Das müssen Arbeitnehmer im Krankheitsfall beachten

Achtung Krankheit

Arbeitnehmer sind im Krankheitsfall in gewissem Maße vor Einkommenseinbußen geschützt. Dazu müssen sie jedoch bestimmte Vorgaben einhalten. Allerdings ist der Schutz auch dann zeitlich und der Höhe nach begrenzt.

Ein Arbeitgeber muss einem Arbeitnehmer, der infolge eines Unfalles oder einer Krankheit arbeitsunfähig ist, für sechs Wochen beziehungsweise 42 Kalendertage dessen Gehalt weiterzahlen, wenn der Arbeitnehmer mindestens seit vier Wochen bei ihm beschäftigt war. Dies gilt auch für geringfügig Beschäftigte wie Mini-Jobber. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber unverzüglich, am besten zu Beginn des ersten Tages, an dem er krankheitsbedingt nicht arbeiten kann, über seine Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer informiert. Weiterlesen

Dürfen kranke Mitarbeiter zum Gespräch zitiert werden?

kranke Mitarbeiter

Das Bundesarbeitsgericht hatte darüber zu entscheiden, ob Beschäftigte während der Zeit einer Krankschreibung dazu verpflichtet sind, auf Verlangen ihres Arbeitgebers an einem Personalgespräch teilzunehmen. Weiterlesen

Der ewige Student und die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung

Versicherungspflicht

Der unter anderem unter einem Asperger-Syndrom leidende Kläger hatte im Alter von 20 Jahren ein Hochschulstudium begonnen. Er wurde wegen seiner Erkrankung ab dem gleichen Jahr durchgehend als versicherungspflichtig in der Krankenversicherung der Studenten geführt. 26 Jahre später stellte die Krankenkasse durch Bescheid das Ende dieser Versicherungspflicht fest. Der nun 46-jährige Student, musste sich deswegen zu einem deutlich höheren Krankenversicherungs-Beitrag versichern Weiterlesen

Wenn ein Virus den Urlaub ruiniert

Urlaub

Macht ein Reisender ein Hotel für eine Virusinfektion verantwortlich, so muss er nachweisen, dass außer ihm gleichzeitig mindestens zehn Prozent der übrigen Gäste der Unterkunft an dem Virus erkrankt sind. Sonst kann er keine Schadenersatz- und Schmerzensgeld-Ansprüche durchsetzen. Das geht aus einem veröffentlichten Urteil des Amtsgerichts München hervor (Az.: 283 C 9/15).

Im Urlaub nach Rhodos…

Ein Mann hatte für sich und seine Lebensgefährtin eine achttägige Flugpauschalreise nach Rhodos gebucht. Das von ihm ausgesuchte Hotel hatte 4,5 Sterne nach Landeskategorie und war zum Zeitpunkt der Reise mit 1.600 Gästen belegt. Die Urlaubsfreuden des Paares währten jedoch nur kurz. Denn es erkrankte schon in der ersten Nacht des Hotelaufenthalts an einem Virus, der starkes Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen sowie Schüttelfrost und Fieber auslöste. Das führte dazu, dass das Paar während des gesamten Aufenthalts das Bett hüten musste.

Als beide endlich aufstehen konnten, verließen sie fluchtartig das Hotel und reisten nach Hause. In seiner gegen den Reiseveranstalter eingereichten Klage machte der Mann geltend, dass in dem Hotel bereits zwei Wochen vor der Ankunft seiner Lebensgefährtin und ihm ein Noro-Rota-Virus grassiert habe. Vor den Hotelzimmern hätten sich deswegen schmutzige Bettlaken und Handtücher mit Erbrochenem gestapelt. Manche Hotelgäste hätten sich auf den Gängen und mitten im Restaurant übergeben. Von dem Virus seien nach seinen Informationen mindestens 476 Personen befallen gewesen.

Nicht verantwortlich bei Virus im Urlaub?

Der Reisende verlangte von dem Reiseveranstalter daher nicht nur die Erstattung des Reisepreises. Er verklagte ihn auch auf Zahlung einer Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit sowie auf Zahlung eines Schmerzensgeldes.

Vor Gericht verteidigte sich der Reiseveranstalter mit dem Argument, dass das Hotel nicht für die Viruserkrankung verantwortlich sei.

Denn sämtliche Proben eines von der Hotelleitung beauftragten staatlich zertifizierten Forschungsinstituts, welches unter anderem die Nahrungsmittel, das Leitungswasser, die Getränkeautomaten sowie das Wasser des Swimmingpools untersucht habe, seien negativ gewesen.

