Rechte und Pflichten im Praktikum

Praktikum

Ein Praktikum kann bei der Suche nach dem passenden Beruf hilfreich sein. In manchen Schulen und Studiengängen gibt es aber auch Pflichtpraktika, damit Schüler oder Studenten neben der Theorie auch praktische Kenntnisse erwerben. Was Arbeitgeber und angehende Praktikanten über dieses besondere Arbeitsverhältnis wissen sollten, zeigen diverse Broschüren und Webportale von offiziellen Institutionen. Weiterlesen

Staatlich geförderte Altersvorsorge: Vorteile für Ehepaare nach der Heirat

Heirat

Die Besonderheit der Ehe für den Staat ist schon in Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG) erkennbar. Hier heißt es: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Unter anderem gewährt der Staat Verheirateten beispielsweise steuerliche Vorteile. Doch auch im Bereich der Versicherungen gibt es diverse Vergünstigungen für Ehepaare. Weiterlesen

Die Krankenkassen mit dem größten Mitgliederschwund

Krankenkassen

Zum Stichtag 1. Januar 2016 waren rund 54,7 Millionen Personen Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), das sind rund 1,5 Millionen mehr als ein Jahr zuvor – und so viele wie noch nie zuvor. Während die Techniker Krankenkasse die meisten Mitglieder hinzugewann, musste die BKK Pfalz die meisten Federn lassen. Weiterlesen

Geänderte Beitragssätze in der Sozialversicherung

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Im Vergleich zum letzten Jahr wurden die Beitragssätze der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung vermindert und die der Pflegeversicherung angehoben. Nur der Beitragssatz der Arbeitslosen-Versicherung ist gleich geblieben. Zudem wurden alle Beitragsbemessungs-Grenzen angehoben. Deswegen müssen gut verdienende Arbeitnehmer trotz der teilweisen Beitragssatzsenkungen zum Teil höhere Beiträge für die Sozialversicherungen zahlen als noch letztes Jahr.

Alle Werte könne Sie sich unter diesem Link kostenlos downloaden: www.seniorconsulting.de/Fachinfos/Werte 2015.pdf

In der Regel tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge für die Sozialversicherungen, also der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosen-Versicherung, exakt oder annähernd je zur Hälfte. Die Höhe der Beiträge ergibt sich aus dem beitragspflichtigen Einkommen des Arbeitnehmers (Beitragsbemessungs-Grenze) und des jeweiligen Beitragssatzes der Sozialversicherung.

Bis auf den für Beitragssatz für die Arbeitslosen-Versicherung haben sich für alle anderen Sozialversicherungs-Zweige die Beitragssätze zum 1. Januar 2015 geändert. Wie bereits 2014 beträgt 2015 der Beitragssatz für die Arbeitslosen-Versicherung weiterhin drei Prozent. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen dabei jeweils 1,5 Prozent.

Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung gesunken

In der gesetzlichen Rentenversicherung ist der Beitragssatz von bisher 18,9 Prozent seit dem 1. Januar auf 18,7 Prozent gesunken – jeweils die Hälfte, nämlich 9,35 Prozent, ist vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu zahlen.

Gleichzeitig ist jedoch auch die Beitragsbemessungs-Grenze (BBMG), also die Einkommensgrenze, bis zu welcher Beiträge für die jeweilige Sozialversicherung erhoben werden, in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosen-Versicherung in 2015 gestiegen: in Westdeutschland von 5.950 Euro auf 6.050 Euro und in Ostdeutschland von 5.000 Euro auf 5.200 Euro.

Beitragssatzreduzierung der Krankenversicherung fast ohne Auswirkung

Auch für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung hat sich die BBMG erhöht. Sie stieg für Ost- und Westdeutschland von 4.050 Euro in 2014 auf 4.125 Euro in 2015. Geändert haben sich ebenfalls die Beitragssätze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Der Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung ist von 15,5 Prozent in 2014 – hier waren 7,3 Prozent vom Arbeitgeber und 8,2 Prozent vom Arbeitnehmer zu tragen – auf 14,6 Prozent gesunken. 2015 tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils 7,3 Prozent.

Allerdings können die gesetzlichen Krankenkassen, wenn ihre finanzielle Lage es erfordert, einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben, die alleine von den Versicherten zu tragen sind. Die Mehrheit der Krankenkassen erhebt einen solchen Zusatzbeitrag. Manche sogar bis zu 0,9 Prozent, was der Beitragssatzreduzierung von 2014 auf 2015 entsprach. In vielen Fällen ergibt sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr keine oder nur eine kleine Beitragssatzreduzierung.

Höherer Beitragssatz der Pflegeversicherung

Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung wurde von 2,05 Prozent in 2014 auf 2,35 Prozent in 2015 angehoben. Finanziert wird der Beitrag von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen mit jeweils 1,175 Prozent. Ausnahme Sachsen: Hier wurde nicht wie in den anderen Bundesländern zur Finanzierung der Pflegeversicherung ein Feiertag abgeschafft. Daher tragen die Arbeitnehmer mit 1,675 Prozent einen höheren Anteil vom Einkommen als die Arbeitgeber mit nur 0,675 Prozent.

In allen Bundesländern gibt es für kinderlose Versicherte, die älter als 23 Jahre sind, für die gesetzliche Pflegeversicherung einen Beitragszuschlag in Höhe von 0,25 Prozent. Für Kinderlose beträgt damit der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung 1,425 Prozent (Sachsen 1,925 Prozent).

Mehr Arbeitgeberzuschüsse für privat Krankenversicherte

Wer als Arbeitnehmer nicht gesetzlich, sondern privat pflege- und krankenversichert ist, kann sich freuen. Der monatliche Zuschuss, den der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber für die private Krankenversicherung erhält, erhöht sich aufgrund der geänderten Beitragsbemessungs-Grenze von von 295,65 Euro auf 301,13 Euro (7,3 Prozent von 4.125,00 Euro).

Zur privaten Pflegeversicherung bekommt der Arbeitnehmer seit 2015 im Monat nicht mehr 41,51 Euro wie in 2014, sondern 48,47 Euro beziehungsweise in Sachsen 27,84 Euro vom Arbeitgeber dazu (1,175 Prozent bundesweit beziehungsweise 0,675 Prozent in Sachsen von 4.125,00 Euro). (verpd)

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement

 

Sozialversicherung mit hohem Milliarden-Minus

Anstrengender Kampf

Die Finanzentwicklung der deutschen Sozialsysteme ist in den ersten neun Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahr um nahezu zehn Milliarden Euro geschrumpft. Dabei gab es eine ganze Reihe von Sondereinflüssen, die dafür gesorgt haben, dass per Ende September 2013 ein Finanzierungsdefizit von 4,0 Milliarden Euro entstand. Im Vorjahreszeitraum konnten die Sozialversicherungen noch Überschüsse in Höhe von plus 5,9 Milliarden Euro aufweisen. Weiterlesen

Durchblick im Behörden-Dschungel: Ämter und Träger der Sozialversicherung

Fragezeichen 1

Deutschland ist ein Land der Ämter und Behörden. Zumindest in mancherlei Hinsicht gilt das auch für Informationen in Bezug auf die Sozialversicherung. Denn ob gesetzliche Rente oder Unfallversicherung, Arbeitsagentur, Kranken- oder Pflegekassen – oftmals stellt sich dem Verbraucher die Frage, wer ist eigentlich wofür zuständig und an welche Stelle kann man sich gegebenenfalls mit seinen Fragen wenden.

Prinzipiell hat jeder dieser “Träger der Sozialversicherung” seine Funktion und damit auch ein bestimmtes Spektrum an Auskünften und Leistungen. Wobei ganz allgemeine Auskünfte mitunter auch von einem “nicht dafür zuständigen” Sachgebiet erteilt werden. Doch gerade wenn es um Fachwissen oder verbindliche Auskünfte geht, kann nur die jeweils zuständige Stelle helfen. Weiterlesen

Was Arbeitnehmer für die Sozialversicherungen in 2014 zahlen

Anstrengender Kampf

2014 sind die Beitragssätze für die gesetzliche Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung identisch zu 2013. Allerdings wurden für dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr alle Beitragsbemessungs-Grenzen angehoben. Dadurch müssen gut verdienende Arbeitnehmer höhere Beiträge für die Sozialversicherungen zahlen.

Wie bereits 2013 beträgt der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung 18,9 Prozent – jeweils die Hälfte, nämlich 9,45 Prozent, ist vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu zahlen. Wer jedoch in diesem Jahr monatlich 5.800 Euro oder mehr in den alten oder 4.900 Euro und darüber in den neuen Bundesländern verdient, hat mehr Abzüge in der Renten- und Arbeitslosen-Versicherung als noch in 2013.

Der Grund: Die Beitragsbemessungs-Grenze (BBMG), also die Einkommensgrenze, bis zu welcher Beiträge für die jeweilige Sozialversicherung erhoben werden, ist in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosen-Versicherung in 2014 gestiegen: in Westdeutschland von 5.800 Euro auf 5.950 Euro und in Ostdeutschland von 4.900 Euro auf 5.000 Euro.

Höhere Bemessungsgrenzen

Wenn die Einkommenshöhe gleich oder höher ist als die Beitragsbemessungs-Grenze, betrug der monatliche Arbeitnehmeranteil in 2013 für die gesetzliche Rentenversicherung im Westen 548,10 Euro und im Osten 463,05 Euro. Ab diesem Jahr sind es in den alten Bundesländern 562,28 Euro (plus 2,59 Prozent) und in den neuen 472,50 Euro (plus 2,04 Prozent) im Monat.

Für die Arbeitslosen-Versicherung – der Beitragssatz bleibt hierfür bei drei Prozent und wird ebenfalls von Arbeitnehmer und -geber zur Hälfte getragen – werden Arbeitnehmern, die über die neue BBMG verdienen, 2,25 Euro im Westen und 1,50 Euro im Osten mehr als in 2013 abgezogen.

Gleichbleibende Beitragssätze

Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung bleibt bei 2,05 Prozent. Finanziert wird der Beitrag von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen. Ausnahme Sachsen: Hier wurde nicht wie in den anderen Bundesländern zur Finanzierung der Pflegeversicherung ein Feiertag abgeschafft. Daher tragen die Arbeitnehmer mit 1,525 Prozent einen höheren Anteil vom Einkommen als die Arbeitgeber mit nur 0,525 Prozent.

In allen Bundesländern zahlen kinderlose Versicherte, die älter als 23 Jahre sind, zusätzlich 0,25 Prozent mehr, also statt 1,025 Prozent (Sachsen 1,525 Prozent) mit Kind, 1,275 Prozent (Sachsen 1,775 Prozent) ohne Kind. Der Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Höhe von 15,5 Prozent ist gleich geblieben. Hier zahlen 7,3 Prozent vom Einkommen der Arbeitgeber und 8,2 Prozent der Arbeitnehmer.

Mehr Arbeitgeberzuschüsse für privat Krankenversicherte

Geändert hat sich für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung jedoch die BBMG. Sie stieg von 3.937,50 Euro in 2013 auf 4.050 Euro in 2014 in Ost- und Westdeutschland. Wer also in 2014 die neue BBMG erreicht oder überschreitet, zahlt für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung als Erwachsener mit Kindern im Monat 10,38 Euro (in Sachsen 10,99 Euro) und ohne Kinder 10,62 Euro (in Sachsen 11,22 Euro) mehr Arbeitnehmeranteil als in 2013.

Wer als Arbeitnehmer nicht gesetzlich, sondern privat pflege- und krankenversichert ist, kann sich freuen. Der monatliche Zuschuss den der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber für die private Krankenversicherung erhält, erhöht sich aufgrund der geänderten Beitragsbemessungs-Grenze von 287,44 Euro auf 295,65 Euro. Zur privaten Pflegeversicherung bekommt der Arbeitnehmer seit 2014 im Monat nicht mehr 40,36 Euro wie in 2013, sondern 41,51 Euro vom Arbeitgeber dazu.

 

Gerne helfen wir Ihnen bei all Ihren Fragen rund ums Thema Versicherungen weiter. Sprechen Sie uns einfach unter 06721-990985 direkt an oder schreiben Sie uns eine Mail an Ihren persönlichen Internet-Versicherungsmaler  info@seniorconsulting.de.

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement