Reisestorno oder -abbruch wegen einer Naturkatastrophe

Reisestorno

Hurrikan Irma hat vor Kurzem gleich mehrere beliebte Reiseziele verwüstet, was letztendlich auch viele Touristen davon abhalten wird, eine bereits gebuchte Reise dorthin anzutreten. Und keiner kann sicher sein, ob nicht auch künftig Naturereignisse wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Stürme weitere Urlaubsregionen zerstören. Für Urlauber ist es daher wichtig zu wissen, inwieweit sie bereits gebuchte Reisen in solchen Fällen ohne finanzielle Nachteile stornieren oder abbrechen können. Weiterlesen

Viele Reisende haben im Ausland gesundheitliche Probleme

27.8gesundheitliche Probleme

Laut einer repräsentativen Befragung benötigte fast die Hälfte derer, die in ihrem Urlaub im Ausland waren, aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalles Medikamente, einen Arzt oder sogar eine Behandlung im Krankenhaus. Die Umfrage belegt zudem, dass nicht alle Auslandsreisende eine ausreichende Absicherung vor den Kosten, die durch eine medizinische Behandlung im Ausland entstehen können, haben. Weiterlesen

Reiserücktrittsversicherung: Finanzieller Schutz bei Reisestorno und -abbruch

Reiserücktritt

Wer eine gebuchte Reise vor Reiseantritt absagt oder während der Reise abbricht, muss unter Umständen mit hohen Stornokosten bis hin zum kompletten Reisepreis und beim Reiseabbruch mit zusätzlichen Rückreisekosten rechnen. Je nach Storno- oder Abbruchgrund gibt es jedoch Versicherungspolicen, die solche Kosten für den „verhinderten“ Reisenden übernehmen.

Es gibt zahlreiche Ursachen, warum man eine gebuchte Reise nicht antritt oder während der Reise abbricht. Häufige Gründe sind zum Beispiel eine plötzlich auftretende Krankheit oder ein Unfall des Reisenden oder eines nahestehenden Familienmitglieds wie Ehepartner oder Kind, aber auch der Tod eines nahen Angehörigen. Auch ein unerwarteter Jobverlust oder eine Beschädigung des Eigenheims infolge eines Naturereignisses wie Sturm können die Ursache für ein Reisestorno oder -abbruch sein.

Je nach Zeitpunkt, wann die Reise vom Reisenden storniert wurde, muss er bis zu 100 Prozent des Reisepreises zahlen. Wird eine bereits angetretene Reise abgebrochen, können neben dem bereits bezahlten Reisepreis, der meist – auch anteilig – nicht erstattet wird, zusätzliche Ausgaben zum Beispiel für die außerplanmäßige Rückreise per Flugzeug hinzukommen. Wer dieses Kostenrisiko abgesichert haben möchte, sollte zeitnah zur Buchung eine Reiserücktritts- und/oder Reiseabbruch-Versicherung abschließen.

Kostenschutz für ein Reisestorno oder Reiseabbruchabbruch – die Reiserücktrittsversicherung

Eine Reiserücktritts- oder auch -Storno-Police kommt je nach Vertragsvereinbarung anteilig oder komplett für die entstandenen Stornokosten auf, wenn die Reise wegen eines versicherten Grundes nicht angetreten werden konnte.

Eine Reiseabbruch-Versicherung erstattet je nach Vereinbarung die nicht genutzten Reiseleistungen sowie die Mehraufwendungen für die Rückreise wie Umbuchungs- und zusätzliche Fahrt- und Unterkunftskosten, wenn eine Reise wegen eines versicherten Grundes abgebrochen werden muss.

Den Reiseabbruchschutz gibt es entweder als Einzelpolice oder in Kombination mit einer Reiserücktritts-Versicherung.

Versicherbare Rücktritts- oder Abbruchgründe innerhalb der Reiserücktrittsversicherung

Je nach Vertragsvereinbarung in der Versicherungspolice können diverse Ursachen, die zum Reisestorno- oder -abbruch führen können, versichert werden. Zu den typischen versicherbaren Risiken zählen eine unerwartete schwere Krankheit, erhebliche Unfallverletzungen, eine Impfunverträglichkeit oder das Ableben des Reisenden oder eines nahestehenden Familienmitglieds.

