Organspendeausweis hilft auch den Hinterbliebenen

Organspende

Mehr als 10.000 Menschen warten hierzulande aktuell auf ein Spenderorgan, das unter Umständen Leben retten kann. Die Mehrheit davon, nämlich rund 8.000, brauchen eine neue Niere. Das sind in etwa dreimal so viele, wie Transplantate vermittelt werden. Mit einem Organspendeausweis kann man zu Lebzeiten festlegen, ob und welche Organe und Gewebe im Todesfall entnommen werden dürfen oder nicht. Wie auch immer man sich festlegt, man entlastet im Ernstfall die Hinterbliebenen und nimmt ihnen diese belastende Entscheidung ab. Weiterlesen

Haben Sie es schon gehört? Neues zur Pflegevorsorge.

Pflegevorsorge

Die Bundesregierung hat am 13. November 2015 im Bundestag das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen.

Die neue Regelung hat zum Ziel, der individuellen Pflegebedürftigkeit der Menschen besser gerecht zu werden.

In der Folge werden ab dem 01. Januar 2017 u.a.

  • die Leistungshöhen in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung angehoben,
  • die Schwere der Pflegebedürftigkeit in fünf Pflegegraden gemessen, anstelle

der bislang existierenden drei Pflegestufen und der „Pflegestufe 0“ bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz. Dies gilt für alle, die erstmals ab 01. Januar 2017 pflegebedürftig werden oder einen höheren Pflegegrad beantragen.

Das ist einmal eine weitreichende Änderung der bisherigen Systematik, die aber nur dann zu verstehen ist, wenn man sich überhaupt ein wenig im Dschungel des Themas Pflege auskennt.

Ich halte es daher für sinnvoll zunächst einmal auf zu zeigen, welche Hilfen es generell in der Pflegevorsorge gibt. Wir haben zum Thema auch 2 Videos veröffentlicht,  die hierzu einen Überblick liefern.

Zum einen geht es um das Thema Pflege ganz allgemein, dieses Video können Sie unter dem Link  https://www.youtube.com/watch?v=g_iaG0t-Q0U&feature=youtu.be  anschauen. Das 2. Video zeigt auf, wie wir gemeinsam mit Ihnen online mit dem Pflegeplan Ihre ganz persönliche Situation analysieren und indivi´duelle Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Dieses Video finden Sie hier  https://www.youtube.com/watch?v=o0N3SrDItv0&feature=youtu.be

Pflegevorsorge, welche Möglichkeiten gibt es?

 Pflegevorsorge durch die Pflege-Pflichtversicherung

Gesetzliche Grundlage für die Regelungen zur Pflege ist das 7. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Bedürftigen wird Unterstützung gewährt, wenn sie wegen Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf fremde Hilfe angewiesen sind. Krankenversicherte in Deutschland benötigen gleichzeitig auch eine Pflegepflichtversicherung: „Die Pflegepflichtversicherung folgt der Krankenversicherung“, so die Regelung. Das bedeutet, dass privat Krankenversicherte auch privat pflegepflichtversichert sind, gesetzlich Krankenversicherte meist in der gesetzlichen Der Schutz der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ist nicht allumfassend, weniger noch als zum Beispiel die gesetzliche Krankenversicherung.

Wenn ein Pflegebedürftiger den Unterschied zwischen den realen Kosten für die Pflege und den niedrigeren Erstattungen aus der Pflegepflichtversicherung nicht bezahlen kann, werden zunächst die Angehörigen zur Kasse gebeten. Dabei wird allerdings berücksichtigt, inwieweit dies für die Angehörigen möglich ist. Existieren keine Angehörigen oder sind diese nicht in der Lage, finanziell einzuspringen, zahlt das Sozialamt.

Pflegevorsorge durch die private Pflegetagegeldversicherung

 Das Versicherungsunternehmen zahlt dem Versicherten im Pflegefallein Tagegeld, das ihm zur freien Verfügung und Verwendung verbleibt und bereits bei Vertragsabschluss festgelegt wurde. Die Pflegetagegeldversicherung ist die am häufigsten gewählte Art der Pflegezusatzversicherung, sie wird von vielen privaten Krankenversicherungsunternehmen angeboten.

Pflegevorsorge durch die private Pflegekostenversicherung

 Hier müssen dem Versicherungsunternehmen zunächst die tatsächlich entstandenen Kosten nachgewiesen werden. Im Anschluss daran erstattet der Versicherer den Betrag im vereinbarten Umfang.Voraussetzung ist, dass die Pflegepflichtversicherung bereits gezahlt hat und bspw. Beihilfeansprüche angerechnet wurden.

Pflegevorsorge durch die Pflegerentenversicherung

 Im Pflegefall zahlt die Versicherung monatlich den bei Vertragsabschluss fest vereinbarten Betrag, der unabhängig von den tatsächlichen Pflegekosten ist. Mit Beginn der Rentenzahlung brauchen die Beiträge für die Versicherung nicht mehr gezahlt werden. Unerheblich für die Auszahlung ist ebenfalls, ob der Versicherte zu Hause durch Angehörige, durch einen Pflegedienst oder stationär betreut wird.

Pflegevorsorge durch den Pflege Bahr

 Wer mindestens zehn Euro als Eigenbeitrag beisteuert, erhält eine staatliche Zulage von fünf Euro pro Monat für die geförderte Pflegezusatzversicherung.Damit die Zulage dem Vertrag gut geschrieben wird, beantragt sie das Versicherungsunternehmen bei einer zentralen staatlichen Stelle.

Die Förderung kann jeder bekommen, der

  1. in der gesetzlichen bzw. der Privaten Pflegepflichtversicherung versichert ist,
  2. das 18. Lebensjahr vollendet hat und
  3. bei Vertragsabschluss noch keine Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung bezieht.

Eine Altersgrenze „nach oben“ gibt es nicht.

Pflegevorsorge mit dem individuellen Pflegeplan

In unserer Beratung nach dem Pflegeplan berücksichtigen wir all die angesprochenen Punkte und noch vieles mehr darüber hinaus. Klicken Sie hier und

Und das Beste für Sie. Sie erhalten diese kostenlosen Informationen bequem an Ihrem PC oder Laptop, ganz egal wo Sie gerade sind.Tragen Sie Ihren kostenfreien Wunschtermin  zum individuellen Pflegeplan ein  unter dem Link: Termin eintragen

Und zum Schluss: was kostet Sie eine mögliche Absicherung? Das erfahren Sie beispielhaft auf unserer Seite

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Rechnen Sie einfach selbst einmal.

 

Pflegestärkungsgesetz: Was sich ab 2017 in der Pflege ändert-Downloadlink

Pflegestärkungsgesetz

#Pflegevorsorge. Die Neufassung des Gesetzes  soll die Situation von pflegebedürftigen Menschen und Pflegekräften verbessern und die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz berücksichtigen. Im Zentrum steht dabei ein neues Verständnis der Pflegebedürftigkeit. Stärker als bislang sollen Hilfen zum Erhalt der Selbständigkeit und der verbliebenen Fähigkeiten bereitgestellt werden. Ziel ist aber auch, die individuelle Pflegebedürftigkeit von Menschen besser zu erfassen.

Damit dies möglich wird, gibt es ab 2017 ein neues System der Begutachtung und, damit verbunden, der Einteilung in die verschiedenen Pflegestufen. Das Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit wird auch in Zukunft durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bzw. bei privat Versicherten durch die MEDICPROOF GmbHerstellt.

Lesen Sie dazu unbedingt mehr in der Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Pflege/Broschueren/PSG-I_BMG.pdf

Kann Müdigkeit den Arbeitsplatz kosten?

Kann Müdigkeit den Job kosten

Wer an seinem Arbeitsplatz einschläft, darf in der Regel erst dann entlassen werden, wenn er zuvor wegen eines gleichen Verstoßes abgemahnt wurde. Das geht aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Köln hervor (Az.: 7 Ca 2114/14).
Eine Frau war als Stewardess im Bordservice einer Eisenbahngesellschaft tätig, als sie eines Tages kurz nach Dienstantritt in einem Dienstabteil einschlief. Sie wachte erst nach siebenstündiger Fahrt auf und widmete sich dann für vier Stunden ihrer Arbeit. Gegenüber dem Zugchef und der Leiterin des Bordrestaurants hatte sie bei Dienstantritt zwar über Unwohlsein geklagt, sich jedoch nicht förmlich krankgemeldet.
Um sich auszuruhen, begab sie sich nach Rücksprache mit ihrer Chefin in ein Dienstabteil, wobei sie darum gebeten hatte, bei Bedarf gerufen zu werden. Das war jedoch nicht geschehen. Ihr Arbeitgeber nahm den Vorfall zum Anlass, der Frau zu kündigen. Er wertete den Vorfall als Arbeitsverweigerung, zumal die Angestellte bereits zuvor wegen Verschlafens des Dienstbeginns schon zweimal abgemahnt worden war.

Kündigung wegen Müdigkeit unverhältnismäßig

Mit ihrer gegen ihre Entlassung eingereichten Kündigungsschutzklage hatte die Stewardess Erfolg. Die Bahngesellschaft wurde vom Kölner Arbeitsgericht dazu verurteilt, die Klägerin weiterzubeschäftigen. Nach Ansicht des Gerichts war es unverhältnismäßig, dass die Klägerin wegen ihres Einschlafens entlassen werden sollte. In so einem Fall hätte nämlich das mildere Mittel einer Abmahnung ausgereicht. Eine Abmahnung hatte der Arbeitgeber jedoch nicht ausgesprochen.
Auch die Tatsache, dass die Klägerin bereits zweimal wegen des Verschlafens ihres Dienstbeginns abgemahnt worden war, reicht nach Meinung des Gerichts nicht aus. Denn ein Verschlafen vor Dienstbeginn und ein Einschlafen am Arbeitsplatz seien nicht miteinander vergleichbar. Es sei im Übrigen nicht nachvollziehbar, wieso niemand nach der kranken Klägerin geschaut und sie geweckt habe.
Die Frage, ob die Klägerin ihre arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt hat, als sie sich am Tag des Geschehens nicht förmlich krankmeldete und auch keine rückwirkende Krankmeldung einreichte, ließ das Gericht offen. Denn auch das wäre allenfalls ein Grund für eine Abmahnung, nicht jedoch für eine Entlassung gewesen.

Sein Recht wahrnehmen – nicht nur bei Kündigung wegen Müdigkeit

Wie das Urteil zeigt, kann es für einen Arbeitnehmer durchaus sinnvoll sein, sich gegen eine nach eigener Meinung ungerechtfertigte Kündigung des Arbeitgebers gerichtlich zu wehren.
Allerdings müssen bei einem Arbeitsrechtsstreit Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der ersten Instanz die eigenen Rechtsanwaltskosten selbst tragen, und zwar unabhängig vom Ergebnis.
Eine bestehende Privat- und Berufsrechtsschutz-Versicherung übernimmt im Versicherungsfall jedoch die Kosten für derartige, aber auch für zahlreiche andere Streitigkeiten, wenn der Versicherer vorab eine Leistungszusage erteilt hat. Ein derartiger Kostenschutz hilft letztendlich dabei, dass man nicht aus finanziellen Gründen auf sein Recht verzichten muss. (verpd)
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Mietwagen,Mitwagennutzung

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