Für eine möglichst sichere Arzneimitteleinnahme

Tabletten

Wie man bestimmte Medikamente einnehmen muss, auf was es zu achten gilt und wann eine Medikamenteneinnahme beendet werden sollte, darüber informiert nicht nur der Arzt und der Apotheker, sondern auch der Beipackzettel – und es lohnt sich durchaus, hier nachzulesen.

„Aber das habe ich doch immer so gemacht …“ Dieser Leitsatz kann gerade bei der Medikamenteneinnahme zu Problemen führen. Ein Beispiel dazu, sind die Asthma-Medikamente: „Besonders langjährige Patienten sind davon überzeugt, dass sie ihre Medikamente richtig anwenden. Aber viele Inhalationssysteme sind kompliziert. Die Folge: Sprays oder Pulverinhalatoren werden nicht immer korrekt bedient“, weiß Gabriele Overwiening, Mitglied des Vorstands der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Weiterlesen

Patienten müssen immer Zuzahlungen leisten

Patienten müssen immer Zuzahlungen leisten

In Deutschland gibt es rund 100.000 verschiedene Arzneimittel. Die allermeisten müssen gesetzlich Krankenversicherte komplett selbst bezahlen oder eine Zuzahlung von mindestens jedoch fünf und maximal zehn Euro je Präparat leisten. Insgesamt haben die gesetzlich Krankenversicherten letztes Jahr eine Zuzahlung von rund 2,08 Milliarden Euro für diese Medikamente entrichtet – Tendenz steigend. Damit eine Zuzahlung nicht zum finanziellen Problem wird, gibt es jedoch für bestimmte Personen die gesetzliche Möglichkeit einer Zuzahlungsbefreiung.

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Was gegen einen Hexenschuss hilft

Hexenschuss

Die landläufig als Hexenschuss bezeichneten starken Schmerzen, die zumeist im Lendenwirbelbereich auftreten, sind häufig die Folge einer ungewohnten Bewegung oder körperlichen Haltung beim Heben von schweren Gegenständen. Experten sehen darin auch einen Warnschuss, denn die Schmerzen seien auch ein Hinweis auf eine schlecht trainierte Rücken- und Bauchmuskulatur sowie einen bewegungsarmen Lebensstil. Weiterlesen

Wann die Krankenkasse für rezeptfreie Medikamente zahlt

Wann die Krankenkasse für rezeptfreie Medikamente zahlt

Von den rund 481 Millionen rezeptfreien, aber apothekenpflichtigen Arzneimitteln, die von den Apotheken letztes Jahr hierzulande ausgegeben wurden, waren 48 Millionen auf Anraten eines Arztes in Form eines Grünen Rezeptes verschrieben worden. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen mittlerweile die Kosten für solche Medikamente zum Teil oder sogar komplett, so der Deutsche Apothekerverband. Weiterlesen

Damit die Arzneimitteleinnahme nicht zum Risiko wird

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Wer sich nicht an die Einnahmeanweisungen des Beipackzettels, des Arztes oder des Apothekers hält, muss damit rechnen, dass die Arznei nicht wirkt oder sogar unerwünschte Nebenwirkungen hat. Dies gilt für nahezu alle Arzneimittel, egal ob rezeptfrei oder rezeptpflichtig. Passend dazu ist auch die aktuelle Feststellung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts e.V. (DAPI), dass bei fast einem Drittel aller verschriebenen Medikamente alleine wegen ihrer Darreichungsform ein erhöhter Beratungsbedarf besteht. Weiterlesen

Frühjahrskontrolle in der Hausapotheke

Was in die Hausapotheke gehört

Jeder sollte nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände einmal jährlich seine Hausapotheke überprüfen und dabei nicht mehr benötigte oder unbrauchbare Medikamente und Hilfsmittel entsorgen.

Arzneimittel sollten nicht mehr eingenommen werden, wenn ihr Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Selbst dann nicht, wenn sie äußerlich noch einwandfrei erscheinen. Denn die enthaltenen Wirkstoffe können sich mit der Zeit auch bei sachgemäßer Lagerung verändern Weiterlesen

Notdienst: Der schnellste Weg zur richtigen Adresse

Notdienst; Apothekennotdienst
 Um auch außerhalb der normalen Geschäftszeiten die Versorgung für dringend benötigte Arzneimittel sicherstellen zu können, bieten die Apotheken im Wechsel einen Notdienst rund um die Uhr an. Dem Bürger stehen dabei zahlreiche Informationswege zur Verfügung, um sich schnell und unkompliziert zu erkundigen, welche nächstgelegene Apotheke gerade einen entsprechenden Bereitschaftsdienst hat.

Notdienst

Krankheiten und Notfälle richten sich nicht nach Öffnungszeiten. Um daher auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen eine flächendeckende Arzneimittelversorgung gewährleisten zu können, bieten die Apotheken einer Region im Wechsel entsprechenden Notdienst an. Laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sind in den Schaufenstern aller rund 21.000 Apotheken die Öffnungszeiten und Standorte der wohnortnahen Notdienstapotheken ersichtlich.

Zudem wird der aktuelle Plan über Standort und Öffnungszeiten der Notdienstapotheken auch in vielen Regionalzeitungen veröffentlicht. Die nächstgelegene Notdienstapotheke lässt sich zudem von jedem deutschen Festnetz aus unter der bundeseinheitlichen Apothekennotdienst-Nummer 0800 0022833 kostenlos erfragen. Vom Mobiltelefon ist eine entsprechende Auskunft unter der Telefonnummer 22833 für 69 Cent pro Minute erhältlich.

Notdienst: Schnelle Suche per Internet, Mobiltelefon oder Tablet-PC

Wer den SMS-Text „apo“ an die 22833 schickt, wird per Antwort-SMS zur Zustimmung für die Ortung seines Standortes über die Mobilfunkzelle gebeten. Nach der Antwort „ja“ mit einer weiteren Kurzmitteilung an die 22833 wird der Suchende automatisch lokalisiert und erhält per SMS die nächstgelegenen Notdienstapotheken mit Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer übermittelt. Dieser Service kostet 69 Cent pro versendete Kurzmitteilung deutschlandweit.

Kostenlos ist hingegen die Suche nach dem Notdienst  per Internet unter www.aponet.de/notdienst. Nach Eingabe von Postleitzahl oder Ort werden je nach gewünschtem Datum die nächstgelegenen Notdienstapotheken angegeben. Mit einem Smartphone oder Tablet-PC ist die Onlinesuche über 22833.mobi möglich. Hier wird man auf eine Webseite geleitet und kann sich entweder mit einem Klick mit dem telefonischen Notdienstfinder verbinden lassen oder seinen Standort in eine Suchmaske eingeben, um die nächstgelegenen Notdienstapotheken angezeigt zu bekommen.

Eine weitere Suchmöglichkeit ist die Verwendung der Apotheken-App. Sie ist je nach benutztem Smartphone- oder Tablet-Betriebssystem in den jeweiligen App-Stores herunterladbar und kostet 89 Cent für Apple-, 79 Cent für Android– und 1,49 Euro für Windows-8-Smartphones und -Tablet-PCs. (verpd)

Gerne helfen wir Ihnen bei all Ihren Fragen rund ums Thema Versicherungen weiter. Sprechen Sie uns einfach unter 06721-990985 direkt an oder schreiben Sie uns eine Mail an Ihren persönlichen Internet-Versicherungsmaler info@seniorconsulting.de.

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement

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Kunden(un)freundliche Zuzahlungsregelung für Medikamente?

Young femal law student posing with paragraph sign

Händigt eine Apotheke einem gesetzlich versicherten Patienten mehrere kleine Schachteln eines Medikaments aus, weil die von dem Arzt verschriebene günstigere Großpackung nicht lieferbar ist, so richtet sich die Zuzahlung grundsätzlich nach der tatsächlich herausgegebenen Packungsgröße. Das hat das Sozialgericht Aachen mit einem jüngst veröffentlichten Urteil entschieden (Az.: S 13 KR 223/13).

Wird gesetzlich Versicherten ein Medikament verordnet, so müssen sie eine Zuzahlung leisten. Deren Höhe beträgt zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens fünf Euro und höchstens zehn Euro, begrenzt auf die Kosten des Arzneimittels. Weiterlesen