Weitere versicherbare Gründe für einen Reiserücktritt oder -abbruch sind ein erheblicher Schaden an oder in der Wohnung oder des Hauses des Reisenden durch Einbruch-Diebstahl, Brand, Sturm oder eine andere Naturkatastrophe.

Manche Policen bieten auch Versicherungsschutz, wenn die Reise aufgrund einer Urlaubssperre durch den Arbeitgeber, einer betriebsbedingten Kündigung oder eines bei der Reisebuchung noch nicht vorhersehbaren Arbeitsplatzwechsels storniert werden muss. Selbst wenn eine Versicherte nach der Reisebuchung oder nach Reiseantritt feststellt, dass sie schwanger ist und deshalb die Reise nicht antreten oder durchführen kann, bieten einige Policen bei Reisestorno- oder -abbruch einen Kostenschutz.

Reiserücktrittsversicherung: Einzel- oder Jahrespolice

Die Reiserücktritts- und/oder die Reiseabbruch-Versicherung gibt es entweder als Einmalversicherung für eine bestimmte Reise oder als Dauervertrag für alle während der Dauer des Versicherungsschutzes gebuchten Reisen.

Für alle, die öfter verreisen, empfiehlt sich eine Ganzjahres-Police. Damit sind alle vom Versicherungskunden gebuchten Reisen, sofern die einzelne Reise je nach Vertragsvereinbarung einen bestimmten maximalen Reisepreis und/oder Reisedauer nicht übersteigt, automatisch versichert, ohne dass man sich vor jedem Urlaub darum kümmern muss.

Es gibt auch Familienpolicen, bei denen alle Reisen, die der Versicherungskunde oder sein Familienangehöriger bucht, versichert sind. Bei teuren und hinsichtlich eines Reiseabbruch-Schutzes auch sehr langen Reisen empfiehlt sich eine Einzelpolice, die genau auf die Reise abgestimmt ist.

Damit ein Versicherungsschutz bei der Reiserücktrittsversicherung möglich ist

Wichtig ist, dass man eine Reiserücktritts- und/oder -Abbruch-Versicherung zeitnah zur Reisebuchung abschließt – sofern nicht bereits eine Jahrespolice besteht.

Denn ein Versicherungsschutz wird oftmals nur gewährt, wenn zwischen dem Versicherungsabschluss und dem Reisebeginn maximal ein in den Versicherungs-Bedingungen genannter Zeitraum (Abschlussfrist), beispielsweise 21 oder 30 Tage, nicht überschritten wird.

Aber auch Kurzentschlossene, die eine Reise erst kurz vor Reiseantritt buchen, und deswegen die Abschlussfrist nicht einhalten können, müssen nicht auf einen Kostenschutz verzichten. Bei einigen Versicherern ist es bei kurzfristig gebuchten Reisen möglich, die Reiserücktritts- und/oder -Abbruch-Police zeitnah zur Reisebuchung – je nach Versicherer zum Beispiel am gleichen Tag oder maximal am Folgetag – abzuschließen, damit ein entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. (verpd)

Gesundheitliche Probleme können im Ausland teuer werden

Auslandskrankenversicherung

Eine Krankheit oder ein Unfall kann beim Auslandsurlaub zum finanziellen Problem werden, denn wer ausschließlich gesetzlich krankenversichert ist, erhält in anderen Ländern je nach Umstand nur eine anteilige oder gar keine Erstattung der Rettungs-, Krankenhaus- und/oder Arztkosten.

Gesundheitliche Probleme können im Ausland teuer werden

Zwar besteht für gesetzlich Krankenversicherte zumindest innerhalb bestimmter Länder eine gewisse Grundabsicherung. Allerdings kommt die heimische gesetzliche Krankenversicherung bei einer notwendigen medizinischen Behandlung während einer Auslandsreise für vieles nur anteilig oder gar nicht auf. Außerdem behandeln im Ausland zahlreiche Ärzte und Kliniken einen Patienten oft nur gegen Vorkasse. Für Reisende gehört daher eine Auslandsreise-Krankenversicherung zu den wichtigsten privaten Zusatzversicherungen.

Prinzipiell haben Reisende durch die deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nur in Ländern der Europäischen Union (EU) und einigen anderen Staaten, mit denen ein Sozialversicherungs-Abkommen besteht, einen gewissen Krankenschutz. Allerdings wird im Rahmen der Europäischen Krankenversicherungs-Karte (EHIC), die normalerweise alle gesetzlich Krankenversicherte haben, von der GKV nur eine Grundversorgung bezahlt, die meist um einiges niedriger ist als in Deutschland.

Zahlreiche Kosten, die im Falle einer Krankheit oder eines Unfalles anfallen, muss der Reisende anteilig oder auch komplett aus der eigenen Tasche zahlen. Wer in Länder ohne derartige Abkommen reist, muss in der Regel sogar alle anfallenden Rettungs-, Arzt- und Krankenhauskosten selbst übernehmen. Es gibt jedoch eine Absicherungsmöglichkeit, um dieses hohe Kostenrisiko zu vermeiden.

Gesetzliche Krankenversicherung reicht im Ausland nicht

Gesetzlich Krankenversicherte haben in den EU-Ländern und den Ländern mit einem Sozialabkommen durch die GKV nur Anspruch auf solche Leistungen, die auch die Bürger des jeweiligen Landes durch eine dort bestehende gesetzliche Krankenversicherung erhalten würden. So sind in einigen dieser Länder hohe Zuzahlungen oder Selbstbeteiligungen zum Beispiel für die Behandlung beim Arzt und/oder im Krankenhaus vorgeschrieben.

Das heißt, Patienten müssen diese Kosten selbst tragen. Dies gilt aufgrund der gesetzlichen Regelungen auch für gesetzlich Krankenversicherte, die in solche Länder reisen, da die deutsche GKV hier maximal nur die Leistungen erbringt wie die GKV des jeweiligen Landes. Zu beachten ist: Im Ausland muss ein Patient häufig diverse Kosten für eine ärztliche oder stationäre Behandlung im Voraus bar bezahlen, selbst wenn er die heimische Krankenversicherungs-Karte und damit die auf der Rückseite integrierte Europäische Krankenversicherungs-Karte (EHIC) vorzeigt.

Wer in Länder außerhalb der EU reist, mit denen hinsichtlich der gesetzlichen Krankenversicherung kein Sozialversicherungs-Abkommen besteht, wie zum Beispiel Australien, Brasilien, China, Chile, Indien, Japan, Kanada und USA, der muss alle Krankheitskosten selbst bezahlen. Wichtig: Generell gilt für alle Länder, auch die der EU, dass die Kosten für einen Krankenrücktransport aus dem Ausland nach Deutschland in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Was in den einzelnen Ländern gilt

Detaillierte Informationen, welche Leistungen die gesetzliche Krankenversicherung für Reisende im Ausland übernimmt und welche nicht, zeigen die kostenlos herunterladbaren Merkblätter zum Thema Urlaub im Ausland des GKV-Spitzenverbandes. Der GKV-Spitzenverband erklärte zudem vor Kurzem, dass gesetzlich Krankenversicherte, die nach Großbritannien reisen, sich zumindest bis zum 29. März 2019 weiterhin mit ihrer europäischen Krankenversicherungs-Karte behandeln lassen können.

Aufgrund des hohen Kostenrisikos im Falle einer notwendigen medizinischen Behandlung im Ausland empfiehlt der GKV-Spitzenverband in allen Merkblättern den Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Sie ist als Einzel- oder als Ganzjahrespolice und für Privat-, aber auch optional für Geschäftsreisen erhältlich und bietet einen deutlich umfassenderen Versicherungsschutz als die gesetzliche Krankenversicherung.

Eine solche Police schließt je nach Vereinbarung bei unvorhersehbaren gesundheitlichen Problemen beispielsweise die Übernahmen der Arzt-, Krankenhaus- und Rettungskosten im Ausland sowie bei medizinischer Notwendigkeit die Rücktransportkosten nach Deutschland mit ein.

Kostenschutz in der ganzen Welt

Damit die während einer Auslandsreise anfallenden Krankheitskosten von der Auslandsreise-Krankenversicherung zurückerstattet werden, hat der Versicherte in der Regel die entsprechenden Quittungen dem Versicherer einzureichen. Oftmals ist es aber auch möglich, dass Ärzte oder Krankenhäuser direkt mit dem privaten Krankenversicherer abrechnen.

Meist erhalten die Versicherten dazu vom Versicherer für jedes Land entsprechende Anlaufstellen und Telefonnummern genannt, um eine schnelle Behandlung unbürokratisch und ohne Vorauszahlung zu gewährleisten. Dies ist besonders bei notwendigen teuren Operationen oder längeren Krankenhausaufenthalten, die leicht einen fünf- bis sechsstelligen Betrag kosten können, von Vorteil.

Für alle, die regelmäßig ins Ausland reisen, empfiehlt sich eine Ganzjahres-Police. Damit sind alle Reisen, sofern die einzelne Reise je nach Vertragsvereinbarung zum Beispiel nicht länger als sechs oder acht Wochen dauert und der Reisepreis unter der im Vertrag vereinbarten Summe liegt, automatisch versichert, ohne dass man sich vor jedem Urlaub darum kümmern muss. Bei sehr langen oder teuren Reisen empfiehlt sich eine Einzelpolice, die genau auf die Reise abgestimmt ist. (verpd)

 

Wenn ein Virus den Urlaub ruiniert

Urlaub

Macht ein Reisender ein Hotel für eine Virusinfektion verantwortlich, so muss er nachweisen, dass außer ihm gleichzeitig mindestens zehn Prozent der übrigen Gäste der Unterkunft an dem Virus erkrankt sind. Sonst kann er keine Schadenersatz- und Schmerzensgeld-Ansprüche durchsetzen. Das geht aus einem veröffentlichten Urteil des Amtsgerichts München hervor (Az.: 283 C 9/15).

Im Urlaub nach Rhodos…

Ein Mann hatte für sich und seine Lebensgefährtin eine achttägige Flugpauschalreise nach Rhodos gebucht. Das von ihm ausgesuchte Hotel hatte 4,5 Sterne nach Landeskategorie und war zum Zeitpunkt der Reise mit 1.600 Gästen belegt. Die Urlaubsfreuden des Paares währten jedoch nur kurz. Denn es erkrankte schon in der ersten Nacht des Hotelaufenthalts an einem Virus, der starkes Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen sowie Schüttelfrost und Fieber auslöste. Das führte dazu, dass das Paar während des gesamten Aufenthalts das Bett hüten musste.

Als beide endlich aufstehen konnten, verließen sie fluchtartig das Hotel und reisten nach Hause. In seiner gegen den Reiseveranstalter eingereichten Klage machte der Mann geltend, dass in dem Hotel bereits zwei Wochen vor der Ankunft seiner Lebensgefährtin und ihm ein Noro-Rota-Virus grassiert habe. Vor den Hotelzimmern hätten sich deswegen schmutzige Bettlaken und Handtücher mit Erbrochenem gestapelt. Manche Hotelgäste hätten sich auf den Gängen und mitten im Restaurant übergeben. Von dem Virus seien nach seinen Informationen mindestens 476 Personen befallen gewesen.

Nicht verantwortlich bei Virus im Urlaub?

Der Reisende verlangte von dem Reiseveranstalter daher nicht nur die Erstattung des Reisepreises. Er verklagte ihn auch auf Zahlung einer Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit sowie auf Zahlung eines Schmerzensgeldes.

Vor Gericht verteidigte sich der Reiseveranstalter mit dem Argument, dass das Hotel nicht für die Viruserkrankung verantwortlich sei.

Denn sämtliche Proben eines von der Hotelleitung beauftragten staatlich zertifizierten Forschungsinstituts, welches unter anderem die Nahrungsmittel, das Leitungswasser, die Getränkeautomaten sowie das Wasser des Swimmingpools untersucht habe, seien negativ gewesen.

Fehlender Beweis  

Das Münchener Amtsgericht wies die Klage als unbegründet zurück. Nach Ansicht des Gerichts ist eine Erkrankung nämlich nur dann als Reisemangel einzustufen, wenn die Ursache im Verantwortungsbereich des Reiseunternehmens beziehungsweise des Hotels liegt. Diesen Nachweis habe der Kläger nicht erbringen können.

Allein die Inkubationszeit in Verbindung mit dem Zeitpunkt der Erkrankung des Klägers und seiner Lebensgefährtin lässt es nach Meinung des Gerichts fragwürdig erscheinen, dass sich das Paar im Hotel angesteckt hat. Es habe vielmehr eine Vielzahl von Ansteckungs-Möglichkeiten gegeben – zum Beispiel beim Kontakt mit anderen Personen während der Reise.

Das Gericht stellte zwar nicht in Abrede, dass innerhalb mehrerer Wochen möglicherweise insgesamt knapp 480 Gäste des Hotels an dem Virus erkrankt waren. Entscheidend sei jedoch, wie viele Personen während des Aufenthaltszeitraums des Klägers Opfer des Virus geworden waren, das waren jedoch höchstens 140, was bei einer Gästezahl von 1.600 einem Prozentsatz von noch nicht einmal neun Prozent entspreche.

Allgemeines Lebensrisiko

Diese Anzahl reiche jedoch für einen Beweis des ersten Anscheins, dass möglicherweise doch das Hotel für die Erkrankung verantwortlich sei, nicht aus. Denn dazu sei eine Quote von mindestens zehn Prozent erforderlich. Es müsse daher davon ausgegangen werden, dass sich durch die Infektion in der Person des Klägers und seiner Lebensgefährtin das allgemeine Lebensrisiko verwirklicht habe. Die Entscheidung ist mittlerweile rechtskräftig.

Die Sache wäre eventuell anders entschieden worden, wenn dem Reiseveranstalter beziehungsweise der Hotelleitung hätte nachgewiesen werden können, dass sie von möglicherweise unhygienischen Verhältnissen vor Ort wussten.

Dies hatte das Kölner Landgericht in einem anderen Gerichtsfall entschieden. Das war jedoch nicht der Fall, zumal das mit der Untersuchung der Ursachen befasste Forschungsinstitut für derartige Verhältnisse keinerlei Belege gefunden hatte.

Wenn der Urlaub vorzeitig endet

Der Gerichtsfall zeigt, dass durch eine Krankheit ein Urlaub zum Albtraum werden kann. Eine vor der Reise abgeschlossene Auslandsreisekranken-Versicherung sorgt zumindest dafür, dass nicht auch noch die Kosten für mögliche medizinische Behandlungen oder sogar ein notwendiger Krankenrücktransport vom Reisenden selbst zu zahlen sind.

Eine Reiseabbruch-Versicherung, die häufig zusammen mit einer Reiserücktritts-Versicherung angeboten wird, würde diverse Kosten, die bei einem Reiseabbruch wegen Krankheit und diverser anderer Notlagen entstehen können, übernehmen.

Darunter fallen zum Beispiel Aufwendungen für einen außerplanmäßigen Rückflug und/oder Stornogebühren für schon gebuchte, aber nicht mehr in Anspruch genommene Reiseleistungen wie Ausflüge und Unterkunft. (verpd)

 

Die Auslandsreisekrankenversicherung garantiert ungetrübtes Urlaubsvergnügen

AUslandsreiseversicherung

Während viele Verbraucher bei den Urlaubsvorbereitungen viel Zeit aufwenden, um das bestmögliche Hotel und tolle Urlaubsangebote vor Ort zu finden, vernachlässigen sie allzu oft den passenden Versicherungsschutz für die Reise wie eine Reisekrankenversicherung.

So sollte kein Reisender auf eine Auslandsreisekrankenversicherung verzichten, welche die Kosten für die Versorgung akuter medizinischer Probleme übernimmt. Denn auch bei harmlosen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ist beispielsweise eine Verletzung schnell passiert. In diesem Fall müssen die Betroffenen die Behandlungskosten aus der eigenen Tasche bezahlen oder möglicherweise sogar den kompletten Urlaub abbrechen. Denn ob die Krankenkasse die Behandlungskosten übernimmt, ist fraglich, weshalb sie zunächst einen Reisekrankenversicherung Test lesen und anschließend eine private Reisekrankenversicherung abschließen sollten.
Reisekrankenversicherung: Ist die Versicherung grundsätzlich empfehlenswert?

Zwar können gesetzlich Versicherte ihre Gesundheitskarte innerhalb der Europäischen Union und in allen Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, für den Besuch beim Arzt oder Zahnarzt verwenden; jedoch werden die Kosten für Medikamente oder Behandlungen, die der Versicherte zunächst aus der eigenen Tasche bezahlen muss, oft nur teilweise erstattet. Und falls ein Rücktransport nach Deutschland notwendig ist, wird dieser grundsätzlich nicht übernommen. Aus diesen Gründen empfiehlt sich die Auslandsreisekrankenversicherung nicht für Fernreisen, etwa in die USA, für die eine Reisekrankenversicherung USA abgeschlossen werden sollte, sondern auch für Reisen innerhalb Europas.
Was kostet die Reisekrankenversicherung?

Zumindest schlägt sich die Auslandsreisekrankenversicherung im Reisekrankenversicherung Preisvergleich nicht allzu sehr im Budget für die Reise nieder. Den entsprechenden Versicherungsschutz können Singles schon für weniger als zehn Euro erhalten, die günstigsten Familienversicherungen gibt es für unter 20 Euro. Während die Auslandsreisekrankenversicherung für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse ein Muss ist, wenn sie unangenehme Überraschungen vermeiden wollen, enthalten private Krankenversicherungen oft keinen oder nur einen Basis-Versicherungsschutz für das Ausland. Auch für sie kann der Abschluss einer gesonderten Versicherung also sinnvoll sein.
Welche Leistungen bieten die Versicherer im Zuge der Reisekrankenversicherung? Die akute medizinische Versorgung ist in den Tarifen aller Versicherer gewährleistet. Die weiteren Leistungen hängen jedoch stark vom jeweiligen Angebot und dem Tarif ab, weshalb sich ein Reisekrankenversicherung Vergleich lohnt. Beispielsweise ist es üblich, dass Versicherte, die einen Jahresvertrag abgeschlossen haben, beliebig oft verreisen können, jedoch gibt es häufig Einschränkungen, wie lange eine Urlaubsreise maximal dauern darf. Eine gute Auslandsreisekrankenversicherung kann allerdings selbst der Laie problemlos von einem schlechten Angebot unterscheiden. Gute Versicherer übernehmen etwa die Kosten für den Krankenrücktransport, wenn dieser aus medizinischen Gründen notwendig ist. Bei sehr guten Versicherungen sind Leistungen auch dann nicht ausgeschlossen, wenn die Reisenden in politische Unruhen oder gar einen Bürgerkrieg geraten. Sofern vor dem Antritt der Reise keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bestanden hat, sollte die Versicherung auch in diesem Fall die Kosten für medizinische Notfälle übernehmen. Welche Leistungen im individuellen Fall sinnvoll sind, hängt natürlich in erster Linie vom Reisenden und seinen Bedür

 

Mit der Auslandskrankenversicherung gut abgesichert auf Reisen gehen

Auslandskrankenversicherung

Eine Auslandskrankenversicherung ist für die meisten deutschen Verbraucher meist kein Thema. Grund hierfür: Sie verbringen ihren Urlaub entweder in Ländern, mit denen von der Bundesregierung ein bilaterales Sozialversicherungsabkommen geschlossen wurde oder aber sie werden vom Reiseveranstalter bei der Buchung darauf aufmerksam gemacht, dass ein Versicherungsschutz notwendig ist und können diesen gleich zusammen mit der Reise erwerben. Wenn Sie jedoch länger im Ausland bleiben wollen, reicht die normale Reisekrankenversicherung bei weitem nicht aus. Diese gilt nämlich nur für einen bestimmten Zeitraum.
Die Alternative: Eine Langzeitauslandskrankenversicherung Eine sogenannte Langzeitauslandskrankenversicherung benötigen unter anderem Studenten, die ein oder mehrere Auslandssemester absolvieren wollen, aber auch Schüler, Praktikanten und Au-Pairs, die im Ausland erste Erfahrungen sammeln möchten. Je nachdem, für welchen Versicherer sich die Betroffenen entscheiden, können sie insgesamt bis zu fünf Jahre verreisen. In vielen Policen sind außerdem regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und auch der Versicherungsschutz während der Arbeitszeit im Leistungsumfang enthalten.

Darum ist der Schutz wichtig Die Auslandskrankenversicherung ist für Studenten, Schüler und Praktikanten in jedem Fall wichtig, vor allem, wenn sie nur den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung genießen. Denn bei einem medizinischen Notfall werden innerhalb der EU und in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, nur die Behandlungen vor Ort übernommen. Ein Rücktransport beispielsweise ist hier im Versicherungsschutz nicht enthalten.
Was leisten Auslandskrankenversicherungen? Stationäre und ambulante Behandlungen werden von den Versicherern ebenso übernommen wie ärztlich verordnete Heilmittel und Medikamente oder der Transport zum Krankenhaus. Sofern der Rücktransport nach Deutschland ärztlich verordnet wird, sind diese Kosten üblicherweise auch durch die Police abgedeckt. Allerdings bietet die Auslandskrankenversicherung keinen Komplettschutz. Beispielsweise werden Entzugsbehandlungen oder Psychotherapien von den meisten Versicherern ebenso ausgeschlossen wie die Erstattung der Kosten für Massagen, Kuren, Hörgeräte oder Brillen.
Darum lohnt sich ein Vergleich der Versicherer Nicht nur die Leistungen können sich bei den verschiedenen Versicherern erheblich voneinander unterscheiden, sondern auch die monatlichen Beiträge. Die Stiftung Warentest etwa hat bei einem Test Auslandskrankenversicherungen einen Preisunterschied von rund 1.000 Euro pro Jahr zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter bei Langzeitaufenthalten in den USA festgestellt. Wenn Sie sich aus aktuellem Anlass einen Überblick über diesen Dschungel an Leistungen und Tarifen Auslandskrankenversicherungen verschaffen wollen, kann der eine oder andere Testbericht Auslandskrankenversicherungen hilfreich sein. Auch wenn Sie die Leistungen der Assekuranzen mit einem Tarifrechner direkt miteinander vergleichen, können Sie rasch die günstigste Lösung für Ihren Fall finden. Studenten und Schüler, die an einem Austauschprogramm teilnehmen, erhalten allerdings bereits oft von ihrer Uni oder der Schule im Ausland eine wichtige Orientierungshilfe: Die Bildungseinrichtungen geben vielfach Leitfäden für ihre ausländischen Schüler und Studenten heraus. Darin wird auch aufgeführt, welche Leistungen Auslandskrankenversicherung für den Aufenthalt in ihrem Land enthalten sollte. Dies ist unter anderem auch abhängig davon, wie gut das Gesundheitssystem und die medizinische Versorgung im jeweiligen Land ausgebaut sind.

 

Als Deutscher in anderen Ländern arbeiten

Urlaub (2)Viele Arbeitnehmer sind bei berufsbedingten Auslandseinsätzen nur unter bestimmten Umständen durch die gesetzliche Kranken-, Renten- und Unfallversicherung weiter geschützt. Dies gilt auch für diverse in Deutschland abgeschlossene Privatversicherungen. Daher ist es für Arbeitnehmer, die im Ausland arbeiten sollen, wichtig, sich vorab zu informieren, in welchen Bereichen sie weiterhin eine Absicherung genießen und wo nicht. Weiterlesen

Finanzieller Schutz für Singles

FrauenNach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren von den knapp 16,5 Millionen Menschen, die in Deutschland alleine leben, rund die Hälfte ledig, 18,1 Prozent geschieden, 26,7 Prozent verwitwet und 5,9 Prozent von ihrem Ehepartner getrennt lebend. Fast jeder fünfte Bundesbürger lebt somit in einem sogenannten Einpersonenhaushalt. Da Singles häufig nicht durch andere eine finanzielle Rückendeckung haben, ist eine entsprechende Vorsorge notwendig.

Die Mehrheit der Alleinlebenden bis 65 Jahren finanziert sich überwiegend aus der eigenen Erwerbstätigkeit. Reduziert sich aus irgendeinem Grund wie einem schweren Unfall oder einer langwierigen Krankheit und damit einhergehend einer längeren Arbeitsunfähigkeit das Einkommen oder fällt es komplett weg, kann es bei diesen Singles daher schnell zu finanziellen Schwierigkeiten kommen. Weiterlesen

Wenn es im Ausland zu einem Verkehrsunfall kommt

PolizeiEin Unfall ist für jeden Beteiligten eine Stresssituation. Ist man bei einem Verkehrsunfall im Ausland involviert, kommen häufig auch noch Verständigungsprobleme hinzu. Für eine möglichst schnelle und unproblematische Schadensregulierung sollten insbesondere im Ausland Unfallbeteiligte einige Verhaltensregeln beachten.

Jedes Jahr sind nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) rund 150.000 Deutsche in einen Unfall im Ausland verwickelt. Um gerade in diesem Fall Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten Auslandsreisende, die mit ihrem eigenen Kfz unterwegs sind, die „Grüne Karte“ mitnehmen. Diese wird vom eigenen Kfz-Versicherer kostenlos ausgegeben und bescheinigt das Bestehen des notwendigen Haftpflicht-Versicherungsschutzes nach den Bestimmungen des jeweiligen Gastlandes. Weiterlesen