Reisestorno oder -abbruch wegen einer Naturkatastrophe

Reisestorno

Hurrikan Irma hat vor Kurzem gleich mehrere beliebte Reiseziele verwüstet, was letztendlich auch viele Touristen davon abhalten wird, eine bereits gebuchte Reise dorthin anzutreten. Und keiner kann sicher sein, ob nicht auch künftig Naturereignisse wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Stürme weitere Urlaubsregionen zerstören. Für Urlauber ist es daher wichtig zu wissen, inwieweit sie bereits gebuchte Reisen in solchen Fällen ohne finanzielle Nachteile stornieren oder abbrechen können. Weiterlesen

Rechte und Pflichten im Praktikum

Praktikum

Ein Praktikum kann bei der Suche nach dem passenden Beruf hilfreich sein. In manchen Schulen und Studiengängen gibt es aber auch Pflichtpraktika, damit Schüler oder Studenten neben der Theorie auch praktische Kenntnisse erwerben. Was Arbeitgeber und angehende Praktikanten über dieses besondere Arbeitsverhältnis wissen sollten, zeigen diverse Broschüren und Webportale von offiziellen Institutionen. Weiterlesen

Viele Reisende haben im Ausland gesundheitliche Probleme

27.8gesundheitliche Probleme

Laut einer repräsentativen Befragung benötigte fast die Hälfte derer, die in ihrem Urlaub im Ausland waren, aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalles Medikamente, einen Arzt oder sogar eine Behandlung im Krankenhaus. Die Umfrage belegt zudem, dass nicht alle Auslandsreisende eine ausreichende Absicherung vor den Kosten, die durch eine medizinische Behandlung im Ausland entstehen können, haben. Weiterlesen

Reiserücktrittsversicherung: Finanzieller Schutz bei Reisestorno und -abbruch

Reiserücktritt

Wer eine gebuchte Reise vor Reiseantritt absagt oder während der Reise abbricht, muss unter Umständen mit hohen Stornokosten bis hin zum kompletten Reisepreis und beim Reiseabbruch mit zusätzlichen Rückreisekosten rechnen. Je nach Storno- oder Abbruchgrund gibt es jedoch Versicherungspolicen, die solche Kosten für den „verhinderten“ Reisenden übernehmen.

Es gibt zahlreiche Ursachen, warum man eine gebuchte Reise nicht antritt oder während der Reise abbricht. Häufige Gründe sind zum Beispiel eine plötzlich auftretende Krankheit oder ein Unfall des Reisenden oder eines nahestehenden Familienmitglieds wie Ehepartner oder Kind, aber auch der Tod eines nahen Angehörigen. Auch ein unerwarteter Jobverlust oder eine Beschädigung des Eigenheims infolge eines Naturereignisses wie Sturm können die Ursache für ein Reisestorno oder -abbruch sein.

Je nach Zeitpunkt, wann die Reise vom Reisenden storniert wurde, muss er bis zu 100 Prozent des Reisepreises zahlen. Wird eine bereits angetretene Reise abgebrochen, können neben dem bereits bezahlten Reisepreis, der meist – auch anteilig – nicht erstattet wird, zusätzliche Ausgaben zum Beispiel für die außerplanmäßige Rückreise per Flugzeug hinzukommen. Wer dieses Kostenrisiko abgesichert haben möchte, sollte zeitnah zur Buchung eine Reiserücktritts- und/oder Reiseabbruch-Versicherung abschließen.

Kostenschutz für ein Reisestorno oder Reiseabbruchabbruch – die Reiserücktrittsversicherung

Eine Reiserücktritts- oder auch -Storno-Police kommt je nach Vertragsvereinbarung anteilig oder komplett für die entstandenen Stornokosten auf, wenn die Reise wegen eines versicherten Grundes nicht angetreten werden konnte.

Eine Reiseabbruch-Versicherung erstattet je nach Vereinbarung die nicht genutzten Reiseleistungen sowie die Mehraufwendungen für die Rückreise wie Umbuchungs- und zusätzliche Fahrt- und Unterkunftskosten, wenn eine Reise wegen eines versicherten Grundes abgebrochen werden muss.

Den Reiseabbruchschutz gibt es entweder als Einzelpolice oder in Kombination mit einer Reiserücktritts-Versicherung.

Versicherbare Rücktritts- oder Abbruchgründe innerhalb der Reiserücktrittsversicherung

Je nach Vertragsvereinbarung in der Versicherungspolice können diverse Ursachen, die zum Reisestorno- oder -abbruch führen können, versichert werden. Zu den typischen versicherbaren Risiken zählen eine unerwartete schwere Krankheit, erhebliche Unfallverletzungen, eine Impfunverträglichkeit oder das Ableben des Reisenden oder eines nahestehenden Familienmitglieds.

Weitere versicherbare Gründe für einen Reiserücktritt oder -abbruch sind ein erheblicher Schaden an oder in der Wohnung oder des Hauses des Reisenden durch Einbruch-Diebstahl, Brand, Sturm oder eine andere Naturkatastrophe.

Manche Policen bieten auch Versicherungsschutz, wenn die Reise aufgrund einer Urlaubssperre durch den Arbeitgeber, einer betriebsbedingten Kündigung oder eines bei der Reisebuchung noch nicht vorhersehbaren Arbeitsplatzwechsels storniert werden muss. Selbst wenn eine Versicherte nach der Reisebuchung oder nach Reiseantritt feststellt, dass sie schwanger ist und deshalb die Reise nicht antreten oder durchführen kann, bieten einige Policen bei Reisestorno- oder -abbruch einen Kostenschutz.

Reiserücktrittsversicherung: Einzel- oder Jahrespolice

Die Reiserücktritts- und/oder die Reiseabbruch-Versicherung gibt es entweder als Einmalversicherung für eine bestimmte Reise oder als Dauervertrag für alle während der Dauer des Versicherungsschutzes gebuchten Reisen.

Für alle, die öfter verreisen, empfiehlt sich eine Ganzjahres-Police. Damit sind alle vom Versicherungskunden gebuchten Reisen, sofern die einzelne Reise je nach Vertragsvereinbarung einen bestimmten maximalen Reisepreis und/oder Reisedauer nicht übersteigt, automatisch versichert, ohne dass man sich vor jedem Urlaub darum kümmern muss.

Es gibt auch Familienpolicen, bei denen alle Reisen, die der Versicherungskunde oder sein Familienangehöriger bucht, versichert sind. Bei teuren und hinsichtlich eines Reiseabbruch-Schutzes auch sehr langen Reisen empfiehlt sich eine Einzelpolice, die genau auf die Reise abgestimmt ist.

Damit ein Versicherungsschutz bei der Reiserücktrittsversicherung möglich ist

Wichtig ist, dass man eine Reiserücktritts- und/oder -Abbruch-Versicherung zeitnah zur Reisebuchung abschließt – sofern nicht bereits eine Jahrespolice besteht.

Denn ein Versicherungsschutz wird oftmals nur gewährt, wenn zwischen dem Versicherungsabschluss und dem Reisebeginn maximal ein in den Versicherungs-Bedingungen genannter Zeitraum (Abschlussfrist), beispielsweise 21 oder 30 Tage, nicht überschritten wird.

Aber auch Kurzentschlossene, die eine Reise erst kurz vor Reiseantritt buchen, und deswegen die Abschlussfrist nicht einhalten können, müssen nicht auf einen Kostenschutz verzichten. Bei einigen Versicherern ist es bei kurzfristig gebuchten Reisen möglich, die Reiserücktritts- und/oder -Abbruch-Police zeitnah zur Reisebuchung – je nach Versicherer zum Beispiel am gleichen Tag oder maximal am Folgetag – abzuschließen, damit ein entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. (verpd)

Gesundheitliche Probleme können im Ausland teuer werden

Auslandskrankenversicherung

Eine Krankheit oder ein Unfall kann beim Auslandsurlaub zum finanziellen Problem werden, denn wer ausschließlich gesetzlich krankenversichert ist, erhält in anderen Ländern je nach Umstand nur eine anteilige oder gar keine Erstattung der Rettungs-, Krankenhaus- und/oder Arztkosten.

Gesundheitliche Probleme können im Ausland teuer werden

Zwar besteht für gesetzlich Krankenversicherte zumindest innerhalb bestimmter Länder eine gewisse Grundabsicherung. Allerdings kommt die heimische gesetzliche Krankenversicherung bei einer notwendigen medizinischen Behandlung während einer Auslandsreise für vieles nur anteilig oder gar nicht auf. Außerdem behandeln im Ausland zahlreiche Ärzte und Kliniken einen Patienten oft nur gegen Vorkasse. Für Reisende gehört daher eine Auslandsreise-Krankenversicherung zu den wichtigsten privaten Zusatzversicherungen.

Prinzipiell haben Reisende durch die deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nur in Ländern der Europäischen Union (EU) und einigen anderen Staaten, mit denen ein Sozialversicherungs-Abkommen besteht, einen gewissen Krankenschutz. Allerdings wird im Rahmen der Europäischen Krankenversicherungs-Karte (EHIC), die normalerweise alle gesetzlich Krankenversicherte haben, von der GKV nur eine Grundversorgung bezahlt, die meist um einiges niedriger ist als in Deutschland.

Zahlreiche Kosten, die im Falle einer Krankheit oder eines Unfalles anfallen, muss der Reisende anteilig oder auch komplett aus der eigenen Tasche zahlen. Wer in Länder ohne derartige Abkommen reist, muss in der Regel sogar alle anfallenden Rettungs-, Arzt- und Krankenhauskosten selbst übernehmen. Es gibt jedoch eine Absicherungsmöglichkeit, um dieses hohe Kostenrisiko zu vermeiden.

Gesetzliche Krankenversicherung reicht im Ausland nicht

Gesetzlich Krankenversicherte haben in den EU-Ländern und den Ländern mit einem Sozialabkommen durch die GKV nur Anspruch auf solche Leistungen, die auch die Bürger des jeweiligen Landes durch eine dort bestehende gesetzliche Krankenversicherung erhalten würden. So sind in einigen dieser Länder hohe Zuzahlungen oder Selbstbeteiligungen zum Beispiel für die Behandlung beim Arzt und/oder im Krankenhaus vorgeschrieben.

Das heißt, Patienten müssen diese Kosten selbst tragen. Dies gilt aufgrund der gesetzlichen Regelungen auch für gesetzlich Krankenversicherte, die in solche Länder reisen, da die deutsche GKV hier maximal nur die Leistungen erbringt wie die GKV des jeweiligen Landes. Zu beachten ist: Im Ausland muss ein Patient häufig diverse Kosten für eine ärztliche oder stationäre Behandlung im Voraus bar bezahlen, selbst wenn er die heimische Krankenversicherungs-Karte und damit die auf der Rückseite integrierte Europäische Krankenversicherungs-Karte (EHIC) vorzeigt.

Wer in Länder außerhalb der EU reist, mit denen hinsichtlich der gesetzlichen Krankenversicherung kein Sozialversicherungs-Abkommen besteht, wie zum Beispiel Australien, Brasilien, China, Chile, Indien, Japan, Kanada und USA, der muss alle Krankheitskosten selbst bezahlen. Wichtig: Generell gilt für alle Länder, auch die der EU, dass die Kosten für einen Krankenrücktransport aus dem Ausland nach Deutschland in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Was in den einzelnen Ländern gilt

Detaillierte Informationen, welche Leistungen die gesetzliche Krankenversicherung für Reisende im Ausland übernimmt und welche nicht, zeigen die kostenlos herunterladbaren Merkblätter zum Thema Urlaub im Ausland des GKV-Spitzenverbandes. Der GKV-Spitzenverband erklärte zudem vor Kurzem, dass gesetzlich Krankenversicherte, die nach Großbritannien reisen, sich zumindest bis zum 29. März 2019 weiterhin mit ihrer europäischen Krankenversicherungs-Karte behandeln lassen können.

Aufgrund des hohen Kostenrisikos im Falle einer notwendigen medizinischen Behandlung im Ausland empfiehlt der GKV-Spitzenverband in allen Merkblättern den Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Sie ist als Einzel- oder als Ganzjahrespolice und für Privat-, aber auch optional für Geschäftsreisen erhältlich und bietet einen deutlich umfassenderen Versicherungsschutz als die gesetzliche Krankenversicherung.

Eine solche Police schließt je nach Vereinbarung bei unvorhersehbaren gesundheitlichen Problemen beispielsweise die Übernahmen der Arzt-, Krankenhaus- und Rettungskosten im Ausland sowie bei medizinischer Notwendigkeit die Rücktransportkosten nach Deutschland mit ein.

Kostenschutz in der ganzen Welt

Damit die während einer Auslandsreise anfallenden Krankheitskosten von der Auslandsreise-Krankenversicherung zurückerstattet werden, hat der Versicherte in der Regel die entsprechenden Quittungen dem Versicherer einzureichen. Oftmals ist es aber auch möglich, dass Ärzte oder Krankenhäuser direkt mit dem privaten Krankenversicherer abrechnen.

Meist erhalten die Versicherten dazu vom Versicherer für jedes Land entsprechende Anlaufstellen und Telefonnummern genannt, um eine schnelle Behandlung unbürokratisch und ohne Vorauszahlung zu gewährleisten. Dies ist besonders bei notwendigen teuren Operationen oder längeren Krankenhausaufenthalten, die leicht einen fünf- bis sechsstelligen Betrag kosten können, von Vorteil.

Für alle, die regelmäßig ins Ausland reisen, empfiehlt sich eine Ganzjahres-Police. Damit sind alle Reisen, sofern die einzelne Reise je nach Vertragsvereinbarung zum Beispiel nicht länger als sechs oder acht Wochen dauert und der Reisepreis unter der im Vertrag vereinbarten Summe liegt, automatisch versichert, ohne dass man sich vor jedem Urlaub darum kümmern muss. Bei sehr langen oder teuren Reisen empfiehlt sich eine Einzelpolice, die genau auf die Reise abgestimmt ist. (verpd)

 

Die unmögliche Flucht vor steigenden Beiträgen in der privaten Krankenversicherung (PKV) *

– Weshalb die Europäische Zentralbank keinen Einfluss auf PKV-Prämiensteigerungen hat? –

„Herr, mir ist klar geworden, dass du ein harter Mann bist, erntest, wo du nicht gesät hast, und einsammelst, wo du nicht ausgestreut hast! So ging ich voller Angst weg und versteckte dein Talent in der Erde! Schau, da hast du das Deine!“ (Matthäus 25,024-25)

Zur Teuerung in der PKV trägt vieles bei. Beispielsweise Umlagen zur Quersubventionierung für den Basis-, Standard- und Notlagentarif. Wer seine PKV vor dem 01.01.2009 abgeschlossen hat kann auch in den Standardtarif wechseln – die anderen nur in den Basistarif. Auch das fehlende Kündigungsrecht des Versicherers (VR) bei Beitragsverzug verteuert die PKV. Ebenso dass immer weniger Kunden ihre PKV wechseln oder zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zurückgehen und ihre Alterungsrückstellungen (AR) zurücklassen. Dazu die längere Lebenserwartung. Ferner die Möglichkeit der Ärzte, teurere und mehr Behandlungen zu propagieren, also Patienten zu steuern. Weiterlesen

Der ewige Student und die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung

Versicherungspflicht

Der unter anderem unter einem Asperger-Syndrom leidende Kläger hatte im Alter von 20 Jahren ein Hochschulstudium begonnen. Er wurde wegen seiner Erkrankung ab dem gleichen Jahr durchgehend als versicherungspflichtig in der Krankenversicherung der Studenten geführt. 26 Jahre später stellte die Krankenkasse durch Bescheid das Ende dieser Versicherungspflicht fest. Der nun 46-jährige Student, musste sich deswegen zu einem deutlich höheren Krankenversicherungs-Beitrag versichern Weiterlesen

Die Krankenkassen mit dem größten Mitgliederschwund

Krankenkassen

Zum Stichtag 1. Januar 2016 waren rund 54,7 Millionen Personen Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), das sind rund 1,5 Millionen mehr als ein Jahr zuvor – und so viele wie noch nie zuvor. Während die Techniker Krankenkasse die meisten Mitglieder hinzugewann, musste die BKK Pfalz die meisten Federn lassen. Weiterlesen

Versichererwechsel mit Augenmaß

Versichererwechsel mit Augenmaß

Es gibt immer wieder Versicherungsangebote, die auf den ersten Blick günstiger sind. Ob sich ein Wechsel zu einem anderen Versicherer tatsächlich lohnt oder sich als teure Fehlentscheidung erweist, hängt jedoch von verschiedenen Kriterien ab. Weiterlesen

Rundumschutz für Studenten

Rundumschutz für Studenten

Rundumschutz für Studenten

Wer sich als angehender Student nicht bereits vor Studienbeginn um einen ausreichenden Versicherungsschutz kümmert, kann schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Denn nicht in allen Bereichen bleibt man als Student in bestehende Versicherungsverträgen der Eltern mitversichert. Auch während des Studiums können Umstände eintreten, die einen eigenen Versicherungsschutz notwendig machen. Weiterlesen