Fehlender Beweis  

Das Münchener Amtsgericht wies die Klage als unbegründet zurück. Nach Ansicht des Gerichts ist eine Erkrankung nämlich nur dann als Reisemangel einzustufen, wenn die Ursache im Verantwortungsbereich des Reiseunternehmens beziehungsweise des Hotels liegt. Diesen Nachweis habe der Kläger nicht erbringen können.

Allein die Inkubationszeit in Verbindung mit dem Zeitpunkt der Erkrankung des Klägers und seiner Lebensgefährtin lässt es nach Meinung des Gerichts fragwürdig erscheinen, dass sich das Paar im Hotel angesteckt hat. Es habe vielmehr eine Vielzahl von Ansteckungs-Möglichkeiten gegeben – zum Beispiel beim Kontakt mit anderen Personen während der Reise.

Das Gericht stellte zwar nicht in Abrede, dass innerhalb mehrerer Wochen möglicherweise insgesamt knapp 480 Gäste des Hotels an dem Virus erkrankt waren. Entscheidend sei jedoch, wie viele Personen während des Aufenthaltszeitraums des Klägers Opfer des Virus geworden waren, das waren jedoch höchstens 140, was bei einer Gästezahl von 1.600 einem Prozentsatz von noch nicht einmal neun Prozent entspreche.

Allgemeines Lebensrisiko

Diese Anzahl reiche jedoch für einen Beweis des ersten Anscheins, dass möglicherweise doch das Hotel für die Erkrankung verantwortlich sei, nicht aus. Denn dazu sei eine Quote von mindestens zehn Prozent erforderlich. Es müsse daher davon ausgegangen werden, dass sich durch die Infektion in der Person des Klägers und seiner Lebensgefährtin das allgemeine Lebensrisiko verwirklicht habe. Die Entscheidung ist mittlerweile rechtskräftig.

Die Sache wäre eventuell anders entschieden worden, wenn dem Reiseveranstalter beziehungsweise der Hotelleitung hätte nachgewiesen werden können, dass sie von möglicherweise unhygienischen Verhältnissen vor Ort wussten.

Dies hatte das Kölner Landgericht in einem anderen Gerichtsfall entschieden. Das war jedoch nicht der Fall, zumal das mit der Untersuchung der Ursachen befasste Forschungsinstitut für derartige Verhältnisse keinerlei Belege gefunden hatte.

Wenn der Urlaub vorzeitig endet

Der Gerichtsfall zeigt, dass durch eine Krankheit ein Urlaub zum Albtraum werden kann. Eine vor der Reise abgeschlossene Auslandsreisekranken-Versicherung sorgt zumindest dafür, dass nicht auch noch die Kosten für mögliche medizinische Behandlungen oder sogar ein notwendiger Krankenrücktransport vom Reisenden selbst zu zahlen sind.

Eine Reiseabbruch-Versicherung, die häufig zusammen mit einer Reiserücktritts-Versicherung angeboten wird, würde diverse Kosten, die bei einem Reiseabbruch wegen Krankheit und diverser anderer Notlagen entstehen können, übernehmen.

Darunter fallen zum Beispiel Aufwendungen für einen außerplanmäßigen Rückflug und/oder Stornogebühren für schon gebuchte, aber nicht mehr in Anspruch genommene Reiseleistungen wie Ausflüge und Unterkunft. (verpd)

 

Überblick zur gesetzlichen Krankenversicherung

gesetzliche Krankenversicherung

Fast 90 Prozent der Bürger sind hierzulande in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Doch nur die wenigsten wissen im Detail, welche Leistungen tatsächlich noch übernommen werden, wie sich ein Krankengeld zusammensetzt und was es genau mit dem Zusatzbeitrag, den eine Krankenkasse verlangen kann, auf sich hat. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) möchte für mehr Transparenz rund um die GKV sorgen und versucht, diese und andere Fragen mit einem vor Kurzem veröffentlichten Ratgeber zu beantworten.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sind rund 70 Millionen Bürger in Deutschland, das entspricht fast 90 Prozent der Bevölkerung, in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Sie ist eine der fünf Sparten der deutschen Sozialversicherungen.

Doch was leistet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Detail? Wer ist in der GKV pflichtversichert? Welche Krankenkassenbeiträge muss man als Arbeitnehmer, Rentner oder freiwillig Versicherter zahlen? Wann und wie kann man in eine andere Krankenkasse wechseln? Dies sind nur einige der Fragen, die sich im Zusammenhang mit der GKV stellen.

Neuer Ratgeber

Antworten darauf gibt die neue Broschüre „Ratgeber zur Krankenversicherung“, die das BMG kostenlos zum Bestellen oder als Download zur Verfügung stellt. Auf über 150 Seiten wird unter anderem der Versicherungsumfang, also auf welche Leistungen ein gesetzlich Krankenversicherter Anspruch hat, beschrieben.

Hierbei wird auf die möglichen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen wie Impfungen oder Krebsvorsorge-Untersuchungen eingegangen.

Zudem werden die Leistungen bei ärztlichen/zahnärztlichen und/oder stationären Behandlungen sowie die Zuzahlungsmodalitäten von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln beschrieben. Unter anderem wird erklärt, wann es Zuschüsse für die Fahrtkosten zu ambulanten oder stationären Behandlungen oder auch für eine notwendige Haushaltshilfe gibt.

Kein Rundumschutz

Ein Kapitel erläutert, wann und wie viel Krankengeld ein Versicherter erhält. So bekommt zum Beispiel auch ein gesetzlich versicherter, berufstätiger Elternteil ein Krankengeld, wenn er sein unter zwölf Jahre altes Kind laut ärztlichem Attest beaufsichtigen, betreuen oder pflegen muss und keine andere im Haushalt lebende Person dies übernehmen kann. In diesem Fall erhalten beispielsweise Familien mit einem Kind ein Krankengeld für maximal zehn Tage und Alleinerziehende mit einem Kind bis zu 20 Tage pro Jahr.

Zudem erfährt der Leser, wer in der GKV pflichtversichert ist, was es mit der elektronischen Gesundheitskarte auf sich hat, wie sich die GKV finanziert, wer sich freiwillig versichern und wer in eine private Krankenversicherung wechseln kann.

Details zur privaten Krankenversicherung können beim Versicherungsvermittler des Vertrauens erfragt werden. Der Versicherungsfachmann erklärt unter anderem, welche Krankenzusatz-Versicherungen sinnvoll sind, da die GKV viele Krankheitskosten beispielsweise hinsichtlich des Zahnersatzes nicht oder nur zu einem geringen Teil übernimmt oder auch Einkommenseinbußen im Krankheitsfall trotz Krankengeld möglich sind.(verpd)

 

Reisestorno wegen Terror und andere Katastrophen

Reisestorno

Es gibt zahlreiche Ereignisse in einem Urlaubsland, wie Terroranschlag, innere Unruhen, Erdbeben oder Überschwemmungen, die Touristen davon abhalten können, überhaupt eine bereits gebuchte Reise anzutreten. Doch nur in bestimmten Fällen hat die Stornierung eines Reisevertrags keine oder nur geringfügige finanziellen Folgen für den Urlauber.

Grundsätzlich kann man eine gebuchte Reise zu jeder Zeit stornieren, allerdings kann dies mit erheblichen Kosten verbunden sein. Denn nach dem Reiserecht, das unter anderem im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt ist, kann der Reiseveranstalter von seinem Kunden eine angemessene Entschädigung (Stornogebühr) verlangen.

Je nachdem, wie viel Zeit zwischen der Stornierung des Reisevertrags und dem darin angegebenen Reisebeginn liegt, kann die Stornogebühr bis zur Höhe des gesamten Reisepreises betragen. Wer jedoch aufgrund eines Ereignisses im Urlaubsland, das als höhere Gewalt gilt und bei Vertragsabschluss noch nicht vorhersehbar war, eine gebuchte Reise noch vor Reiseantritt storniert, muss in der Regel keine Stornogebühren entrichten.

Stornierungsgründe, die keine Stornokosten nach sich ziehen

Konkret heißt es dazu im Webauftritt des Auswärtigen Amtes: „Eine Kündigung des Reisevertrags ist sowohl vor als auch nach Reiseantritt zulässig, wenn die Reise durch höhere Gewalt im Zielland erheblich gefährdet wird und dies im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbar war.“ Geregelt ist dies in Paragraf 651 j BGB.

Weiter ist im Webportal des Auswärtigen Amtes zu lesen: „Der Reiseveranstalter hat dann für auf dem Reisevertrag beruhende Kosten Anspruch auf eine Entschädigung in Höhe des Anteils des Reisepreises, der auf bereits erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen entfällt; solche Kosten fallen jedoch häufig vor Reiseantritt nicht an. Eventuelle Mehrkosten für die Rückreise sind von Reisendem und Reiseveranstalter je zur Hälfte zu tragen; sonstige Mehrkosten trägt der Reisende.“

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes zählen zur höheren Gewalt Ereignisse wie Krieg oder Kriegsgefahr, innere Unruhen und Naturkatastrophen, also beispielsweise Erdbeben, großflächige Überschwemmungen und Vulkanausbrüche, die die Region, in welche man reisen möchte, betreffen. Zudem darf der Reisetermin nicht erst Wochen oder Monate nach Eintreten des Ereignisses liegen, da in vielen Fällen wie zum Beispiel bei einem Erdbeben die Gefahr für den Reisenden dann nicht mehr besteht.

Terroranschläge sind keine höhere Gewalt

Verübte Terroranschläge werden hingegen nach der gängigen Rechtsprechung als allgemeines Lebensrisiko gewertet und sind keine höhere Gewalt. Wenn für ein gesamtes Land jedoch eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ausgegeben wird – diese werden im Webauftritt unter „Reisewarnungen“ veröffentlicht –, wird dies gerichtlich in der Regel als Stornogrund im Sinne der höheren Gewalt angesehen. Eine kostenlose Stornierung wäre somit möglich.

Hat das Auswärtige Amt in seinen länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen jedoch nur zur erhöhten oder besonderen Vorsicht geraten, wie dies aktuell für die Türkei und Tunesien der Fall ist, gilt das nicht als höhere Gewalt. Auch wenn nur eine Teilreisewarnung besteht, also eine Reisewarnung für bestimmte Regionen eines Landes, und führt die gebuchte Reise nicht in eine gefährdete Region, ist der Reiseveranstalter meist nicht verpflichtet, höhere Gewalt als Stornogrund anzuerkennen.

Wer sichergehen möchte, mit welchen Stornokosten er im Falle des Falles rechnen muss, sollte dies direkt mit dem Reiseveranstalter klären. Manche Reiseanbieter zeigen sich kulant und erlauben eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung nicht nur bei höherer Gewalt oder bei offiziellen Reisewarnungen, sondern auch, wenn das Auswärtige Amt für das Reiseland eine Teilreisewarnung ausgibt oder zur erhöhten Vorsicht mahnt.

Reisestorno aus persönlichen Gründen

Verlangt ein Reiseveranstalter zu Unrecht Stornogebühren oder sind sie zwar dem Grunde nach gerechtfertigt, aber zu hoch, kann eine Privatrechtschutz-Police weiter helfen, damit man sein Recht bekommt, in dem sie die Beratungs- und Prozesskosten übernimmt. Wer für den Fall Kostenschutz haben möchte, dass er aus persönlichen Gründen eine gebuchte Reise nicht antreten kann oder, falls er die Reise bereits angetreten hat, abbrechen muss, sollte zeitnah zur Reisebuchung eine Reisestorno- und Abbruchversicherung abschließen.

Denn bei einem Reisestorno aus persönlichen Gründen kann der Reiseveranstalter fast immer Stornokosten verlangen. Eine Reiserücktritts-Police übernimmt im Versicherungsfall beispielsweise die anfallenden Reisestornokosten und eine Reiseabbruch-Versicherung die nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen sowie zusätzlich anfallende Rückreisekosten.

Versicherbar ist unter anderem, wenn eine Reise wegen eines Unfalles oder einer plötzlich eintretenden Krankheit des Reisenden nicht angetreten oder abgebrochen werden muss. Ereignisse, die als höhere Gewalt eingestuft werden, sind in vielen Policen kein versicherter Stornogrund. Nach dem geltenden Reiserecht ist jedoch eine Stornierung wegen höherer Gewalt oftmals kostenlos möglich.(verpd)

Die Auslandsreisekrankenversicherung garantiert ungetrübtes Urlaubsvergnügen

AUslandsreiseversicherung

Während viele Verbraucher bei den Urlaubsvorbereitungen viel Zeit aufwenden, um das bestmögliche Hotel und tolle Urlaubsangebote vor Ort zu finden, vernachlässigen sie allzu oft den passenden Versicherungsschutz für die Reise wie eine Reisekrankenversicherung.

So sollte kein Reisender auf eine Auslandsreisekrankenversicherung verzichten, welche die Kosten für die Versorgung akuter medizinischer Probleme übernimmt. Denn auch bei harmlosen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ist beispielsweise eine Verletzung schnell passiert. In diesem Fall müssen die Betroffenen die Behandlungskosten aus der eigenen Tasche bezahlen oder möglicherweise sogar den kompletten Urlaub abbrechen. Denn ob die Krankenkasse die Behandlungskosten übernimmt, ist fraglich, weshalb sie zunächst einen Reisekrankenversicherung Test lesen und anschließend eine private Reisekrankenversicherung abschließen sollten.
Reisekrankenversicherung: Ist die Versicherung grundsätzlich empfehlenswert?

Zwar können gesetzlich Versicherte ihre Gesundheitskarte innerhalb der Europäischen Union und in allen Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, für den Besuch beim Arzt oder Zahnarzt verwenden; jedoch werden die Kosten für Medikamente oder Behandlungen, die der Versicherte zunächst aus der eigenen Tasche bezahlen muss, oft nur teilweise erstattet. Und falls ein Rücktransport nach Deutschland notwendig ist, wird dieser grundsätzlich nicht übernommen. Aus diesen Gründen empfiehlt sich die Auslandsreisekrankenversicherung nicht für Fernreisen, etwa in die USA, für die eine Reisekrankenversicherung USA abgeschlossen werden sollte, sondern auch für Reisen innerhalb Europas.
Was kostet die Reisekrankenversicherung?

Zumindest schlägt sich die Auslandsreisekrankenversicherung im Reisekrankenversicherung Preisvergleich nicht allzu sehr im Budget für die Reise nieder. Den entsprechenden Versicherungsschutz können Singles schon für weniger als zehn Euro erhalten, die günstigsten Familienversicherungen gibt es für unter 20 Euro. Während die Auslandsreisekrankenversicherung für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse ein Muss ist, wenn sie unangenehme Überraschungen vermeiden wollen, enthalten private Krankenversicherungen oft keinen oder nur einen Basis-Versicherungsschutz für das Ausland. Auch für sie kann der Abschluss einer gesonderten Versicherung also sinnvoll sein.
Welche Leistungen bieten die Versicherer im Zuge der Reisekrankenversicherung? Die akute medizinische Versorgung ist in den Tarifen aller Versicherer gewährleistet. Die weiteren Leistungen hängen jedoch stark vom jeweiligen Angebot und dem Tarif ab, weshalb sich ein Reisekrankenversicherung Vergleich lohnt. Beispielsweise ist es üblich, dass Versicherte, die einen Jahresvertrag abgeschlossen haben, beliebig oft verreisen können, jedoch gibt es häufig Einschränkungen, wie lange eine Urlaubsreise maximal dauern darf. Eine gute Auslandsreisekrankenversicherung kann allerdings selbst der Laie problemlos von einem schlechten Angebot unterscheiden. Gute Versicherer übernehmen etwa die Kosten für den Krankenrücktransport, wenn dieser aus medizinischen Gründen notwendig ist. Bei sehr guten Versicherungen sind Leistungen auch dann nicht ausgeschlossen, wenn die Reisenden in politische Unruhen oder gar einen Bürgerkrieg geraten. Sofern vor dem Antritt der Reise keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bestanden hat, sollte die Versicherung auch in diesem Fall die Kosten für medizinische Notfälle übernehmen. Welche Leistungen im individuellen Fall sinnvoll sind, hängt natürlich in erster Linie vom Reisenden und seinen Bedür

 

Staatliche Tipps für die Gesundheit von Kindern

Gesundheit von Kindern

Von der gesunden Ernährung über altersgerechte Spiele bis hin zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen und zur Vermeidung von Unfallrisiken – es gibt vieles, was Eltern tun können, damit sich ihre Kinder gesund entwickeln können. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt diesbezüglich ein Webportal, das Eltern mit zahlreichen Tipps und Hintergrund-Informationen unterstützt. Weiterlesen

Krebsvorsorge rettet Leben

Krebsvorsorge rettet Leben

Jedes Jahr erkranken hierzulande rund 230.000 Frauen und etwa 255.000 Männer an Krebs. Und nicht immer ist (nur) eine ungesunde Lebensweise der Grund für eine Krebserkrankung. Auch andere Risiken wie erbliche Vorbelastung sowie krebserregende Stoffe am Arbeitsplatz oder in der Umwelt können die Ursache dafür sein. Einen 100-prozentigen Schutz vor Krebs gibt es daher nicht. Deshalb sollte der Einzelne die Möglichkeiten zur Früherkennung regelmäßig nutzen, da dies im Falle des Falles die Chancen auf Heilung drastisch erhöht. Weiterlesen

Zum Auslandssemester nie ohne Auslandsreiseversicherung

Auslandsreiseversicherung

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen hat Matthias Claudius schon vor über 200 Jahren fest gestellt.

Und wenn er dabei auch noch ein Auslandssemester oder ein Praktikum macht, dann kann er auch noch eine Menge dabei lernen. Weiterlesen