Investieren mit sozialer Verantwortung

Pflegeimmobilie

Heute geht es einmal um ein Thema was uns alle betrifft: das Alter.
Und was ist näher mit dem Begriff verbunden als die Altersvorsorge.

„Grundbesitz kann nicht verloren gehen oder gestohlen werden, er lässt sich auch nicht wegtragen. Wird er mit angemessener Sorgfalt verwaltet, ist es die sicherste Kapitalanlage der Welt.“  – Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der Vereinigten Staaten

Und die Klammer zwischen Altersvorsorge und Immobilie ist die Altersvorsorge in Form einer Pflegeimmobilie.

Dieses Thema, auf welches sich ein Kooperationspartner von mir spezialisiert hat, möchte ich Ihnen in meinem heutigen Blogartikel etwas näher bringen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim lesen. Weiterlesen

Wer leistet im Pflegefall?

Außer der Tatsache, dass Sie grundsätzlich selbst für die Kosten der eigenen Pflege oder der Pflege Ihrer Angehörigen verantwortlich sind, gibt es jedoch einige finanzielle Hilfen im Pflegefall. Weiterlesen

Offizieller Onlineratgeber zur Pflege

Pflege

Die Regelungen, welche Leistungen Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen zustehen, sind in vielen Bereichen sehr komplex und damit erklärungsbedürftig. Das von jedem Bürger kostenfrei abrufbare Onlinetool des Bundesministeriums für Gesundheit, der sogenannten Pflegeleistungs-Helfer, informiert insbesondere darüber, welche gesetzlichen Leistungen es für eine ambulante Pflege gibt. Zudem informiert das Tool, was gilt, wenn mehrere Leistungen in Anspruch genommen werden.

Wer pflegebedürftig wird oder als Angehöriger einen Pflegebedürftigen pflegt, hat Anspruch auf bestimmte Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung beziehungsweise der Pflegepflicht-Versicherung. Seit 2017 hat sich diesbezüglich auch einiges geändert. Die gesetzlichen Regelungen, welche Leistungen einem im Einzelnen zustehen, sind zum Teil äußerst komplex. Viele Leistungen werden als fester oder als variabler Kostenzuschuss bis zu einem maximalen Betrag gezahlt.

Für einige Leistungen wie für das Pflegegeld und für Pflegesachleistungen gilt, je höher der Pflegegrad, in dem der Pflegebedürftige eingestuft ist, desto größer ist der maximale Kostenzuschuss für diese Leistungen. Zudem verändern sich zum Teil die Leistungshöhen, je nachdem, welche Leistungen beziehungsweise welche Leistungshöhe man bei einzelnen Leistungen in Anspruch nimmt.

Zum Teil variable Höhen bei den Pflegeleistungen

Wer beispielsweise zu Hause ambulant gepflegt wird, hat zwar Anspruch auf ein Pflegegeld – eine reine Geldleistung – und zudem auf sogenannte Pflegesachleistungen, also zum Beispiel eine Kostenbeteiligung für die Pflege durch einen professionellen ambulanten Pflegedienst. Doch je höher die Kostenübernahme für einen ambulanten Pflegedienst ausfallen soll, desto niedriger ist das ausbezahlte Pflegegeld.

Auch Kostenzuschüsse zum Beispiel für eine teilstationäre Tages- oder Nachtpflege und für sonstige Entlastungsdienste wie Fahrdienste oder Botengänge sind möglich. Und auch hier gilt, je höher die beanspruchte Kostenübernahme für die Tages- und/oder Nachtpflege, desto niedriger ist der zur Verfügung stehende Betrag für sonstige Entlastungs-Dienstleistungen wie Fahrdienste.

Zuschüsse gibt es zudem für pflegegerechte Umbaumaßnahmen sowie für eine Kurzzeit– und/oder Verhinderungspflege, beispielsweise wenn der pflegende Angehörige selbst erkrankt oder eine Auszeit benötigt. Je mehr Zuschüsse man für eine Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, umso weniger wird dann für eine Verhinderungspflege von der gesetzlichen Pflegeversicherung bezahlt.

