Mit dem Fahrrad sicher durch den Winter

Ein stärkeres Umweltbewusstsein, Gesundheitsaspekte, hohe Benzinpreise, kaum Parkplätze, Staus, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel – es gibt zahlreiche gute Gründe, warum viele mittlerweile hauptsächlich mit dem Rad unterwegs sind. Im Winter, bedingt durch Eis und Schnee und die früh einsetzende Dunkelheit, ist allerdings die Unfallgefahr für Radfahrer besonders hoch. Wer einige Ratschläge beherzigt, kann dieses Risiko jedoch deutlich minimieren.

Grundsätzlich sollte ein Fahrrad immer den Vorschriften entsprechen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es aber besonders wichtig, dass man selber gesehen wird und natürlich auch selber etwas sieht. Deshalb sollte man beispielsweise die Beleuchtung des Velos regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls instand setzen.

Was im Detail zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehört, hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) in einer Übersicht online zusammengestellt. Vorgeschrieben sind unter anderem ein weißes Front- sowie ein rotes Rücklicht, zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine Klingel sowie Rückstrahler an den rutschfesten Pedalen. Bei der Beleuchtung lohnt es sich auch unter Umständen nachzubessern, denn moderne LED-Lampen liefern eine deutlich bessere Lichtausbeute.

Sehen und Gesehenwerden

Auch der ADFC empfiehlt neben einem Nabendynamo ein LED-Rücklicht sowie einen LED-Frontscheinwerfer, die beide am besten auch im Stand leuchten sollten. Wer sich den Dynamo sparen möchte, kann zu Modellen mit einer aufladbaren Batterie greifen, wobei darauf zu achten ist, dass diese das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts tragen und somit zugelassen sind.

Die Beleuchtung ist aber kein Garant, dass man von anderen Verkehrsteilnehmern nicht doch übersehen wird. Deshalb raten beispielsweise die Experten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR) zu einer hellen Kleidung, am besten mit reflektierenden Streifen. Bewährt hat sich auch das Tragen einer Warnweste, die ohne Probleme über eine dicke Winterjacke gezogen werden kann. Empfohlen wird zum Eigenschutz auch ein Fahrradhelm, idealerweise ausgestattet mit Reflektoren.

Winterreifen? Gibt es auch für Fahrräder

Wer im Winter mit dem Rad unterwegs ist, sollte die Bereifung an die veränderten Straßenverhältnisse anpassen. So geben breitere Reifen mit einem groben Profil mehr Halt. Zudem sollte der Luftdruck moderat – allerdings nicht unter den vom Hersteller angegebenen Minimaldruck – abgesenkt werden. Das vergrößert die Auflagefläche und verbessert so die Straßenhaftung. Noch mehr Grip haben spezielle Winterreifen für Velos beziehungsweise Reifen mit Spikes – im Gegensatz zum Auto sind Spikes bei Fahrrädern erlaubt.

Für eine bessere Kontrolle und um im Fall des Falles schneller reagieren und das Rad stabilisieren zu können, kann man den Sattel etwas niedriger einstellen. So kommt man mit den Beinen schneller auf den Boden. Das Salz auf der Straße ist für Fahrräder problematisch. Deshalb sollte man darauf achten, dass die Kette stets gut geschmiert ist.

Das wichtigste Sicherheitsfeature

Das Wichtigste, egal ob im Sommer oder Winter, ist ein an die Straßen- und Witterungsverhältnisse angepasster Fahrstil. Da der Bremsweg bei nasser oder glatter Fahrbahn um ein Vielfaches länger ist als bei trockener Straße, sollten die Geschwindigkeit entsprechend reduziert und die Sicherheitsabstände zu den anderen Verkehrsteilnehmern vergrößert werden. Unterlassen sollte man ferner harte Bremsungen und ruckartige Bewegungen am Lenker, um einen Sturz zu vermeiden.

Außerdem ist es sinnvoll, in Kurven nicht zu treten oder zu bremsen, sondern das Rad rollen zu lassen. Beim Bremsen wiederum ist es besser, nur die Hinterradbremse zu verwenden. Bremst man vorne und blockiert das Rad, ist ein Sturz nämlich fast immer die Folge.
(verpd)

Darauf ist beim Onlineshopping zu achten

 Es gibt drei Sicherheitsrisiken, die beim Einkauf im Internet zum Problem mit teuren Folgen werden können: der Onlinekäufer selbst, wenn er grundlegende Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet, ein unseriöser Onlineshop oder auch eine unsichere Bezahlart. Wer jedoch ein paar Verhaltensregeln beachtet, kann das Risiko, beim Onlineshopping Opfer von Gaunern zu werden, deutlich minimieren.

Gerade in der Vorweihnachtszeit wollen viele dem Gedränge in den Städten und Einkaufszentren aus dem Weg gehen und kaufen daher im Internet ein. Doch beim Onlinekauf gibt es zahlreiche Fallstricke, die ärgerlich und teuer werden können. So können Cyberkriminelle schnell sensible Personen- oder Bankdaten abgreifen und missbrauchen, wenn man leichtsinnigerweise nicht auf eine sichere Internetverbindung während der Dateneingabe oder des Bezahlvorgangs geachtet hat. Das Gleiche gilt, wenn man auf einen Fake-Shop hereingefallen ist und dort Bestelldaten eingegeben hat.

Immer wieder kommt es auch vor, dass unseriöse Onlineshops mit versteckten Kosten aufwarten oder eine Vorauskasse verlangen, ohne nach der Bezahlung eine Ware zu liefern. Auch von zwielichtigen Anbietern bewusst irreführend formulierte Artikelbeschreibungen können für Onlinekäufer, die nicht ganz genau auf die Details achten, schnell zum Ärgernis werden. So mancher hat beispielsweise statt eines neuen Smartphones nur die Originalverpackung eines solchen Geräts gekauft, weil er die Artikelbeschreibung nicht genau gelesen hat.

Sicherer Internetzugang und seriöser Onlineshop

Wer online einkauft, muss darauf achten, dass das Internetzugangsgerät wie PC, Tablet oder Smartphone mit einer Sicherheitssoftware wie einer Firewall und einem Antivirenprogramm geschützt ist. Zudem ist die auf dem Gerät benutzte Software sowie auch das Betriebssystem und der Internetbrowser mit den entsprechenden Updates immer auf dem neuesten Stand zu halten. Grundsätzlich sollte man immer einen gesicherten Internetzugang nutzen und beispielsweise nicht eine unsichere WLAN-Verbindung auf öffentlichen Plätzen, Hotels oder Internetcafés.

Zudem sollte man den ausgewählten Onlineshop auf Seriosität prüfen. Kundenbewertungen und das Impressum helfen dabei. Neben dem Namen, der Post- und E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer des Händlers müssen im Webauftritt auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Zahlungsmöglichkeiten, die Versandkosten, das Widerrufs- und Rückgaberecht ersichtlich sein. Mitunter kann man sich zudem an bestimmten Gütesiegeln wie Trusted ShopsTÜV Süd Safer ShoppingEHI Geprüfter Online-Shop orientieren, die an seriöse Onlinehändler vergeben werden.

Allerdings sollte man sich nicht auf die Angaben des jeweiligen Onlineshops alleine verlassen, da manche Gauner beispielsweise auch Gütesiegel widerrechtlich für ihren Fake-Shop benutzen. Besonders vorsichtig sollte man laut Sicherheitsexperten sein, wenn in einem relativ unbekannten Shop beispielsweise mit einem besonders niedrigen Preis für ein Produkt geworben wird, das bei keinem anderen bekannten Onlinehändler nur annähernd so günstig ist. Zudem ist es wichtig, die Artikelbeschreibung genau durchzulesen und auf die Gesamtkosten inklusive der Versandkosten zu achten.

Sicheres Bezahlen

Außerdem sollte eine sichere Bezahlform gewählt werden. Wer beispielsweise eine Vorabüberweisung durchführt, hat, wenn es sich doch um einen Fake-Shop handelt und eine Rücküberweisung nicht mehr möglich ist, das Nachsehen. Bei einer Kreditkartenbezahlung darf man nur die Kreditkartennummer und wenn gefragt auch die Prüfnummer auf der Rückseite der Kreditkarte, aber niemals die vierstellige Karten-PIN angegeben.

Die PIN ist nur zum Geldabheben am Geldautomaten und für eine direkte Zahlung an der Ladenkasse, aber nie für eine Onlinezahlung gedacht, wie der Bundesverband deutscher Banken e.V. in dem kostenlos herunterladbaren Flyer „Sicher Zahlen mit der Kreditkarte im Internet“ betont.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass bei der Eingabe von Bestell- und insbesondere Bezahldaten die Internetverbindung immer verschlüsselt ist. Dies erkennt man an der Buchstabenkombination https:// zu Beginn der Adresszeile des Browsers. Bei den meisten Browsern erscheint zudem am Anfang oder Ende der Adresszeile ein kleines, geschlossenes Vorhängeschlosssymbol.

Regelmäßig Konto- und Kreditkartenbewegung kontrollieren

Grundsätzlich sollte man regelmäßig sein Bankkonto und die Kreditkarten-Abrechnungen kontrollieren, um Unregelmäßigkeiten schnellstmöglich zu entdecken. Wer merkt, dass er Opfer eines Onlinebetrugs wurde, sollte sich umgehend an das Geldinstitut wenden, um zu versuchen, eine zu Unrecht getätigte Zahlung oder widerrechtliche Abbuchung rückgängig zu machen. Des Weiteren ist es wichtig, alle Beweise wie zum Beispiel E-Mails oder Bestellbestätigungen aufzubewahren und auszudrucken, und damit eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen.

Auch wenn der Täter im Ausland sitzt oder man aus sonstigen Gründen wenig Hoffnung auf Ergreifung des Betrügers hat, ist eine solche Anzeige wichtig, denn nur dann kann die Polizei gegen den Betrüger vorgehen. Mehr Sicherheitstipps enthalten die Webportale des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) (www.bsi-fuer-buerger.de), des gemeinnützigen Bündnisses Deutschland-sicher-im-Netz e.V. (www.sicher-im-netz.de) und der Polizeilichen Kriminalprävention.

Im genannten Webauftritt des BSI sind beispielsweise jeweils eine Checkliste für sicheres Onlineshopping und für sicheres Bezahlen im Internet kostenlos abrufbar. Tipp: Privatpersonen können sich mithilfe mancher Privathaftpflicht-, Hausrat- und/oder Rechtsschutz-Versicherung, aber auch einer separaten Cyberversicherungs-Police gegen diverse Betrugsschäden absichern, wenn sie trotz aller Vorsicht Opfer eines Cyberkriminellen geworden sind.
(verpd)

Arzneimittel, die das Unfallrisiko beim Autofahren erhöhen

Wer ohne auf die Nebenwirkungen zu achten rezeptpflichtige, aber frei verkäufliche Medikamente einnimmt und dann ein Kraftfahrzeug fährt, bringt unter Umständen nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr. Denn einige Arzneimittelwirkstoffe minimieren die Fahrtüchtigkeit zum Teil erheblich. Das erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern kann auch eine Bestrafung wie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss nach sich ziehen.

Es gibt zahlreiche Menschen, die aufgrund eines akuten Leidens oder einer chronischen Krankheit zeitweise oder dauerhaft Arzneimittel einnehmen müssen. Allerdings beeinflussen nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR) etwa fünf Prozent aller 55.000 aktuell zugelassenen Medikamente negativ die Fahrtüchtigkeit.

Einige Arzneiwirkstoffe können beispielsweise zu Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit oder riskantem Verhalten führen, aber auch die Konzentrations-, Seh- oder Reaktionsfähigkeit teils stark herabsetzen. Jedes einzelne Symptom erhöht das Unfallrisiko beim Autofahren deutlich.

Hohe Strafen sind möglich

Wer unter Medikamenteneinfluss fährt, obwohl er deswegen fahruntauglich ist, kann wie bei einer Trunkenheitsfahrt je nach Umstand mit einem Bußgeld, mit Punkten im Fahreignungsregister, mit Führerscheinentzug bis hin zu einer Gefängnisstrafe bestraft werden.

Verursacht jemand aufgrund eines Medikamenteneinflusses einen Unfall, erstattet zwar dessen Kfz-Haftpflichtversicherung dem Unfallgegner den Schaden, allerdings hat der Kfz-Versicherer das Recht, bis zu 5.000 Euro von dem zum Unfallzeitpunkt fahruntüchtigen Fahrer zurückzufordern (Regress).

Hat der Unfallverursacher eine Vollkaskoversicherung, kann der Kfz-Versicherer die Kaskoleistung aufgrund der begangenen groben Fahrlässigkeit – darunter fällt nämlich auch das Fahren trotz medikamentenbedingter Fahruntauglichkeit – anteilig der Schwere des Verschuldens kürzen.

Medikamente, die die Fahrtüchtigkeit einschränken können

Daher muss sich jeder, der rezeptpflichtige, aber auch rezeptfreie Arzneien einnimmt, unbedingt informieren, inwieweit die Nebenwirkungen und – sofern man mehrere Präparate einnimmt – auch die Wechselwirkungen dieser Medikamente dazu führen können, dass man nicht mehr fahrtauglich ist.

Hinweise dazu gibt es beim Arzt, Apotheker sowie auf dem Beipackzettel der Arznei. Umfassende Informationen zum Thema Autofahren und Medikamente enthält der Webauftritt des DVR. Hier gibt es auch eine Aufzählung von einigen für Kfz-Fahrer riskanten Medikamentengruppen.

Unter anderem können folgende frei verkäufliche oder rezeptpflichtige Arzneimittel die Fahrtüchtigkeit einschränken: Erkältungsmittel wie Schnupfenspray und Hustensaft, Augentropfen, Schlaf- oder BeruhigungsmittelAntidepressivaSchmerzmittel sowie Arzneien gegen Allergien, Diabetes, Bluthochdruck, Magen-Darm- oder Herzerkrankungen, Depressionen und sonstige psychische Störungen. Auch nach einer Vollnarkose für eine (ambulante) Operation oder Untersuchung darf man in der Regel 24 Stunden kein Auto selbst fahren. (verpd)

Wer barfuß oder mit Flipflops Auto fahren darf und wer nicht

(verpd) Immer noch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man nicht mit Clocks, High Heels, Flipflops oder auch ganz ohne Schuhe ein Auto fahren darf. Diese Vorgaben zum Schuhwerk gilt jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe.

Insbesondere im Sommer kommt immer wieder die Frage auf, ob es für Autofahrer eine Vorschrift bezüglich des Schuhwerkes gibt. Denn vielen ist klar, dass das Fahren mit Sandalen, High Heels, Pantoletten, Flipflops, Clogs oder anderen an den Fersen offenen Schuhen ein erhöhtes Unfallrisiko darstellt.

Denn die Gefahr, dass man mit solchen Schuhen von den Pedalen rutscht, oder dass sich die Schuhe zwischen den Pedalen einklemmen, ist höher als bei einem festen Schuhwerk, das den gesamten Fuß umschließt. Und auch wer barfuß fährt, kann leichter von den Pedalen rutschen als mit festen Schuhen. Daher raten Verkehrssicherheits-Experten jedem beim Autofahren rutschsichere und feste Schuhe zu tragen. Allerdings, gibt es kein generelles Verbot, das Autofahrern das Tragen von keinen oder leichten Schuhen wie Flipflops untersagt.

Keine Schuhvorschriften für die Allgemeinheit

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) erklärt zudem, dass auch die Kfz-Haftpflichtversicherung unabhängig vom getragenen Schuhwerk den Schaden des Unfallgegners bezahlt – also auch, wenn der Unfall durch die Schuhe des Autofahrers verursacht wurde. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn dem Pkw-Fahrer die getragenen Flipflops vom Fuß rutschen und sich diese zwischen Gas- und Bremspedal verhaken und es deswegen zum Unfall kommt.

Wenn ein Kfz-Fahrer selbst einen Unfall grob fahrlässig verursacht, kann eine bestehende Vollkaskoversicherung unter Umständen den Schadenersatz für den Unfallschaden am eigenen Pkw ganz oder zum Teil verweigern. Nach Aussage des GDV bedeutet jedoch das Tragen bestimmter Schuhe beim Autofahren in den seltensten Fällen ein so schwerwiegendes Außer-Acht-Lassen der üblichen Sorgfalt, dass dies als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden könnte.

Berufskraftfahrern wird das Schuhwerk vorgeschrieben

Es gibt jedoch eine Personengruppe, die darauf achten muss, mit welchen Schuhen sie ein Fahrzeug fährt – die Berufskraftfahrer.

Berufskraftfahrer müssen nämlich die geltenden Unfallverhütungs-Vorschriften der Berufsgenossenschaften einhalten. Diese verpflichten Berufskraftfahrer, beim Fahren festes, den Fuß umschließendes Schuhwerk zu tragen.

Flugverspätung aufgrund eines Unwetters

(verpd) Kommt es zu einer erheblichen Verspätung, weil ein Flugzeug wegen eines Gewitters nicht auf dem Zielflughafen landen kann, so steht den Passagieren unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausgleichszahlung zu. Das geht aus einem Beschluss des Landgerichts Landshut hervor (Az.: 14 S 2813/18).

Ein Mann hatte einen Flug von Barcelona nach München gebucht. Dort konnte die Maschine bei ihrer Ankunft wegen eines heftigen Gewitters nicht landen. Sie wurde daher nach Nürnberg umgeleitet. Es kam zu einer Verspätung von mehr als drei Stunden. Diese resultierte neben der Umleitung auch daraus, dass das Flugzeug bereits in Barcelona mit einer zweistündigen Verspätung gestartet war.

Der Reisende forderte für die Verspätung vom durchführenden Luftfahrtunternehmen eine Ausgleichszahlung im Sinne der Europäischen Fluggastrechte-Verordnung. Dies wies die Fluggesellschaft als unbegründet zurück. Das Unternehmen begründete ihre Ablehnung damit, dass eine Flugverspätung, die infolge eines Gewitters entsteht, als außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Verordnung anzusehen ist, der zu keiner Entschädigung verpflichtet.

Nicht beherrschbar …

Dem wollten die Landshuter Richter auch nicht widersprechen. Sie gaben der Klage des Reisenden dennoch statt. Nach Ansicht des Gerichts ist die Wetterlage zwar unstreitig nicht von den Luftfahrtunternehmen beherrschbar. Sie können sich daher – kommt es zu einer witterungsbedingten Flugverspätung – in der Regel auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen, der keinen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung auslöst.

In der entschiedenen Sache habe das Gewitter jedoch nur deswegen zu einer Verspätung geführt, weil das Flugzeug bereits deutlich später als ursprünglich geplant in Barcelona gestartet war. Wäre die Maschine hingegen planmäßig losgeflogen, so hätte sie noch vor Beginn des Unwetters in München landen und somit pünktlich ankommen können. Es liege folglich kein Fall eines außergewöhnlichen Umstandes vor. Die Fluggesellschaft wurde daher dazu verurteilt, dem Kläger eine Entschädigung im Sinne der Europäischen Fluggastrechte-Verordnung zu zahlen.

Tipp: Details zu den Fluggastrechten enthält das Webportal des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland. Wer eine Privatrechtsschutz-Police hat, in der auch Vertragsstreitigkeiten mitversichert sind, kann übrigens ohne finanzielles Risiko auch als Reisender sein Recht notfalls vor Gericht durchsetzen. Denn der Rechtsschutzversicherer übernimmt die Anwalts- und Prozesskosten für derartige Streitigkeiten, wenn Aussicht auf Erfolg besteht und vorab eine Leistungszusage vom Versicherer erteilt wurde, und zwar auch dann, wenn man den Gerichtsprozess verliert.

Blow-ups und Hitzeschäden am Auto

(verpd) Steigt die Außentemperatur über 30 Grad Celsius, muss man mit Schäden am Straßenbelag, den sogenannten Blow-Ups zu rechnen. Was ein Kfz-Fahrer unternehmen sollte, wenn er solche Schäden entdeckt und wer die Unfallschäden übernimmt, die durch diese Blow-ups entstehen können.

Bei Außentemperaturen jenseits der 30 Grad Celsius kann es zu gefährlichen Straßenschäden in Form von sogenannten Blow-ups kommen. Hierbei dehnt sich ein Straßenbelag aus Beton durch die Hitze übermäßig aus und bricht plötzlich auf. Bei Autobahnen aus Asphalt kommen laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) solche schweren Hitzeschäden seltener vor.

Etwa 30 Prozent der Autobahnen bestehen aus Beton und gelten daher als besonders gefährdet für Blow-ups an heißen Tagen. Bei hohen Geschwindigkeiten können derartige Straßenschäden für Pkws und Krafträder unter anderem wie eine Sprungschanze wirken und erhöhen damit die Unfallgefahr deutlich.

Vorbeugende Tempolimits möglich

Bei längeren Hitzewellen wird daher häufig provisorisch auf gefährdeten Strecken ein Tempolimit auf 80 oder 120 Stundenkilometer verhängt, um das Unfallrisiko, das durch plötzlich auftretende Straßenschäden entstehen kann, zu minimieren.

Unter anderem wurden laut GDV in diesem Jahr zum Beispiel in Sachsen-Anhalt auf gefährdeten Autobahnabschnitten der A9 und der A38 entsprechende Tempolimits verhängt. Auch in anderen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg kann es zum Beispiel auf bestimmten Autobahnstrecken der A7, A9 und A81 zu solchen Straßenschäden kommen.

Vorausschauend fahren und neue Blow-ups sofort melden

Wer bei hohen Außentemperaturen auf Autobahnen unterwegs ist, sollte daher vorausschauend fahren und genügend Abstand zum vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer haben. Zudem ist es wichtig, sich unbedingt an das vorgegebene Tempolimit zu halten. Grundsätzlich raten Verkehrsexperten, insbesondere an heißen Tagen den Verkehrsfunk zu beachten.

Entdeckt man schwere Hitzeschäden am Straßenbelag wie Blow-ups und gibt es diesbezüglich noch keine Warnung oder keine Vorsichtsmaßnahmen wie ein Tempolimit, ist es wichtig, umgehend die Polizei (Notruf 110) zu informieren. Denn dann wird in der Regel der betroffene Straßenabschnitt gesperrt oder zumindest ein Tempolimit verhängt, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht zu Schaden kommen.

Welche Versicherungspolice bei Schäden durch Blow-ups zahlt

Wie der GDV betont, übernimmt eine bestehende Vollkaskoversicherung die Schäden am eigenen Auto, die durch Blow-ups entstanden sind, beispielsweise, wenn man deswegen einen Unfall mit dem Pkw hatte. Kommt es infolge von Straßenschäden zu einem Bruch einer oder mehrerer Glasscheiben am Auto, zahlt dafür auch eine bestehende Teilkaskoversicherung. Übrigens, selbst wenn eine Autoglasscheibe nur infolge hoher Hitze reißt, also auch wenn kein Unfall oder Steinschlag die Glasbruchursache war, springt die Teilkaskoversicherung ein.

Theoretisch kann bei Straßenschäden auch der Straßenbaulastträger, also derjenige, der für den Unterhalt und die Sicherheit der betreffenden Straße verantwortlich ist – bei Autobahnen ist das meist der Bund beziehungsweise die jeweilige Autobahn- oder Straßenmeisterei – haftbar sein. Im Einzelfall muss dazu jedoch nachgewiesen werden, dass der Straßenbaulastträger seine Verkehrssicherungs-Pflicht verletzt hat. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn er trotz ihm bekannter Straßenschäden dort keine Warnschilder aufgestellt oder kein Tempolimit angeordnet hätte.

Gute Renditen bei der Riester-Rente

(verpd) Der Staat fördert Riester-Verträge, eine Form der privaten Altersvorsorge, mit Zulagen und Steuervorteilen. Mittlerweile hat rund jeder fünfte Bürger hierzulande einen solchen Riester-Vertrag abgeschlossen. Ein Institut für Altersvorsorge und Finanzplanung kommt im Rahmen einer aktuellen Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Riester-Rente trotz niedriger Zinsen auch eine hohe Rendite ausweist.

Hinsichtlich der Rentabilität und der Verbreitung sei die Riester-Rente ein Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die von einer Fondsgesellschaft gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge GmbH (DIA) in Auftrag gegeben und vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH (IVFP) erstellt wurde.

Die Wissenschaftler des IVFP legten unter anderem für die Studie empirische Ergebnisse zur Verbreitung und Rentabilität von Riester-Verträgen vor.

Jeder Fünfte hat einen Riester-Vertrag

Aktuell existierten nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) knapp 16,6 Millionen Riester-Verträge, das heißt von den rund 83,0 Millionen Einwohner hierzulande hat etwa jeder fünfte Bürger einen solchen Vertrag. Das hebt nach Angaben der Studienautoren die Bedeutung dieser Form der Altersvorsorge hervor.

„Nachweislich hat die Riester-Rente das Bewusstsein in der Bevölkerung gestärkt, dass eine zusätzliche private Vorsorge unabdingbar ist“, betonten die IVFP-Wissenschaftler.

Die Wissenschaftler kommen in der Studie auch zu dem Ergebnis, dass die Riester-Rente alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere auch niedrige und mittlere Einkommensgruppen erreicht. So hat mehr als die Hälfte derjenigen, die einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, ein Jahreseinkommen von unter 30.000 Euro.

Riester-Rente liefert gute Renditen

Aus der anonymisierten Auswertung von rund 23.500 Riester-Versicherungen und Riester-Fondsparplänen ermittelte das IVFP für das Jahr 2018 eine durchschnittliche Nettorendite von 3,4 Prozent, also unter Berücksichtigung der Kosten, der Förderung und Besteuerung. Auch in den letzten drei Jahren zuvor betrug die jährliche Nettorendite zwischen 3,0 und 3,5 Prozent.

Zum Vergleich: Die Geldanlage auf dem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto hatte in den vergangenen drei Jahren in der Regel eine jährliche Rendite von deutlich unter einem Prozent. Selbst die Jahresrendite einer 30-jährigen Bundesanleihe lag seit 2015 weit unter 1,5 Prozent. „Die Riester-Rente liefert gute Renditen und ist weiter verbreitet als andere Vorsorgeformen“, betonte Professor Michael Hauer, Geschäftsführer des IVFP, bei der Präsentation der Studie.

Wer wissen möchte, wie hoch sein eigenes Alterseinkommen unter Einbeziehung der gesetzlichen und eventuell bereits vorhandenen privaten Altersvorsorge sein wird und ob diese zum Erhalt des bisherigen Lebensstandards ausreicht, kann sich von einem Versicherungsexperten beraten lassen. Der Experte kann nicht nur entsprechende Berechnungen durchführen, sondern im Falle einer Einkommenslücke im Alter auch individuell passende private Absicherungslösungen vorschlagen und beispielsweise über die Riester-Rente und andere geförderte Altersvorsorgeformen beraten.

Immer mehr schützen sich vor den Kosten im Pflegefall

Close-up of senior female hand in that of her husband

(verpd) Wer für sich und seine Angehörigen im Falle der eigenen Pflegebedürftigkeit finanzielle Probleme vermeiden will, kann mit einer privaten Pflegezusatz-Versicherung vorsorgen. Schon seit einigen Jahren nutzen immer mehr Bürger diese Form der Absicherung. Auch der Staat unterstützt die private Pflegevorsorge mit Geldzuschüssen – und das aus gutem Grund, denn die gesetzliche Pflegeversicherung bietet nur eine Teilabsicherung bezüglich der tatsächlich anfallenden Pflegekosten, wenn jemand pflegebedürftig ist.

Seit 1995 muss jeder Bürger hierzulande gesetzlich pflegeversichert sein. Jeder gesetzlich Krankenversicherte ist dementsprechend automatisch in der sozialen Pflegeversicherung, deren Träger die gesetzlichen Krankenkassen sind. Jeder privat Krankenversicherte muss in der privaten Pflege-Pflichtversicherung (PPV), die durch private Krankenversicherer angeboten wird, abgesichert sein. In beiden Fällen gilt der gleiche vorgeschriebene Mindestversicherungs-Umfang.

Allerdings übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung alleine bei Weitem nicht alle anfallenden Kosten für die Pflege. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) betont diesbezüglich im Webauftritt, dass den Rest der Kosten die Pflegebedürftigen oder ihre Familien selbst zu tragen haben. „Die Pflegeversicherung wird deshalb auch als Teilkostenversicherung bezeichnet“, wie das BMG weiter ausführt.

Gegen das Kostenrisiko im Pflegefall

Wer sich und seine Familie vor diesem Kostenrisiko schützen will, kann mit einer privaten Pflegezusatz-Versicherung, die von diversen privaten Krankenversicherern angeboten werden, entsprechend vorsorgen. Diese Pflegezusatz-Versicherungen gibt es in unterschiedlichen Varianten.

Eine private Pflegekosten-Police übernimmt zum Beispiel nach Vorleistung durch die gesetzliche Pflegeversicherung je nach Vereinbarung die verbleibenden Kosten ganz oder teilweise. Eine Pflegetagegeld-Versicherung zahlt dagegen unabhängig von den tatsächlichen Kosten nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit einen in der Police vereinbarten Geldbetrag je Tag beziehungsweise eine im Vertrag festgelegte monatliche Rente.

Eine weitere Variante ist die private Pflegezusatz-Versicherung, die der Staat mit Prämienzuschüssen fördert. Jeder gesetzlich pflegeversicherte Erwachsene, der noch keine Pflegeleistung von der sozialen Pflege- beziehungsweise gesetzlichen Pflegepflicht-Versicherung erhält oder erhalten hat, kann seit 2013 eine staatlich geförderte Pflegezusatz-Versicherung (GEPV) abschließen.

Staatlich geförderte Pflegezusatz-Policen …

Damit eine Pflegezusatz-Versicherung staatlich gefördert wird, muss sie einen bestimmten Versicherungsumfang haben. So muss eine solche Police bereits ab einer Pflegeeinstufung in Pflegegrad 1 eine Leistung vorsehen und ab Pflegegrad 5 mindestens 600 Euro Pflegegeld pro Monat an den pflegebedürftigen Versicherten auszahlen.

Staatlich gefördert wird ein solcher Vertrag mit einem Prämienzuschuss von fünf Euro im Monat, sofern der Versicherungsnehmer einen Eigenbeitrag von mindestens zehn Euro monatlich selbst bezahlt. Jedem Förderberechtigten wird also automatisch eine staatliche Zulage von jährlich 60 Euro geschenkt, wenn er selbst 120 Euro und damit insgesamt 180 Euro im Jahr, für eine entsprechend staatlich geförderte Pflegezusatz-Police aufwendet.

Bei der Ermittlung der Höhe der Versicherungsprämie werden nur das Eintrittsalter der zu versichernden Person bei Vertragsabschluss und der vertraglich vereinbarte Leistungsumfang berücksichtigt. Weder Gesundheitszustand der versicherten Person noch das Geschlecht spielen dabei eine Rolle. Eine Gesundheitsprüfung ist also beim Abschluss einer staatlich geförderten Pflegezusatz-Versicherung nicht erforderlich, das heißt, auch wer Vorerkrankungen oder chronische Leiden hat, muss weder Risikozuschläge noch Leistungsausschlüsse fürchten.

… wurden letztes Jahr besonders oft abgeschlossen

Nach einer aktuellen Statistik des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) gab es bis Ende 2018 rund 3,66 Millionen private Pflegezusatz-Versicherungsverträge und damit 2,3 Prozent mehr als noch Ende 2017. Von allen privaten Pflegezusatz-Policen waren über 878.000 Policen staatlich geförderte Pflegezusatz-Versicherungen. Die Anzahl dieser Policen ist von 2017 auf 2018 sogar um 5,3 Prozent gestiegen.

Doch auch die Anzahl der sonstigen Pflegezusatz-Versicherungen ist letztes Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent angewachsen. Prinzipiell empfiehlt es sich, bereits so früh wie möglich eine zusätzliche Pflegevorsorge aufzubauen, denn je jünger man beim Abschluss einer Pflegezusatz-Versicherung ist, desto mehr Leistung gibt es für die Prämie.

Ein staatlich geförderter Pflegezusatzvertrag kann sich zudem nicht nur, aber besonders auch für Personen mit Vorerkrankungen lohnen, da hier der Gesundheitszustand keine Rolle bei der Prämienhöhe spielt. Bei einem Beratungsgespräch kann ein Versicherungsexperte nicht nur klären, welche Absicherung im Pflegefall bereits vorhanden ist, sondern auch, wie sich mögliche Kostenrisiken am besten absichern lassen.

Naturgefahren: Unwissenheit schützt vor Gebäudeschaden nicht

(verpd) Hierzulande ist die Mehrheit der bestehenden Gebäude noch nicht gegen zahlreiche Naturgefahren versichert. Und das, obwohl es auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder durch Starkregen oder Schneelast zu teils dramatischen Schäden an Häusern gekommen ist, wie unter anderem zahlreiche Medienberichte belegen. Eine Befragung zeigt, dass sich viele Hausbesitzer fälschlicherweise in Sicherheit wiegen und daher auf eine entsprechende Absicherung verzichten.

64 Prozent der Hausbesitzer haben das Gefühl, ausreichend gegen erweiterte Naturgefahren wie Starkregen, Überschwemmungen oder Erdrutsch abgesichert zu sein. Die Realität sieht laut Experten jedoch anders aus: Nur 33 Prozent verfügen wirklich über den passenden Schutz.

Das belegt eine Online-Umfrage, die die Yougov Deutschland GmbH im Auftrag eines Versicherers vor Kurzem durchgeführt hat. An der Befragung nahmen über 2.000 Erwachsene teil.

Falsche Annahmen

Ein Drittel der Hausbesitzer, die keine erweiterte Naturgefahren-Versicherung abgeschlossen haben, waren der Ansicht, dass für ihre Immobilien kein Risiko bestehe. Doch während das Risiko von Flusshochwasser betroffen zu werden hauptsächlich nur in Flussnähe gegeben ist, kann eine Überschwemmung durch Starkregen jeden treffen, wie auch Schadenereignisse in der jüngsten Vergangenheit belegen.

Zudem gab rund jeder siebte Hausbesitzer, der keine Naturgefahren-Versicherung für sein Haus hat, an, diese Absicherungs-Möglichkeit nicht zu kennen – bei den befragten bis 29-Jährigen erklärte dies sogar jeder vierte. Viele Hausbesitzer gehen zudem immer noch fälschlicherweise davon aus, dass auch Schäden durch Starkregen, Schneelast, Erdbeben oder sonstige Naturgefahren automatisch in einer bestehenden Gebäudeversicherung mitversichert sind.

Absicherung von Starkregen und anderen Naturrisiken

Grundsätzlich ist es jedoch so, dass in vielen Wohngebäude-Policen zwar Schäden durch Brand, Blitzschlag, Sturm ab Windstärke acht, Hagel und bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser versichert sind.

Weitere Naturgefahren sind jedoch nicht automatisch versichert, sondern können üblicherweise nur gegen einen Aufpreis in den Versicherungsvertrag miteingeschlossen werden. Eine solche Zusatzabsicherung, auch Elementarschaden-Versicherung genannt, leistet bei Schäden durch Naturrisiken wie beispielsweise Überschwemmungen aufgrund von Hochwasser und Starkregen, Schneelast, Lawinen, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch und Vulkanausbruch.