Jobkündigung wegen häufiger Krankheitsausfälle

Schnupfen

 

Wenn eine ordentliche Kündigung wegen Krankheit tarifvertraglich ausgeschlossen ist, kommt eine außerordentliche Kündigung nur in eng begrenzten Fällen in Betracht. Dafür müssen objektive Tatsachen vorliegen, die erwarten lassen, dass die Erkrankungen wie bisher weitergehen werden – und durch eine Weiterbeschäftigung muss es zu erheblichen Beeinträchtigungen betrieblicher Interessen kommen. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem Urteil entscheiden (Az.: 15 Sa 825/13). Weiterlesen

Berufsleben – Stress lass nach

Anstrengender KampfWachsende Forderungen an berufliche Flexibilität können zu Konflikten zwischen Arbeits- und Privatleben führen und Erschöpfungszustände auslösen. Das ist eines der Ergebnisse einer Untersuchung der Initiative Gesundheit und Arbeit.

Flexibilität, die Bereitschaft Überstunden zu leisten und ständige Erreichbarkeit sind Dinge, die heutzutage von vielen Beschäftigten erwartet werden. Dass sich das nicht in jedem Fall positiv auswirkt, belegt die Studie „IGA-Report 27“ der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA). In der IGA arbeiten Verbände gesetzlicher Krankenversicherer und die gesetzliche Unfallversicherung im Hinblick auf Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung zusammen. Weiterlesen

Gegen Gesundheitsrisiken im Job

7SafetyFirstNur Arbeitgeber, die die Gefahrenpotenziale in ihrem Betrieb erkennen, können die meisten Gesundheitsrisiken für ihre Arbeitnehmer auch deutlich verringern oder sogar ganz ausschließen. Dazu gibt es diverse Hilfen.

Zahlreiche arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, die es an einem Arbeitsplatz gibt, sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Um Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle zu verhindern, sollten daher in jedem Betrieb potenzielle Gefahrenquellen gezielt aufgespürt und beseitigt werden.

Hilfe dazu bietet die sogenannte Gefährdungsbeurteilung. Sie ist die Grundlage für passende Präventionsmaßnahmen sowie ein erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement und muss von jedem Arbeitgeber gemäß Paragraf 5 ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz) unabhängig von der Mitarbeiteranzahl regelmäßig erstellt werden. Weiterlesen