Zu viel Sonne schadet

Sonnenschutz

Nach dem „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“, herausgeben vom Robert Koch Institut, erkrankten 2013 100.600 Frauen und 111.000 Männer an Basalzell- und Plattenepithel-Karzinomen(„weißer Hautkrebs“). Zudem wurden bei 10.470 Frauen sowie 10.940 Männern ein malignes Melanom („schwarzer Hauptkrebs“) festgestellt. Zusammen erkrankten also rund 233.000 Menschen an Hautkrebs. Hochrechnungen vom Institut für Krebsepidemiologie e.V. (IKE) sprechen sogar von bis zu 290.691 Neuerkrankungen für 2014. Weiterlesen

So bleibt die Brille im Sommer kratzfrei und unbeschädigt

Brille

Moderne Brillen sind Hightech-Sehhilfen – entspiegelt, kratzfest, schmutzabweisend und federleicht. Das liegt an den Brillengläsern, die oftmals nicht mehr aus Glas, sondern aus Kunststoff sind. Doch allzu große Hitze, feine Sandkörner am Strand, die wie Schleifpapier wirken, oder auch eine simple Sonnenschutzcreme können diese Brillen nachhaltig schädigen oder sogar unbrauchbar machen.

Brillen werden überall benötigt

Brillenträger benötigen ihre Sehhilfe in der Regel überall. Nach Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. (KGS) gibt es besonders im Sommer einige Risiken, die zu einer Beschädigung der Sehhilfe führen können. Wer seine Brille mit an den Strand nimmt, sollte zum Beispiel nicht das nächstbeste Kleidungsstück benutzen, um eine verschmutzte Sehhilfe zu säubern. Denn mögliche Rückstände von Sonnencreme auf dem Handtuch oder dem Kleidungsstück machen aus Sandkörnern, die auf den Brillengläsern oder dem Putzmaterial sind, eine Art Schleifpapier.

Schnell wird so durch das Putzen die empfindliche Oberfläche des Brillenglases zerkratzt. Stattdessen empfehlen Brillenexperten, die Brille unter einem Wasserhahn vorzureinigen und ein sauberes Mikrofasertuch zur Endreinigung zu benutzen. Diese Art der Reinigung ist vor allem dann zu empfehlen, wenn die Brille auch beim Baden getragen wird, denn gerade das Chlor und Meerwasser beziehungsweise die Salzkristalle können das Brillenglas ebenfalls schädigen.

Brillen zum Schwimmen und Tauchen

Für das Schwimmen und Tauchen rät der KGS zu Spezialbrillen, denn die Alltagsbrille kann bei starkem Wellengang oder beim Untertauchen vom Kopf rutschen. Zudem schützt eine solche spezielle Schwimmbrille, die allerdings perfekt anliegen muss, die Augen vor Reizungen und Krankheitskeimen im Wasser. Außerdem sollte man beim Tauchen die normale Brille nicht unter der Taucherbrille tragen, denn die Brillenbügel können zu einem Spalt führen, sodass Wasser in die Tauchermaske eindringen kann.

Eine Alternative für Kontaktlinsenträger beim Schwimmen sind Eintageslinsen. Bei diesen preiswerten Linsen ist es auch nicht so schlimm, wenn eine im Wasser verloren geht.

Brillen- und Kontaktlinsenträger sollten während eines Auslandsurlaubs stets einen Ersatz dabeihaben. Wenn die Brille beispielsweise kaputt- oder die Kontaktlinsen verloren gehen, dann ist es nämlich oftmals sehr schwierig innerhalb weniger Tagen am Urlaubsort einen Ersatz zu finden. Deshalb lieber den Ersatz verwenden und sich dann zu Hause in aller Ruhe um die Reparatur beziehungsweise um den Ersatz der Sehhilfe kümmern.

Brillen nicht im Auto liegenlassen

Grundsätzlich sollte keine Brille im Auto gelassen werden. Im Wageninnern entwickeln sich schnell sehr hohe Temperaturen. 60 oder 70 Grad sind keine Seltenheit. Diese Hitze kann dazu führen, dass die Kunststoff- beziehungsweise Brillengläser mit einem hohen Kunststoffanteil weich werden und sich verformen.

Die Brille ist dann unbrauchbar. Außerdem können sich Beschichtungen lösen beziehungsweise Gestelle verbiegen.

Doch nicht nur Brillen sind gefährdet, wenn sie im Auto zurückgelassen werden. Die hohen Temperaturen können auch die Kontaktlinsen schädigen. Bei einigen Modellen reicht es nämlich schon, wenn sich diese beziehungsweise das Pflegemittel, in das sie eingelegt werden, auf über 30 Grad Celsius erwärmt. Dann werden die Linsen unbrauchbar. (verpd)

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Worauf Tierhalter im Sommer achten sollten

Hund.Tiere

Auch Tiere können im Sommer einen gefährlichen Sonnenbrand oder sogar einen tödlichen Hitzschlag erleiden. Die Bundestierärztekammer e.V. (BTK) erklärt, worauf es ankommt, damit der Sommer für Tiere nicht zur Lebensgefahr wird.

An sonnigen, heißen Tagen ist für Haustiere wie auch für uns Menschen ein kühler und schattiger Platz wichtig. Denn auch Haustiere können laut Bundestierärztekammer e.V. (BTK) einen Hitzschlag sowie einen Sonnenbrand bekommen.

Sonnenbrandgefährdet sind vor allem Hunde mit wenig oder hellem Fell sowie bestimmte Stellen eines Hundes wie Ohren, Maul, Nase und Bauch. Zum Schutz gibt es spezielle Sonnencremes für Hunde. Langhaarige Hunde können bei Bedarf zwar geschoren werden, damit sie die Sommerhitze besser vertragen, jedoch nicht zu kurz, da das Fell auch einen Schutz vor Sonnenbrand gibt.

Typische Anzeichen einer lebensgefährlichen Überhitzung

Ein Grund, warum Hunde und andere Tiere relativ schnell an einer Überhitzung (Hitzschlag) sterben können, liegt daran, dass viele Tierarten keine oder fast keine Schweißdrüsen haben und im Gegensatz zum Menschen kaum oder gar nicht schwitzen, um die Körpertemperatur zu regulieren. Außerdem blockiert dichtes oder langes Fell bei Hunden, Katzen und Hasen oder das Gefieder von Vögeln die Wärmeabgabe des Körpers zusätzlich.

Typische Anzeichen für eine Überhitzung sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, rasches und flaches Atmen, Taumeln, unkoordiniertes Im-Kreis-Laufen, Zuckungen, Krämpfe oder eine eintretende Bewusstlosigkeit. Hunde, Katzen, Kaninchen oder andere Kleintiere die an warmen Tagen ein oder mehrere dieser Symptome zeigen, müssen sofort in den Schatten gebracht und die Körpertemperatur langsam mit feuchten Tüchern zuerst an den Beinen und dann am ganzen Körper abgesenkt werden.

Andere Kleintiere können zur Absenkung der Körpertemperatur vorsichtig mit Wasser besprüht werden. Ist das Tier noch bei Bewusstsein, sollte zudem Trinkwasser angeboten werden. Auch wenn sich das Tier durch die Abkühlung leicht erholt, sollte es umgehend zum Tierarzt gebracht werden, da immer noch Lebensgefahr besteht.

Schattige Plätzchen bevorzugt

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur in erster Linie durch Hecheln; Katzen und Kaninchen hingegen lecken sich das Fell nass und Vögel sperren den Schnabel auf. Daher benötigen fast alle Tiere besonders an heißen Tagen neben einem schattigen Plätzchen auch ständig frisches Wasser.

Grundsätzlich sollte man niemals ein Tier im Auto alleine warten lassen. Das Innere eines Pkws kann im Sommer schnell lebensgefährliche 50 Grad Celsius und mehr erreichen, selbst wenn der Wagen im Schatten steht oder ein Fenster zum Teil geöffnet ist.

Auch Anstrengungen wie langes oder schnelles Laufen sollte man bei Hitze vermeiden. Für Spaziergänge mit dem Hund eignen sich im Sommer die kühleren Morgen- und Abendstunden, die pralle Mittagssonne sollte vermieden werden.

Penible Fellpflege bei Kaninchen und anderen Kleintieren

Bei Kleintieren wie Nagetieren, Kaninchen und Vögeln sind Käfige und Freigehege laut BTK so zu platzieren, dass sie zu jeder Tageszeit einen Schattenplatz bieten. Dabei gilt es zu beachten, dass die Sonne im Laufe des Tages „wandert“. Käfige sind an heißen Tagen häufiger zu reinigen, dabei sollte weniger Einstreu verwendet werden, damit die Tiere leichter zum kühlen Käfigboden gelangen.

Fliegen legen im Sommer ihre befruchteten Eier bevorzugt an feuchten und warmen Stellen wie zotteligem Fell, Körperfalten, dem Afterbereich oder in Wunden ab. Daher ist es besonders bei Kaninchen und Meerschweinchen wichtig, diese Stellen regelmäßig zu kontrollieren und das Fell zu kämmen.

Denn die bereits nach wenigen Stunden geschlüpften Fliegenlarven können die Tierhaut großflächig beschädigen und sich sogar im Unterhautbindegewebe und der Muskulatur einnisten, was bis zum Tod des Haustieres führen kann. (verpd)

 

Gesund durch den Sommer

Sommer

Außentemperaturen von rund 30 Grad Celsius gehören zum Sommer dazu. Doch nicht jeder verträgt die Hitze. Wie man gegen gesundheitliche Probleme vorbeugen kann.

Zur Regulierung der Körpertemperatur verliert ein gesunder Mensch bei normalen Klimaverhältnissen zwischen einem halben und einem Liter Flüssigkeit pro Tag über die Haut. Klettert das Thermometer auf 25, 30 oder noch mehr Grad Celsius, kann der Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auf mehrere Liter täglich ansteigen. Weiterlesen

Sommer, Sonne – Blindflug

Country Asphalt road in strong flareMeersalz, Sand, heiße Temperaturen, es gibt vieles, was insbesondere im Sommer Brillen oder Kontaktlinsen schädigen kann. Wer eine Sehhilfe benötigt, kann jedoch ohne Weiteres zum Baden gehen oder die Sonne genießen, wenn er ein paar wenige Verhaltensregeln berücksichtigt.

Nach Aussagen des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. (KGS) sollten Brillenträger darauf achten, dass sie ihre Brille – auch ihre Sonnenbrille – nicht bei hohen Temperaturen im Auto liegen lassen. Denn ein geparktes Auto kann sich schnell auf 60 Grad Celsius oder mehr aufheizen. Eine derartige Hitze kann jedoch zu Verzerrungen an den Gläsern führen. Weiterlesen

Damit Hunde, Katzen und Co. gut durch den Sommer kommen

Portrait of a Russian Blue CatNicht nur wir Menschen, auch Haustiere können durch hohe Temperaturen und lange Sonneneinstrahlung Gesundheitsschäden erleiden. Dies kann sogar bis zum tödlichen Hitzschlag führen. Tierhalter können dies mit einigen wenigen Verhaltensregeln vermeiden.

Bei Temperaturen von 27 Grad Celsius und mehr bevorzugen nicht nur wir Menschen einen kühlen und schattigen Platz. Auch den meisten Haustieren ist eine solche Sommerhitze zu viel und sie ziehen sich an einen kühleren Bereich zurück. Ein dichtes oder langes Fell bei Hunden, Katzen und Hasen oder das Gefieder von Vögeln schützen die Tiere zwar gut gegen Kälte, doch bei hohen Außentemperaturen kann dadurch die Wärmeabgabe des Körpers blockiert werden. Weiterlesen