie Katzen, Kaninchen, Hamstern oder Vögeln bei derartigen Schäden über eine bestehende Privathaftpflicht-Versicherung abgesichert, denn der Haftpflichtschutz für solche Tiere ist hier normalerweise kostenlos enthalten. Für andere Tiere wie Hunde und Pferde muss hingegen eine eigene Tierhalterhaftpflicht-Police abgeschlossen werden.

Auch das Risiko, das von exotischen und gefährlichen Tieren wie giftige Schlangen und Spinnen, die als Haustiere gehalten werden, ausgeht, wird nicht von allen Privathaftpflicht-Policen automatisch abgedeckt. Es kann auf Nachfrage entweder in die Privathaftpflicht-Versicherung gegen einen Aufpreis mitversichert werden oder, falls dies nicht möglich ist, durch eine eigene Tierhalterhaftpflicht-Police abgesichert werden. (verpd)

Die 10 FIS Regeln für eine unfallfreie Skisaison

Ski

Die Zahl der Personen, die nach einem Skiunfall ärztlich behandelt werden mussten, ist in den letzten Jahren laut einer Unfallanalyse deutlich gefallen. Mit dem richtigen Verhalten und der richtigen Vorbereitung kann auch jeder Einzelne sein Risiko, auf der Piste zu verunfallen, senken. Weiterlesen

Erlaubnispflichtige Haustiere

Haustiere

In fast jedem zweiten Haushalt wohnen hierzulande ein oder mehrere Haustiere. Doch ein Mieter darf ohne Zustimmung des Vermieters viele Tierarten nicht als Mitbewohner in die Wohnung aufnehmen. Darüber hinaus gibt es diverse gesetzliche Bestimmungen, die in manchen Ländern eine Haustierhaltung von speziellen Tierarten grundsätzlich verbieten.

Nach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf e.V. leben hierzulande in rund 43 Prozent aller Haushalte Haustiere. Mieter dürfen laut Rechtsprechung Kleintiere in der Wohnung artgerecht halten – ohne dass sie dafür eine Genehmigung des Vermieters benötigen.

Eine Klausel im Mietvertrag, die eine Tierhaltung generell verbietet, ist unwirksam, da eine Kleintierhaltung nicht verboten werden darf, so ein Gerichtsurteil des Bundesgerichtshofs (Az.: VIII ZR 340/06)

Kleine und große Haustiere

Zu den Kleintieren zählen Kaninchen, Schildkröten, Hamster, Meerschweinchen, Fische und geräuscharme Ziervögel. Auch ungiftige oder ungefährliche Schlangen, Echsen sowie des Vermieters in die Wohnung mit „einziehen“. Wie die gängige Rechtsprechung zeigt, muss die maximale Anzahl der gehaltenen Tiere zur jeweiligen Mietwohnung passen.

Katzen und Hunde zählen, unabhängig wie groß oder klein sie sind, nicht zu den Kleintieren. Zwar ist eine generelle Verbotsklausel für die Haltung von Hunde und Katzen laut BGH-Urteil (Az.: VIII ZR 168/12) unwirksam, allerdings muss der angehende Hunde- oder Katzenhalter dennoch die Zustimmung des Vermieters einholen.

Auch für die Haltung wilder oder gefährlicher Tiere, wie Krokodile, giftige Spinnen und Schlangen sowie Würgeschlangen, ist meist die Zustimmung des Vermieters notwendig.

Nicht jedes Tier darf als Haustier gehalten werden

Unabhängig davon, ob es sich um eine Mietwohnung oder ein eigenes Haus handelt, es gibt Tierarten, die generell nicht als Haustiere gehalten werden dürfen. Tiere, die unter den Artenschutzbeziehungsweise die Bundesartenschutz-Verordnung fallen, dürfen von Gesetzes wegen zum Teil gar nicht oder nur mit Einhaltung bestimmter Auflagen zu Hause gehalten werden. Eine Auflistung der betreffenden Tiere gibt es online beim Wissenschaftlichen Informationssystem zum Internationalen Artenschutz (Wisia) des Bundesamts für Naturschutz.

Eine einheitliche Regelung zur Haltung sonstiger wilder oder gefährlicher Tiere gibt es hierzulande aktuell (noch) nicht. Die Haltung von gefährlichen Tieren ist jedoch in acht von 16 Bundesländern reglementiert.

In Hessen und Schleswig-Holstein besteht in der Regel für das Halten gefährlicher Tiere in Privatwohnungen ein grundsätzliches Verbot. In Bayern oder Hamburg benötigt man für das Halten eines gefährlichen Tieres als Haustier eine behördliche Genehmigung zum Beispiel von der Gemeinde.

Haltung von Haustieren: Je nach Bundesland unterschiedlich geregelt

In BerlinBremenNiedersachsen und Thüringen ist die Haltung gefährlicher Tiere normalerweise verboten, aber hier wird unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel, wenn es sich um weniger gefährliche Tiere handelt, auch eine Ausnahmegenehmigung erteilt. In Nordrhein-Westfalen ist geplant, die Tierhaltung für bestimmte Tiere zu verbieten und für andere nur unter gewissen Voraussetzungen zu genehmigen.

In allen anderen Bundesländern gibt es nur Verordnungen auf kommunaler Ebene wie in Sachsen oder Sachsen-Anhalt oder gar keine Regelung wie in Brandenburg, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Ob am jeweiligen Wohnort ein wildes oder gefährliches Tier, dazu gehören im Übrigen auch Kampfhunde, gehalten werden darf, kann unter anderem beim zuständigen Amts- oder Kreisveterinäramt der betreffenden Stadt beziehungsweise des Landkreises erfragt werden.

Wenn Ihr Haustier einen Schaden anrichtet

Grundsätzlich haften Haustierbesitzer gemäß Paragraf 833 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) für Schäden, die das Tier anrichtet – unabhängig davo, ob dem Tierhalter ein Verschulden trifft oder nicht. Zerkratzt eine Katze die Kleidung eines Besuchers oder kann die aus einem versehentlich nicht richtig gesicherten Terrarium entkommene Schlange nur mit Spezialkräften gesucht werden, muss der Tierhalter für die dadurch entstandenen Schäden und Kosten aufkommen.

Der Halter von Katzen und von Kleintieren als Haustiere, ist bei derartigen Schäden über eine bestehende Privathaftpflicht-Versicherung abgesichert.

Nicht in allen Privathaftpflicht-Policen automatisch mitversichert sind jedoch exotische und gefährliche Tiere. Zum Teil können Schäden durch diese Tiere gegen einen Aufpreis in die Police eingeschlossen oder mit einer eigenständigen Tierhalterhaftpflicht-Police versichert werden. Für Tiere, die nicht zu den Kleintieren zählen, wie Hunde, aber auch Pferde, ist eine eigene Tierhalterhaftpflicht-Police notwendig. (verpd)

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Jeder, der eines oder mehrere Kinder betreut, auch wenn dies nur aus Gefälligkeit geschieht, ist automatisch für deren Unversehrtheit ebenso verantwortlich wie für die von den Kindern angerichteten Schäden. Diese Risiken lassen sich jedoch in einer Privat-Haftpflichtversicherung absichern. Weiterlesen

Wer die billigste Kfz-Versicherung abschließen will, muss vergleichen – und zwar Preise und Leistungen!

Es gibt 3 Arten der Kfz-Versicherung.

  1. Art der KfZ-Versicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und ist wie der Name schon sagt Pflicht.  Damit Sie bei einem Unfall nicht lebenslang mit Ihrem Vermögen haften, gibt es die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung.

Jeder Fahrzeughalter muss sie abschließen Weiterlesen

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Es gibt immer wieder Versicherungsangebote, die auf den ersten Blick günstiger sind. Ob sich ein Wechsel zu einem anderen Versicherer tatsächlich lohnt oder sich als teure Fehlentscheidung erweist, hängt jedoch von verschiedenen Kriterien ab. Weiterlesen

Führerschein mit 17

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Das begleitete Fahren mit 17 Jahren bietet nicht nur dem jugendlichen Fahrer Vorteile. Insgesamt sinkt damit auch das Unfallrisiko junger Fahrer, wie Statistiken belegen. Allerdings benötigt ein Jugendlicher, der bereits mit 17 Jahren selbst fahren möchte, einen entsprechenden Führerschein sowie eine oder mehrere Personen, die bestimmte Kriterien erfüllen und ihn beim Fahren bis zum 18. Lebensjahr begleiten. Zudem sollte auch die Kfz-Versicherung Bescheid wissen. Weiterlesen

Der richtige Versicherungsschutz für Pedelecs und E-Bikes

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Insgesamt gibt es in Deutschland rund 2,1 Millionen Elektrofahrräder. Prinzipiell sollte man damit nur mit einem passenden Versicherungsschutz unterwegs sein, um nach einem selbst verschuldeten Unfall oder auch, wenn das Rad geklaut wird, nicht tief in die eigene Tasche greifen zu müssen. Weiterlesen

Von den Folgen falschen Parkens

Stellt ein Autofahrer sein Fahrzeug an einer Straßenenge verbotswidrig im absoluten Halteverbot ab und zwingt dadurch einen anderen Verkehrsteilnehmer zu einem Ausweichmanöver gegenüber dem Gegenverkehr, so trifft ihn im Falle eines Unfalls eine Mithaftung in Höhe der Betriebsgefahr seines Autos. Das hat das Amtsgericht Bremen in einem Gerichtsurteil entschieden (Az.: 25 C 357/13).

Ein Mann hatte sein Auto im absoluten Halteverbot einer viel befahrenen Bremer Straße abgestellt. Vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer waren aufgrund der eingeschränkten verbleibenden Fahrbahnbreite der ohnehin schon schmalen Straße dazu gezwungen, die durchgehende Fahrstreifenbegrenzung durch ein Ausweichmanöver zu überfahren.

Bei einem solchen Ausweichmanöver streifte ein Autofahrer mit seinem Pkw das verbotswidrig abgestellte Fahrzeug. Der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherer des Pkws bestritt zwar nicht, dass sein Versicherter ganz überwiegend für den Schaden verantwortlich sei. Er war allerdings der Meinung, dass den Autofahrer, der sein Fahrzeug im absoluten Halteverbot geparkt hatte, eine Mithaftung in Höhe der Betriebsgefahr seines Fahrzeugs treffe.

Vermeidbare Gefahr

Der Kfz-Versicherer war daher lediglich dazu bereit, sich mit einer Quote von 80 Prozent an den Aufwendungen des parkenden Pkws zu beteiligen. Zu Recht, urteilte das Bremer Amtsgericht. Es wies die Klage des Falschparkers auf Zahlung der restlichen 20 Prozent als unbegründet zurück. Nach Überzeugung des Gerichts schuf das verkehrswidrig abgestellte Fahrzeug des Klägers auf der viel befahrenen engen Straße eine gefährliche Verkehrssituation, die dieser hätte vermeiden können, wenn er sein Auto nicht dort abgestellt hätte.

Auch wenn der Beklagte den Unfall ganz überwiegend verschuldet hat, so war er für den Kläger nicht unabwendbar, so das Gericht. Er muss sich daher die Betriebsgefahr seines Fahrzeugs anrechnen lassen, welche nach Meinung des Gerichts mit den von dem Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherer des Beklagten angenommenen 20 Prozent nicht überbewertet ist. Denn das Verschulden des Beklagten überwiegt nicht derart, dass die verschuldensunabhängige Haftung des Klägers gänzlich entfallen würde.

Vergleichbare Entscheidung

Das Amtsgericht München war im Fall eines in zweiter Reihe parkenden Lastkraftwagens zu einer gleichartigen Einschätzung gelangt wie das Bremer Amtsgericht.

In dem Münchener Fall war das Gericht jedoch von einer Mithaftungsquote von 25 Prozent ausgegangen, was angesichts der erhöhten Betriebsgefahr eines Lastkraftwagens gegenüber der eines Personenkraftwagens nachvollziehbar ist. (verpd)

Gerne helfen wir Ihnen bei all Ihren Fragen rund ums Thema Versicherungen weiter. Sprechen Sie uns einfach unter 06721-990985 direkt an oder schreiben Sie uns eine Mail an Ihren persönlichen Internet-Versicherungsmaler info@seniorconsulting.de.

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement

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Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement