Wer leistet im Pflegefall?

Außer der Tatsache, dass Sie grundsätzlich selbst für die Kosten der eigenen Pflege oder der Pflege Ihrer Angehörigen verantwortlich sind, gibt es jedoch einige finanzielle Hilfen im Pflegefall. Weiterlesen

Haben Sie es schon gehört? Neues zur Pflegevorsorge.

Pflegevorsorge

Die Bundesregierung hat am 13. November 2015 im Bundestag das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen.

Die neue Regelung hat zum Ziel, der individuellen Pflegebedürftigkeit der Menschen besser gerecht zu werden.

In der Folge werden ab dem 01. Januar 2017 u.a.

  • die Leistungshöhen in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung angehoben,
  • die Schwere der Pflegebedürftigkeit in fünf Pflegegraden gemessen, anstelle

der bislang existierenden drei Pflegestufen und der „Pflegestufe 0“ bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz. Dies gilt für alle, die erstmals ab 01. Januar 2017 pflegebedürftig werden oder einen höheren Pflegegrad beantragen.

Das ist einmal eine weitreichende Änderung der bisherigen Systematik, die aber nur dann zu verstehen ist, wenn man sich überhaupt ein wenig im Dschungel des Themas Pflege auskennt.

Ich halte es daher für sinnvoll zunächst einmal auf zu zeigen, welche Hilfen es generell in der Pflegevorsorge gibt. Wir haben zum Thema auch 2 Videos veröffentlicht,  die hierzu einen Überblick liefern.

Zum einen geht es um das Thema Pflege ganz allgemein, dieses Video können Sie unter dem Link  https://www.youtube.com/watch?v=g_iaG0t-Q0U&feature=youtu.be  anschauen. Das 2. Video zeigt auf, wie wir gemeinsam mit Ihnen online mit dem Pflegeplan Ihre ganz persönliche Situation analysieren und indivi´duelle Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Dieses Video finden Sie hier  https://www.youtube.com/watch?v=o0N3SrDItv0&feature=youtu.be

Pflegevorsorge, welche Möglichkeiten gibt es?

 Pflegevorsorge durch die Pflege-Pflichtversicherung

Gesetzliche Grundlage für die Regelungen zur Pflege ist das 7. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Bedürftigen wird Unterstützung gewährt, wenn sie wegen Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf fremde Hilfe angewiesen sind. Krankenversicherte in Deutschland benötigen gleichzeitig auch eine Pflegepflichtversicherung: „Die Pflegepflichtversicherung folgt der Krankenversicherung“, so die Regelung. Das bedeutet, dass privat Krankenversicherte auch privat pflegepflichtversichert sind, gesetzlich Krankenversicherte meist in der gesetzlichen Der Schutz der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ist nicht allumfassend, weniger noch als zum Beispiel die gesetzliche Krankenversicherung.

Wenn ein Pflegebedürftiger den Unterschied zwischen den realen Kosten für die Pflege und den niedrigeren Erstattungen aus der Pflegepflichtversicherung nicht bezahlen kann, werden zunächst die Angehörigen zur Kasse gebeten. Dabei wird allerdings berücksichtigt, inwieweit dies für die Angehörigen möglich ist. Existieren keine Angehörigen oder sind diese nicht in der Lage, finanziell einzuspringen, zahlt das Sozialamt.

Pflegevorsorge durch die private Pflegetagegeldversicherung

 Das Versicherungsunternehmen zahlt dem Versicherten im Pflegefallein Tagegeld, das ihm zur freien Verfügung und Verwendung verbleibt und bereits bei Vertragsabschluss festgelegt wurde. Die Pflegetagegeldversicherung ist die am häufigsten gewählte Art der Pflegezusatzversicherung, sie wird von vielen privaten Krankenversicherungsunternehmen angeboten.

Pflegevorsorge durch die private Pflegekostenversicherung

 Hier müssen dem Versicherungsunternehmen zunächst die tatsächlich entstandenen Kosten nachgewiesen werden. Im Anschluss daran erstattet der Versicherer den Betrag im vereinbarten Umfang.Voraussetzung ist, dass die Pflegepflichtversicherung bereits gezahlt hat und bspw. Beihilfeansprüche angerechnet wurden.

Pflegevorsorge durch die Pflegerentenversicherung

 Im Pflegefall zahlt die Versicherung monatlich den bei Vertragsabschluss fest vereinbarten Betrag, der unabhängig von den tatsächlichen Pflegekosten ist. Mit Beginn der Rentenzahlung brauchen die Beiträge für die Versicherung nicht mehr gezahlt werden. Unerheblich für die Auszahlung ist ebenfalls, ob der Versicherte zu Hause durch Angehörige, durch einen Pflegedienst oder stationär betreut wird.

Pflegevorsorge durch den Pflege Bahr

 Wer mindestens zehn Euro als Eigenbeitrag beisteuert, erhält eine staatliche Zulage von fünf Euro pro Monat für die geförderte Pflegezusatzversicherung.Damit die Zulage dem Vertrag gut geschrieben wird, beantragt sie das Versicherungsunternehmen bei einer zentralen staatlichen Stelle.

Die Förderung kann jeder bekommen, der

  1. in der gesetzlichen bzw. der Privaten Pflegepflichtversicherung versichert ist,
  2. das 18. Lebensjahr vollendet hat und
  3. bei Vertragsabschluss noch keine Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung bezieht.

Eine Altersgrenze „nach oben“ gibt es nicht.

Pflegevorsorge mit dem individuellen Pflegeplan

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Und das Beste für Sie. Sie erhalten diese kostenlosen Informationen bequem an Ihrem PC oder Laptop, ganz egal wo Sie gerade sind.Tragen Sie Ihren kostenfreien Wunschtermin  zum individuellen Pflegeplan ein  unter dem Link: Termin eintragen

Und zum Schluss: was kostet Sie eine mögliche Absicherung? Das erfahren Sie beispielhaft auf unserer Seite

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Rechnen Sie einfach selbst einmal.