Wie schnell müssen Sie sich dienstunfähig melden?

Dienstunfähigkeit

Das ist nicht einheitlich geregelt. Landesbeamtengesetze fordern, dass der Ausfall dem Dienstherrn „unverzüglich“ angezeigt wird. Viele Behörden und Dienststellen haben sich noch konkretere Vorschriften gegeben. Häufig besagen sie, dass die DU und ihre voraussichtliche Dauer am Tag der Erkrankung, spätestens am Morgen des folgenden Tages mitzuteilen sind, im Regelfall persönlich und telefonisch.

Dauert die Erkrankung länger als drei Tage, muss spätestens am vierten Kalendertag der Verlust der Dienstfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen werden. Dauert die Abwesenheit länger als bescheinigt, so muss das Attest vor seinem Ablauf erneuert und dem Dienstherrn zur Kenntnis gebracht werden.

Erfahren Sie mehr zum Thema Dienstunfähigkeit in unserer Webinarwiederholung. Melden Sie sich hierzu an unter: http://www.webberater24.de/webinardu/

Das ist wichtig beim BU-Leistungsantrag

BU Leistungsantrag

Die Zeitschrift „Das Investment“ berichtet über die Punkte, die Sie unbedingt bei einem Leistungsantrag auf Berufsunfähigkeitsrente berücksichtigen sollten.

Björn Thorben M. Jöhnke berichtet von einem Versicherungsnehmer, der sich aktuell an seine Kanzlei wandte, um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu beantragen. Was bei solchen Leistungsanträgen wichtig ist, erklärt der Hamburger Rechtsanwalt in einem Gastbeitrag.

Versicherungsnehmer in der Beweislast 

In diesem Leistungsantragsverfahren erhielt der Versicherungsnehmer Rechtsberatung hinsichtlich seines Versicherungsvertrages um zu erfahren, welche Ansprüche dem Versicherungsnehmer überhaupt zustehen.

Des Weiteren unterstützte die Kanzlei Jöhnke & Reichow den Versicherungsnehmer beim Ausfüllen des Leistungsantrages. Hierbei galt es umfangreiche Fragebögen auszufüllen sowie umfassende Tätigkeitsbeschreibungen vor und nach Eintritt der Berufsunfähigkeit niederzuschreiben.

Dieses ist zwingend notwendig, denn der Versicherungsnehmer muss dem Versicherer gegenüber darlegen, dass er seine zuletzt konkret ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.

Zuletzt konkret ausgeübter Beruf zählt

Nachdem der Versicherungsnehmer seinen ursprünglich ausgeübten Beruf als Steuerfachangestellter gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben konnte, zeigte dieser dem Versicherer – der Aachen Münchener Lebensversicherung AG – den Versicherungsfall an mit der Bitte entsprechende Leistungsantragsunterlagen zu übersenden. Der Versicherer übersandte dem Versicherungsnehmer so dann eine Fülle von Unterlagen.

Bereits im Vorwege unterstützte die Rechtsanwaltskanzlei Jöhnke & Reichow den Versicherungsnehmer und beriet über alle Aspekte des Berufsunfähigkeits-Verfahrens.

Des Weiteren wurden auch alle Reaktionsmöglichkeiten des Versicherers besprochen und entsprechend die Unterlagen ausgewertet, die dem Leistungsantrag beizufügen waren.

Das gerichtliche Verfahren erörtert

Um den Versicherungsnehmer auf alle Möglichkeiten und Eventualitäten eines Ausgangs des Berufsunfähigkeits-, beziehungsweise Leistungsantrags-Verfahrens hinzuweisen, wurden selbstverständlich auch in diesem „frühen“ Stadium des BU-Verfahrens ein etwaiges gerichtliches Verfahren erörtert sowie insbesondere auf die entsprechende Beweislast hingewiesen.

Auch etwaige Kostenrisiken eines außergerichtlichen sowie gerichtlichen Verfahrens wurden dem Versicherungsnehmer transparent dargelegt und nachvollziehbar aufgezeigt.

Anerkennung nach nur zehn Tagen

Bereits nach zehn Tagen wurde der Leistungsantrag durch den Versicherer vollumfänglich bewilligt. Dementsprechend musste kein förmliches Verfahren gegen den Versicherer geführt werden, da alle vertraglichen Ansprüche des Versicherungsnehmers unbefristet anerkannt wurden.

Der Versicherer kehrte dabei rückwirkend alle vertragsgemäßen Leistungen an den Versicherungsnehmer aus. Dazu gehörten nicht nur die Berufsunfähigkeitsrenten, sondern auch die in der Vergangenheit zu viel gezahlten Beiträge, die für den Zeitraum der Berufsunfähigkeit zurückerstattet und für die Zukunft gestundet wurden.

Qualifizierte Begleitung zahlt sich aus

Das sogenannte „Berufsunfähigkeits-Verfahren“ beginnt bereits mit dem Leistungsantrag. Aus diesem Grund sollte frühestmöglich kompetente und qualifizierte Unterstützung in Anspruch genommen werden, damit „unvorhersehbare Risiken und Probleme“ des BU-Verfahrens vorhersehbar und damit kalkulierbar werden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf der Seite http://www.dasinvestment.com/recht-steuern/news/datum/2016/08/10/das-ist-wichtig-beim-bu-leistungsantrag/

 

Dienstunfähigkeit -ein existenzielles Thema.

Dienstunfähigkeit bei Lehrern,Referendaren,Polizisten und Feuerwehrleuten

Webberater24.de startet Ende April

Sie gehören zur Berufsgruppe der Referendare, verbeamteten Lehrer, Polizisten oder Feuerwehrleute?
Dann seien Sie gespannt auf Ende April. Dann geht unsere Online Beratungsplattform zum Thema Dienstunfähigleit für Sie ins Netz. Als eine der ersten Webinarplattformen für Sie als Verbraucher erhalten Sie hier echte Beratung von echten Menschen in Echtzeit.

Weiterlesen

Gute Absicherung bei dauerhaften Gesundheitsproblemen

Gute Absicherung bei dauerhaften GesundheitsproblemenEine gute Absicherung bei dauerhaften Gesundheitsproblemen tut Not. Denn eine eingetretene Invalidität, also eine dauerhafte körperliche oder geistige Schädigung eines Menschen, wirkt sich oftmals auch negativ auf seine Einkommenssituation aufgrund einer damit einhergehenden Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit aus. In der Folge muss unter anderem mit finanziellen Einbußen oder kompletten Einkommensausfällen, die nicht oder nur zum Teil durch gesetzliche Versicherungen abgedeckt werden, gerechnet werden. Weiterlesen

Jetzt eilt es wirklich

Selbst das ARD Mittagsmagazin und die Verbraucherschützer raten: Jetzt dringend noch eine  Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

[bannerVideo videourl=“ https://www.youtube.com/watch?v=AZ2yo2-3jRk&qtm_short_code=true“ video_width=“600″ video_height=“500″ id=“2″ align=“left“ banner_width=““ banner_height=““ start_timing=“5″ banner_timing=“10″ gap_timing=“7″ banner_display=“0″]

Gesetzlich Krankenversicherten drohen Zusatzbeiträge

GesundheitDie Regierung plant weitere Kürzungen der Bundeszuschüsse zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Milliardenhöhe. Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor einem „Beschleunigungsprogramm“ für Beitragserhöhungen.

Die Große Koalition will die Bundeszuschüsse zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in 2014 und 2015 um weitere jeweils drei Milliarden Euro kürzen. Für 2014 war bereits eine Kürzung über eine Milliarde Euro auf 10,5 Milliarden Euro vorgesehen.

Der Bund hat seine Zuschüsse, die insbesondere zur Absicherung versicherungsfremder Leistungen wie der Familienversicherung gedacht sind, seit 2010 stetig zurückgeführt. Weiterlesen

Rauchmelder retten Leben

RauchmelderFast alle Bundesländer schreiben mittlerweile die Installation von Rauchwarnmeldern in neuen oder umgebauten Wohnungen beziehungsweise Wohnhäusern vor. Bei bereits bestehenden Immobilien gilt je nach Bundesland vereinzelt noch eine Übergangsfrist.

Die gesetzlichen Vorgaben zum Rauchwarnmeldereinbau sind je nach Bundesland teilweise unterschiedlich. Sie sind in den Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer und in Kurzform auch auf den Internetseiten der Initiative Rauchmelder retten Leben zu finden.

In folgenden Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern in neu gebauten oder umgebauten Wohnungen gesetzlich vorgeschrieben: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Weiterlesen

Für eine unfallfreie Motorradsaison

KRAD1Mangelnde Fahrroutine nach der Winterpause, eine unangepasste Geschwindigkeit, aber auch Autofahrer, die nicht damit rechnen, dass vermehrt wieder Motorräder im Straßenverkehr anzutreffen sind, stellen besonders zu Beginn der Motorradsaison ein hohes Unfallrisiko dar. Wer nach wochenlanger Winterpause wieder auf sein Motorrad steigt, sollte vorher nicht nur sein Krad, sondern auch seine eigene Kondition wieder auf Vordermann bringen, um die Unfallgefahr zu minimieren. Weiterlesen

Planung der häuslichen Pflege per Internet

Ehepaar

Bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit wissen die Betroffenen und deren Angehörige häufig nicht, an wen sie sich wenden können, um eine notwendige Pflege zu organisieren. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die „Weisse Liste“ stellen dazu ein neues Internetangebot zur Verfügung. Es hilft Angehörigen unter anderem die häusliche Pflege und den Einsatz eines Pflegedienstes gezielt zu planen. Weiterlesen

Lebensretter an der Wohnungsdecke

Rauchmelder

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) regulieren die Versicherer jährlich rund 800.000 Brandschäden und zahlen mehr als drei Milliarden Euro Schadenszahlungen an die geschädigten Privat- und Firmenkunden aus. Alleine in den letzten fünf Jahren starben jedes Jahr über 300 Menschen durch Wohnungsbrände. Vor allem nachts sind diese Brände besonders gefährlich, weil auch der menschliche Geruchssinn schläft. Ein Rauchmelder hilft, dass Betroffene frühzeitig die Gefahr erkennen können. Weiterlesen