Sehnenscheiden-Entzündung: (K)eine Berufskrankheit

Sehnenscheidenentzündung

Allein die Tatsache, dass ein Straßenbauer und Pflasterer unter einer Sehnenscheiden-Entzündung beider Arme und Hände leidet, ist kein Beleg dafür, dass es sich dabei um eine Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung handelt. Das geht aus einem Urteil des Sozialgerichts Karlsruhe hervor (Az.: S 1 U 431/16). Weiterlesen

Geschäftsgespräche beim Skifahren

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Wenn ein Außendienstmitarbeiter während des Skifahrens Kundenanrufe entgegennimmt und dabei stürzt, können sowohl die privaten Verrichtung des Skifahrens als auch die berufliche Tätigkeit Ursache des Unfalls sein. Da das Fahren auf schweren Abfahrten per se gefährlich ist, tritt die versicherte berufliche Tätigkeit in einem solchen Fall aber in den Hintergrund. Dies geht aus einem Urteil des 17. Senats des Bayerischen Landessozialgerichts (Az.: L 17 U 409/14) hervor. Weiterlesen

Gesetzlicher Unfallschutz auf dem Arbeitsweg

Gesetzlicher Unfallschutz

Arbeitnehmer, die auf ihrem Weg zur Arbeit einen Umweg einlegen oder die Fahrt aus privaten Gründen unterbrechen, stehen in der Regel nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Unter bestimmten Voraussetzungen bleibt jedoch der gesetzliche Versicherungsschutz bestehen, beispielsweise wenn berufstätige Eltern ihre Kinder bei der Fahrt zur Arbeit zur Schule bringen und dafür einen notwendigen Umweg in Kauf nehmen müssen. Weiterlesen

Welcher Arbeitsweg gesetzlich unfallversichert ist

Country Asphalt road in strong flareEs gibt zahlreiche Urteile, die zeigen, dass nicht jeder Arbeitsweg unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fällt. Die Hauptgründe dafür sind, dass der verunfallte Arbeitnehmer nicht den direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genommen oder den Arbeitsweg aus privaten Gründen für längere Zeit unterbrochen hat. Weiterlesen

Draußen arbeiten und gesund bleiben

HelfenZimmerer, Dachdecker, Straßenbauarbeiter, Landwirte und Maurer sowie zahlreiche andere Beschäftigte müssen oft trotz Hitze und direkter Sonneneinstrahlung im Freien arbeiten. Die Experten der Berufsgenossenschaften und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geben Tipps, wie sich dennoch Gesundheitsschäden vermeiden lassen.
Längere körperlich anstrengende Tätigkeiten bei einer Temperatur von mehr als 25 Grad Celsius können zu einem Hitzschlag führen, da dem Körper durch vermehrtes Schwitzen schnell Flüssigkeit und Mineralstoffe fehlen Weiterlesen

Wann Lärm krank macht

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Jugendliche sind meist in doppelter Hinsicht erhöhten Lärmbelastungen ausgesetzt – und zwar in der Arbeit und in der Freizeit. Lärm stellt jedoch eine hohe Gesundheitsgefährdung dar. Es gibt allerdings einfache Lösungen, wie sich der Einzelne davor schützen kann.

Am Arbeitsplatz hat der Schutz des Gehörs vor schädlicher Lärmeinwirkung mittlerweile einen hohen Stellenwert und ist gesetzlich geregelt. Beschäftigte müssen demnach schon ab einem Lärmpegel von 85 dB(A) einen Gehörschutz tragen. Zudem müssen sie regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen und das aus gutem Grund: Studien, wie die der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) belegen, dass Dauerlärm zu Gehörschäden führt und Stress auslöst. Weiterlesen

Gut geschützt im Homeoffice

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Arbeitnehmer, die zu Hause als Heimarbeiter oder Telearbeiter tätig sind oder an einem Telearbeitsplatz arbeiten, stehen grundsätzlich unter dem gesetzlichen Unfallschutz ­­– allerdings müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Darauf weist der Spitzenverband der gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) hin.

Unter den Versicherungsschutz fallen laut dem Spitzenverband der gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) „alle Tätigkeiten, die in einem inneren Zusammenhang mit der Arbeit stehen“. Eine genaue Definition ist nicht verallgemeinerbar, weil sich das aus dem jeweiligen Arbeitsvertrag ergebe. Weiterlesen

Betriebliche Weihnachtsfeier oder Privatvergnügen?

Nikolausmicro

Eine Weihnachtsfeier mit Kollegen ist nur dann eine betriebliche Weihnachtsfeier, wenn sie allen Mitgliedern des Unternehmens oder wenigstens einer Filiale offensteht und von der Autorität der Firmenleitung getragen wird. Eine Feier innerhalb eines kleinen Teams von Kollegen zählt deshalb als private Feier, auch wenn der zuständige Abteilungsleiter dazu gutes Gelingen wünscht, so das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg in einem Urteil (Az.: L 2 U 52/11). Weiterlesen