Der Pflegeleistungs-Helfer

Einen Überblick, welche Leistungen die gesetzliche Pflegeversicherung für eine ambulante Pflege eines Pflegebedürftigen je nach Pflegegrad übernimmt und wie sich die Leistungshöhen verändern, wenn mehrere Leistungen in Anspruch genommen werden, gibt der Pflegeleistungs-Helfer. Dieses Onlinetool ist kostenlos im Webportal des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) für jeden abrufbar.

Mittels eines strukturierten Fragenkatalogs ermittelt das interaktive Onlinetool die Leistungshöhe der passend je Pflegefall gewünschten Leistungen. Zudem zeigt das Tool an, welche Änderungen sich durch eine mögliche Kombination der verschiedenen Leistungen ergeben. Laut BMG erfahren der Pflegebedürftige und seine Angehörigen zudem, „wie sie Pflegeleistungen beantragen und wo sie sich weiter informieren können“. Auf Grundlage dieser Ergebnisse können sich die Betroffenen bei einer ihnen zustehenden kostenlosen Pflegeberatung gezielt beraten lassen.

Als Experte für die Pflegevorsorge biete ich unseren Kunden die Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem Online Webinar. Eine Kurzfassung des Webinars finden Sie auf YouTube unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=HyLBFJAhoZ4&t=3s

Grundsätzlich ist die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilabsicherung, das heißt, es werden bei Weitem nicht alle Kosten übernommen. Die verbleibenden Kosten sind vom Pflegebedürftigen und je nach Umstand teils auch von seinen Angehörigen zu tragen. Wer sich und seine Angehörigen im Falle einer Pflegebedürftigkeit finanziell abgesichert sehen möchte, der kann mithilfe einer privaten Pflegeversicherung entsprechend vorsorgen. Je nach Vertragsgestaltung gibt es dafür auch staatliche Zuschüsse bis zu einer Höhe von 60 Euro im Jahr. (verpd)

Infofilm – Große Pflegereform jetzt!

 

Infofilm – Große Pflegereform jetzt!

 

Ein Leistungsvergleich: Wie Demenzkranke von einer neuen Pflegeversicherung profitieren würden. Gemeinsame Kampagne von Sozialverband VdK und Deutscher Alzheimer Gesellschaft.  Hier Viedeo schauen www.grosse-pflegereform-jetzt.de bzw.  http://www.seniorconsulting.de/blog/

Pflegereform 2017 – die wichtigsten Änderungen

 

Pflegereform 2017 – die wichtigsten Änderungen

 

Die Pflegereform 2017 kommt! Aus Pflegestufe wird Pflegegrad. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz wird der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert und ein neues Begutachtungsassessment (NBA) eingeführt. Das Video klärt Sie über die wichtigsten Änderungen auf und gibt Ihnen hilfreiche Tipps, auf was Sie jetzt achten sollten.
Weitere Information zur Pflegereform 2017 finden Sie auf:  http://www.seniorconsulting.de/blog/

 

Pflegestärkungsgesetz: Was sich ab 2017 in der Pflege ändert-Downloadlink

Pflegestärkungsgesetz

#Pflegevorsorge. Die Neufassung des Gesetzes  soll die Situation von pflegebedürftigen Menschen und Pflegekräften verbessern und die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz berücksichtigen. Im Zentrum steht dabei ein neues Verständnis der Pflegebedürftigkeit. Stärker als bislang sollen Hilfen zum Erhalt der Selbständigkeit und der verbliebenen Fähigkeiten bereitgestellt werden. Ziel ist aber auch, die individuelle Pflegebedürftigkeit von Menschen besser zu erfassen.

Damit dies möglich wird, gibt es ab 2017 ein neues System der Begutachtung und, damit verbunden, der Einteilung in die verschiedenen Pflegestufen. Das Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit wird auch in Zukunft durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bzw. bei privat Versicherten durch die MEDICPROOF GmbHerstellt.

Lesen Sie dazu unbedingt mehr in der Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Pflege/Broschueren/PSG-I_BMG.pdf

Pflegebedürftig – und nun?

pflegebdürftig

Welche Leistungen stehen einem Pflegebedürftigen oder einem pflegenden Angehörigen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu und wie beantragt man diese? Was ist im individuellen Fall sinnvoller – ambulante oder stationäre Pflege? Wie findet man einen passenden Pflegedienst? Antworten auf diese und diverse andere Fragen müssen Betroffene und ihre Angehörigen meist in relativ kurzer Zeit finden, wenn eine Pflegebedürftigkeit eingetreten ist. Hilfe dabei bieten diverse offizielle Stellen.

Wer ist pflegebedürftig?

Als pflegebedürftig gilt, wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung bei den alltäglichen Dingen im Leben in erheblichem oder höherem Maße Hilfe braucht und vieles dauerhaft nicht mehr allein bewerkstelligen kann. Warum die Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, ob aus körperlichen, geistigen oder seelischen Gründen, spielt dabei keine Rolle. Ist eine Pflegebedürftigkeit eingetreten, gilt es diverse Herausforderungen zu meistern.

Insbesondere die Fragen nach der benötigten und gewünschten Pflege und der personellen und finanziellen Sicherstellung einer ausreichenden Pflege stehen hier im Mittelpunkt. Betroffene sowie deren Angehörige können sich bei Eintreten der Pflegebedürftigkeit sofort an die gesetzliche Kranken- beziehungsweise Pflegekasse oder die private Krankenversicherung des Pflegebedürftigen wenden. Denn prinzipiell besteht im Bedarfsfall ein gesetzlicher Anspruch auf eine Pflegeberatung bei diesen Stellen.

Pflegebedürftig: Am Anfang steht die Pflegeberatung

Bei gesetzlich Krankenversicherten wird die Pflegeberatung durch Mitarbeiter der jeweiligen Krankenkasse oder auf Hinweis der Krankenkasse von einer unabhängigen und neutralen Beratungsstelle durchgeführt. Auf Wunsch kommt der Pflegeberater auch zum Pflegebedürftigen nach Hause.

Bei privat Kranken- und damit auch privat Pflegeversicherten beziehungsweise deren Angehörigen ist die Compass Private Pflegeberatung, ein Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) zuständig. Ein Pflegeberater des Unternehmens kommt für eine persönliche Beratung direkt zum aktuellen Aufenthaltsort des Betroffenen. Auch eine kostenlose telefonische Pflegeberatung wird unter der Telefonnummer 0800 1018800 angeboten.

Wer Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen will, muss als gesetzlich Krankenversicherter einen entsprechenden Antrag bei seiner Pflegekasse, die der Krankenkasse angegliedert ist, und ein privat Krankenversicherter bei der privaten Krankenversicherung stellen.

Pflegebedürftig: Eine Begutachtung kann erforderlich sein

Der Umfang der Leistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung richtet sich unter anderem nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe). Die Einstufung der individuellen Pflegestufe erfolgt bei gesetzlich Krankenversicherten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), der dazu von der gesetzlichen Krankenkasse beauftragt wird. Bei privat Krankenversicherten wird die Pflegestufe des Betroffenen von der Medicproof GmbH, einem medizinischen Dienst, der vom jeweiligen privaten Krankenversicherer damit betraut wird, ermittelt.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn derjenige, der den Pflegebedürftigen aktuell betreut, bei der Begutachtung dabei ist und vorhandene Arzt- und Klinikberichte, eine Liste der notwendigen Medikamente und ein Pflegetagebuch dem medizinischen Dienst bei der Einstufung vorlegt. In einem Pflegetagebuch sollte der Pflegebedürftige oder ein Angehörige auflisten, welche Verrichtungen wie zum Beispiel Waschen, Anziehen und Essen dem Pflegebedürftigen ohne Hilfe nicht mehr möglich sind und wie viel Zeit diese Hilfe pro Tag in Anspruch nimmt.

Der Umfang und die Höhe der Leistungen hängen zudem davon ab, für welche Pflegeart – ambulante oder stationäre Pflege – sich der Pflegebedürftige und seine Angehörigen aufgrund der individuellen Gegebenheiten entscheiden. Welche Hilfen und Lösungen es gibt, um auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu Hause wohnen bleiben zu können, wird unter anderem auf der Website www.serviceportal-zuhause-im-alter.de aufgezeigt. Hier kann beispielsweise eine Checkliste für die Suche nach einem passenden ambulanten Pflegedienst heruntergeladen werden.

Welcher Pflegedienst oder welches Pflegeheim das passende ist wenn man pflegebedürftig ist

Wer nach Pflegediensten für eine ambulante Pflege und/oder Pflegeheimen für eine stationäre Pflege sucht, findet entsprechende Adressen auf folgenden Webportalen: www.aok-gesundheitsnavi.de (AOK-Gesundheitsnavigator), www.bkk-pflegefinder.de (BKK PflegeFinder), www.der-pflegekompass.de (Pflegekompass der Knappschaft), www.pflegelotse.de (Pflegelotse der Verband der Ersatzkassen) und www.weisse-liste.de (Weisse Liste gemeinnützige GmbH).

Unter anderem sind hier teilweise auch Bewertungen und Preislisten zu den jeweiligen ambulanten Pflegediensten und stationären Heimen zu finden. Im Webportal www.heimverzeichnis.de, einem gemeinnützigen Projekt, bei dem die Qualität der einzelnen Pflegeeinrichtungen durch ehrenamtliche Gutachter bewertet wird, kann ebenfalls in einer Liste von Pflegeeinrichtungen nach ortsnahen Pflegeheimen gesucht werden.

Unter www.wegweiser-demenz.de gibt es umfangreiche Informationen zur Pflege von Demenzkranken sowie eine herunterladbare Checkliste mit Bewertungskriterien für alle Pflegebedürftigen, die bei der Besichtigung eines infrage kommenden Pflegeheims für mehr Klarheit sorgt.

Grundlegende Informationen bis hin zur schnellen Hilfe wenn jemand pflegebedürftig ist

Rund um die Pflege informiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Webportal www.wege-zur-pflege.de. Das BMFSFJ bietet außerdem eine telefonische Beratung und schnelle Hilfe für Angehörige unter der Telefonnummer 030 20179131.

Grundlegende Informationen, welche Leistungen die gesetzliche Pflegeversicherung bietet und was zu tun ist, wenn eine Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, bietet zudem die aktualisierte Broschüre „Ratgeber zur Pflege“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Sie kann kostenlos heruntergeladen sowie online oder telefonisch unter 030 182722721 (Bestellnummer: BMG-P-07055) bestellt werden.

Für eine telefonische Beratung zu allgemeinen Fragen zum Thema Pflege steht das Bürgertelefon des BMG (Telefonnummer 030 340606602) zur Verfügung. Einen ersten Überblick über mögliche individuelle Leistungen seitens der gesetzlichen Pflegeversicherung bietet das BMG-Webportal www.pflegeleistungs-helfer.de. (verpd)

 

Pflegebedürftig – und nun?

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Welche Leistungen stehen einem Pflegebedürftigen oder einem pflegenden Angehörigen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu und wie beantragt man diese? Was ist im individuellen Fall sinnvoller – ambulante oder stationäre Pflege? Wie findet man einen passenden Pflegedienst? Antworten auf diese und diverse andere Fragen müssen Betroffene und ihre Angehörigen meist in relativ kurzer Zeit finden, wenn eine Pflegebedürftigkeit eingetreten ist. Hilfe dabei bieten diverse offizielle Stellen.

Als pflegebedürftig gilt, wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung bei den alltäglichen Dingen im Leben in erheblichem oder höherem Maße Hilfe braucht und vieles dauerhaft nicht mehr allein bewerkstelligen kann. Warum die Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, ob aus körperlichen, geistigen oder seelischen Gründen, spielt dabei keine Rolle. Ist eine Pflegebedürftigkeit eingetreten, gilt es diverse Herausforderungen zu meistern.

Insbesondere die Fragen nach der benötigten und gewünschten Pflege und der personellen und finanziellen Sicherstellung einer ausreichenden Pflege stehen hier im Mittelpunkt. Betroffene sowie deren Angehörige können sich bei Eintreten der Pflegebedürftigkeit sofort an die gesetzliche Kranken- beziehungsweise Pflegekasse oder die private Krankenversicherung des Pflegebedürftigen wenden. Denn prinzipiell besteht im Bedarfsfall ein gesetzlicher Anspruch auf eine Pflegeberatung bei diesen Stellen.

Am Anfang steht die Pflegeberatung

Bei gesetzlich Krankenversicherten wird die Pflegeberatung durch Mitarbeiter der jeweiligen Krankenkasse oder auf Hinweis der Krankenkasse von einer unabhängigen und neutralen Beratungsstelle durchgeführt. Auf Wunsch kommt der Pflegeberater auch zum Pflegebedürftigen nach Hause.

Bei privat Kranken- und damit auch privat Pflegeversicherten beziehungsweise deren Angehörigen ist die Compass Private Pflegeberatung, ein Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) zuständig. Ein Pflegeberater des Unternehmens kommt für eine persönliche Beratung direkt zum aktuellen Aufenthaltsort des Betroffenen. Auch eine kostenlose telefonische Pflegeberatung wird unter der Telefonnummer 0800 1018800 angeboten.

Wer Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen will, muss als gesetzlich Krankenversicherter einen entsprechenden Antrag bei seiner Pflegekasse, die der Krankenkasse angegliedert ist, und ein privat Krankenversicherter bei der privaten Krankenversicherung stellen.

Eine Begutachtung kann erforderlich sein

Der Umfang der Leistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung richtet sich unter anderem nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe). Die Einstufung der individuellen Pflegestufe erfolgt bei gesetzlich Krankenversicherten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), der dazu von der gesetzlichen Krankenkasse beauftragt wird. Bei privat Krankenversicherten wird die Pflegestufe des Betroffenen von der Medicproof GmbH, einem medizinischen Dienst, der vom jeweiligen privaten Krankenversicherer damit betraut wird, ermittelt.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn derjenige, der den Pflegebedürftigen aktuell betreut, bei der Begutachtung dabei ist und vorhandene Arzt- und Klinikberichte, eine Liste der notwendigen Medikamente und ein Pflegetagebuch dem medizinischen Dienst bei der Einstufung vorlegt. In einem Pflegetagebuch sollte der Pflegebedürftige oder ein Angehörige auflisten, welche Verrichtungen wie zum Beispiel Waschen, Anziehen und Essen dem Pflegebedürftigen ohne Hilfe nicht mehr möglich sind und wie viel Zeit diese Hilfe pro Tag in Anspruch nimmt.

Der Umfang und die Höhe der Leistungen hängen zudem davon ab, für welche Pflegeart – ambulante oder stationäre Pflege – sich der Pflegebedürftige und seine Angehörigen aufgrund der individuellen Gegebenheiten entscheiden. Welche Hilfen und Lösungen es gibt, um auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu Hause wohnen bleiben zu können, wird unter anderem auf der Website www.serviceportal-zuhause-im-alter.de aufgezeigt. Hier kann beispielsweise eine Checkliste für die Suche nach einem passenden ambulanten Pflegedienst heruntergeladen werden.

Welcher Pflegedienst oder welches Pflegeheim das passende ist

Wer nach Pflegediensten für eine ambulante Pflege und/oder Pflegeheimen für eine stationäre Pflege sucht, findet entsprechende Adressen auf folgenden Webportalen: www.aok-gesundheitsnavi.de (AOK-Gesundheitsnavigator), www.bkk-pflegefinder.de (BKK PflegeFinder), www.der-pflegekompass.de (Pflegekompass der Knappschaft), www.pflegelotse.de (Pflegelotse der Verband der Ersatzkassen) und www.weisse-liste.de (Weisse Liste gemeinnützige GmbH).

Unter anderem sind hier teilweise auch Bewertungen und Preislisten zu den jeweiligen ambulanten Pflegediensten und stationären Heimen zu finden. Im Webportal www.heimverzeichnis.de, einem gemeinnützigen Projekt, bei dem die Qualität der einzelnen Pflegeeinrichtungen durch ehrenamtliche Gutachter bewertet wird, kann ebenfalls in einer Liste von Pflegeeinrichtungen nach ortsnahen Pflegeheimen gesucht werden.

Unter www.wegweiser-demenz.de gibt es umfangreiche Informationen zur Pflege von Demenzkranken sowie eine herunterladbare Checkliste mit Bewertungskriterien für alle Pflegebedürftigen, die bei der Besichtigung eines infrage kommenden Pflegeheims für mehr Klarheit sorgt.

Grundlegende Informationen bis hin zur schnellen Hilfe

Rund um die Pflege informiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Webportal www.wege-zur-pflege.de. Das BMFSFJ bietet außerdem eine telefonische Beratung und schnelle Hilfe für Angehörige unter der Telefonnummer 030 20179131.

Grundlegende Informationen, welche Leistungen die gesetzliche Pflegeversicherung bietet und was zu tun ist, wenn eine Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, bietet zudem die aktualisierte Broschüre „Ratgeber zur Pflege“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Sie kann kostenlos heruntergeladen sowie online oder telefonisch unter 030 182722721 (Bestellnummer: BMG-P-07055) bestellt werden.

Für eine telefonische Beratung zu allgemeinen Fragen zum Thema Pflege steht das Bürgertelefon des BMG (Telefonnummer 030 340606602) zur Verfügung. Einen ersten Überblick über mögliche individuelle Leistungen seitens der gesetzlichen Pflegeversicherung bietet das BMG-Webportal www.pflegeleistungs-helfer.de.

Pflegefall – hier gibt es kostenlose Ratgeber

Pflegefall - hier gibt es kostenlose RatgeberEhepaar

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat diverse Ratgeber auf den neuesten Stand gebracht, um Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zu verdeutlichen, womit sie im Falle einer Pflegebedürftigkeit aktuell rechnen können und was es dabei zu beachten gibt. Ein neues Onlinetool gibt zudem Tipps, was bei einem plötzlichen Pflegefall oder bei einer veränderten Pflegebedürftigkeit getan werden sollte. Weiterlesen

Private Krankenversicherer bieten Pflegeratgeber im Internet

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) hat ein neues Onlineportal zum Thema Pflege vorgestellt. Betroffene und Angehörige finden dort umfangreiche Informationen zu den Themen Bedürftigkeit, Finanzierung und Organisation. Außerdem gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte von Laien, die auch von den negativen Seiten berichten und Tipps aus dem eigenen Alltag weitergeben.

In Deutschland galten Ende 2013 rund 2,63 Millionen Menschen im Sinne von SGB XI (elftes Sozialgesetzbuch) als pflegebedürftig. Das sind im Vergleich zum Vorjahr (2,54 Millionen Pflegebedürftige) 3,5 Prozent mehr. Über 70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Die Mehrheit (56 Prozent) war Ende 2013 in die Pflegestufe I eingestuft. 32 Prozent aller Pflegebedürftigen haben die Pflegestufe II und elf Prozent die Pflegestufe III. In den kommenden Jahren wird nach Aussagen von Experten die Zahl der Pflegebedürftigen weitersteigen.

Vor diesem Hintergrund hat der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) ein neues Online-Angebot zum Thema Pflege entwickelt, das ausführliche Informationen für Betroffene und pflegende Angehörige bietet. Das Portal www.pflegeberatung.de ist ein gemeinsames Projekt des PKV-Verbandes und seiner Tochterunternehmen Compass Private Pflegeberatung GmbH sowie der Medicproof GmbH, dem medizinischen Dienst der PKV.

Das bietet das Online-Angebot

Das Angebot des PKV-Verbands umfasst eine Datenbank mit konkreten Hilfsangeboten in der Nähe. Außerdem sind Informationen zu Pflegeheimen, ambulanten Diensten, Tages- und Nachtpflege, Betreuungsangeboten sowie weiteren Entlastungs-Möglichkeiten hinterlegt.

„Mithilfe von Checklisten und Tests können die Betroffenen zum Beispiel prüfen, ob sie eine Pflegestufe beantragen sollten“, erklärt der Verband. Mit einem Rechner lassen sich zudem die Kosten von Pflegediensten speziell für die individuell benötigten Leistungen abschätzen.

Außerdem zeigt das Portal auf, wie hoch die Versicherungsleistungen in den Pflegestufen sind und ab wann Pflegegeld gezahlt wird. Beantwortet werden auch Fragen nach den Leistungen bei Demenz oder wo die Betroffenen weitere finanzielle Unterstützung erhalten.

Erfahrungsberichte und Tipps von Betroffenen

Doch nicht nur Experten kommen zu Wort. Unter dem Menüpunkt „Meine Pflegeerfahrung“ berichtet eine ehrenamtliche „Laienredaktion“ von persönlichen Erfahrungen. Diese Redaktion setzt sich aus Betroffenen, wie etwa einer an Multiple Sklerose erkrankten Frau sowie pflegenden Angehörigen zusammen.

Dabei zeigen die Berichte auch die negativen Seite der Pflege auf: „Die Mitarbeiter des Pflegedienstes sind oft eng getaktet. Daher kann es passieren, dass sie nicht zu der verabredeten Zeit kommen. Das hat mich jedoch aus der Bahn geworfen, weil ich auf den Pflegedienst gewartet habe. Denn ohne Hilfe kann ich nicht zur Toilette“, berichtet etwa Renate Claus, die aufgrund einer chronischen Krankheit pflegebedürftig ist. „Als ich die Mitarbeiterin darauf angesprochen habe, hat sie sehr gestresst und verärgert reagiert. Das Ergebnis: Sie war an diesem Tag sehr unfreundlich zu mir.“

Anschließend gibt die Laienredakteurin einige Tipps, wie mit solchen schwierigen Situationen umzugehen ist. Neben dem Lesen von Erfahrungsberichten zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen, wie Organisation und Finanzierung, haben die Besucher der Website auch die Möglichkeit, per E-Mail Kontakt aufzunehmen. „Die Laienredakteure antworten umgehend auf Ihre Fragen“, wird auf der Seite versprochen.

Kompetenz in Sachen Pflege

„Der PKV-Verband und seine Tochterunternehmen haben in den vergangenen Jahren große Kompetenz in Sachen Pflege aufgebaut“, erklärt Verbandsdirektor Volker Leienbach in einer Pressemeldung. Das vielseitige Engagement setze die PKV nun online fort und „stellt mit Pflegeberatung.de ihre Kompetenz allen Verbrauchern kostenlos zur Verfügung“.

Auch die gesetzlichen Krankenversicherer und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bieten online Informationen zum Thema Pflege.

Laut dem BMG können unter folgenden Webadressen nach Pflegediensten und/oder Pflegeheimen von verschiedenen Organisationen und Firmen gesucht werden: www.aok-gesundheitsnavi.de (Gesundheitsnavigator der Allgemeinen Ortskrankenkassen), www.bkk-pflegefinder.de (Pflegefinder der Betriebskrankenkassen), www.der-pflegekompass.de (Pflegekompass der Knappschaft) und www.pflegelotse.de (Pflegelotse des Verbands der Ersatzkassen). (verpd)

Gerne helfen wir Ihnen bei all Ihren Fragen rund ums Thema Versicherungen weiter. Sprechen Sie uns einfach unter 06721-990985 direkt an oder schreiben Sie uns eine Mail an Ihren persönlichen Internet-Versicherungsmaler info@seniorconsulting.de.

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement