So lernen Kinder spielerisch ihr Unfallrisiko zu minimieren-kostenfreies Spielpaket anfordern

Kinder und Unfälle

Nicht immer und überall sind die Eltern oder andere Erwachsene dabei, um ein Kind vor Unfällen zu schützen. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder selbst erkennen, wenn etwas gefährlich ist, und zwar egal, ob im Straßenverkehr, in der Schule, in der Freizeit oder auch zu Hause. Eine kostenlose App, herausgegeben von der Unfallforschung der Versicherer (UDV,) hilft dabei, dieses Wissen kindgerecht und mit viel Spaß zu vermitteln.

Vorsicht, hier musst du aufpassen … Natürlich kann eine App die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten nicht ersetzen, wenn es darum geht, Kinder vor den Gefahren des Straßenverkehrs und des Alltags zu warnen. Doch die werbefreie App Ampelini XL der Unfallforschung der Versicherer (UDV) des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) kann Eltern bei ihren Präventionsbemühungen unterstützen.

Die App wird kostenlos für iOS- und Android-Geräte vom GDV angeboten und steht in den gängigen App-Stores für Android– und Apple-Smartphones sowie Tablets zur Verfügung.

Spielend und mit Spaß lernen

Ampelini XL, geeignet für Kinder ab circa drei Jahren, zeigt hierfür eine Stadtszenerie, in der sich die Kinder frei bewegen und viel entdecken können. Zahlreiche kleine Animationen, Charaktere, Sounds und auch diverse gefährliche Situationen sind hier in einer Art Wimmelbild versteckt. Wer beispielsweise über die Straße läuft und hierfür nicht den Fußgängerüberweg benutzt, riskiert im Spiel (wie auch im Leben) einen Unfall. Werden beispielsweise die Spielfiguren „Gefahrenzwerge“ angetippt, bringen sie die Stadtbewohner in gefährliche Situationen.

Um sie einzufangen, muss der Spieler die Zwerge, die unmittelbar bei einer gefährlichen Situation zu finden sind, suchen. Diese Situation muss als solche erkannt und angetippt werden, wobei ein Sprecher dann erklärt, was genau an der Situation riskant war. Die jungen Spieler erfahren so auf kindgerechte Weise, dass es gefährlich wird, wenn man sich über den Balkon lehnt, neben einem heißen Grill spielt oder Gasscherben nicht wegräumt. Neben den Gefahrenzwergen gibt es unter anderem auch noch einen Zauberer, der für gefährliche Situationen sorgt.

Die Vorgehensweise ist dabei ähnlich wie bei den Zwergen. Da keinerlei Lese- oder Schreibkenntnisse für die Bedienung der App notwendig sind, eignet sie sich auch für Kinder im Kindergartenalter. Zum Spielen ist keine Onlineverbindung notwendig. Das Spiel ist auch unter www.ampelini.de als Onlinespiel für den PC oder das Notebook erhältlich. Zudem gibt es eine CD/DVD-Box mit den Ampelini-Spielen sowie Ampelini-Minibücher und ein Malbuch, welche online beim GDV kostenlos bestellt werden können. (verpd)

 

So bleiben Kinder in der kalten Jahreszeit gesund

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Immer wieder kommt es vor, dass Kinder ein oder gleich mehrmals hintereinander an einem grippalen Infekt erkranken. Schutz davor bietet unter anderem ein gestärktes Immunsystem, aber auch bestimmte Vorsichtsmaßnahmen helfen, um Krankheitserreger auf Abstand zu halten.

Laut Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder mehrmals im Jahr oder auch länger erkältet sind. So sind im Jahr bis zu neun hochfieberhafte Infekte bei Säuglingen und Kleinkindern sowie bis fünf Infekte bei Schulkindern– insbesondere Erkrankungen im Bereich der oberen Luftwege, die durch jeweils unterschiedliche Viren verursacht werden – keine Seltenheit. Weiterlesen

Keine Kompromisse bei der Sicherung von Kindern im Auto

Sicherung von Kinern im Auto

Fast jedes dritte Kind unter 15 Jahren, das letztes Jahr bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder getötet wurde, saß beim Unfall als Insasse in einem Auto. Kinder sind demnach im Pkw einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen, die beim Mitführen eines Kindes im Auto zu beachten sind, auch einzuhalten. Eine neue Broschüre der Bundesanstalt für Straßenwesen zeigt, wie es geht.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2015 rund 28.150 Kinder unter 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall verletzt – davon 84 Kinder tödlich. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zogen sich etwa 4.340 der unter 15-Jährigen schwere Verletzungen zu, davon rund knapp 1.230 (rund 28 Prozent) als Pkw-Insassen. Von den 84 unter 15-jährigen Kindern, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, starben 34 als Mitfahrer in einem Auto – das sind 40 Prozent der Verkehrsopfer in dieser Altersgruppe.

Auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz vor Unfällen gibt, lassen sich bei einigen Unfällen zumindest zahlreiche schwerwiegende Verletzungen der kleinen Insassen mit Kinderrückhalte-Systemen, wie sie der Gesetzesgeber vorschreibt, verhindern. Doch noch immer lassen leichtsinnige Autofahrer Kinder nicht ordnungsgemäß oder sogar gänzlich ungesichert im Pkw mitfahren.

Ohne Sicherung von Kindern besteht hohes Verletzungsrisiko

Laut BASt sind rund neun Prozent der Kinder, die innerorts in einem Auto mitgenommen werden, nicht mit einem vorgeschriebenen Kinderrückhaltesystem gesichert. Und selbst bei den gesicherten Kindern zeigen Untersuchungen, dass fast zwei Drittel der Kinder wegen einer Fehlbedienung des verwendeten Kinderrückhaltesystems falsch gesichert sind. Dabei haben lautDeutschem Verkehrs-Sicherheitsrat (DVR) zum Beispiel ungesicherte Kinder im Auto ein siebenmal höheres Risiko, schwer verletzt oder getötet zu werden.

Der neue kostenlos herunterladbare Ratgeber des BASt „Kindersicherheit im Auto“ zeigt, wie Kinder in einem Auto gesetzeskonform zu sichern sind. Laut Paragraf 21 StVO(Straßenverkehrsordnung) dürfen Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 1,50 Meter sind, als Insassen im Auto nur in einem geeigneten und dem Alter entsprechenden Kinderrückhaltesystem mitfahren.

Es spielt dabei keine Rolle, ob eine lange oder kurze Strecke mit dem Pkw zurückgelegt wird. Wer sich als Autofahrer nicht daran hält und von der Polizei erwischt wird, muss mit einem Punkt im Flensburger Fahreignungsregister sowie 60 Euro Geldbuße rechnen.

Sicherung nach Gewicht oder nach Größe

Für Kindersitze gilt neben der bisherigen Norm UN/ECE-R 44-03 oder -04 die neue UN/ECE-R 129. Im Gegensatz zur älteren Regelung, die die Sitzkategorien nach dem Gewicht der Kinder festlegt, richtet sich die Einteilung des passenden Kindersitzes bei der neuen Regelung nach der Größe des jeweiligen Kindes, es handelt sich hier um sogenannte „i-Size“-Sitze. Den Autofahrern bleibt es bis auf Weiteres freigestellt, welche Einteilung sie wählen.

Viele der neuen „i-Size“-Sitze benötigen eine sogenannte Isofix-Befestigung – ein dritter Verankerungspunkt in Form eines weiteren Haltegurts oder eines Stützfußes – die in vielen Automodellen (noch) nicht eingebaut ist. Ein Vorteil der Isofix-Befestigung ist laut Unfallforschung der Versicherer (UDV), dass die Handhabung erleichtert und Einbaufehler vermieden werden. Bevor man einen i-Size-Sitz kauft, ist es sinnvoll, sich sich vorab im Internet, beispielsweise bei der UDV zu informieren, ob das favorisierte Modell auch im jeweiligen Fahrzeugtyp einsetzbar ist.

Nach der noch gültigen Norm ECE-R 44-03 und -04 ist für die Mitnahme von Babys bis zu 13 Kilogramm Gewicht eine Babyschale, die entgegen der Blickrichtung eingebaut ist, geeignet. Wie Experten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. betonen, sollte ein Kind so lange mit einer Babyschale (ECE-Gruppe 0) im Auto gesichert werden, bis sein Kopf an den Schalenrand reicht. Kindersitze der ECE-Gruppe I sind bei Kindern zwischen neun und 18 Kilogramm, der ECE-Gruppe II zwischen 15 bis 25 Kilogramm und der ECE-Gruppe III ab 25 Kilogramm Gewicht einzusetzen.

Sicherung über zwölf Jahre, aber kleiner als 1,50 Meter

Kinder, die älter als zwölf Jahre, aber kleiner als 1,50 Meter sind, dürften zwar ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen im Auto mitfahren, allerdings raten Verkehrsexperten in diesem Fall dazu, trotzdem eine Sitzerhöhung zu verwenden.

Die serienmäßig eingebauten Sicherheitsgurte für Erwachsene sind nämlich normalerweise für Personen mit einer Größe ab 1,50 Meter konstruiert und verlaufen nur dann auch über die richtigen Körperstellen.

Ist der angeschnallte Insasse kleiner, kann es sein, dass der standardmäßige Sicherheitsgurt, statt über das Becken über den Bauch und statt über die Schulter direkt am Hals vorbeiläuft. Dies kann bei einem Unfall dazu führen, dass eine Person unter 1,50 Meter Größe unter dem Gurt hindurchrutscht oder dass der Gurt innere Organe oder die Halsschlagader verletzt.

Lieber Kindersitz statt Sitzerhöhung bei der Sicherung

Verkehrsexperten raten davon ab, statt eines notwendigen Kindersitzes einfache Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne und Kopfstützen zu benutzen, auch wenn dies ab einem Körpergewicht von 15 Kilogramm möglich wäre. Denn bei einem Unfall fehlt bei einer Sitzerhöhung im Vergleich zum Kindersitz der Seitenschutz und die Gurtführung ist nicht immer optimal, was ein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellt.

Auch ein fehlerhaft eingebauter Kindersitz büßt oftmals seine Sicherheitsfunktionen ein. Daher sollte man sich beim Kauf eines Kindersitzes zeigen lassen, wie dieser richtig in das jeweilige Auto einzubauen und das Kind darin zu sichern ist.

Neben der genannten Broschüre des BASt bietet auch der UDV mit den Ratgebern „Kinder sichern im Auto“ und „Der richtige Kindersitz“ Tipps, welche Kindersicherungen im Auto sinnvoll sind und wie diese einzubauen sind. (verpd)

 

Welche Absicherung bei der Kinderbetreuung wichtig ist

Welche Absicherung bei der Kinderbetreuung wichtig ist

Jeder, der eines oder mehrere Kinder betreut, auch wenn dies nur aus Gefälligkeit geschieht, ist automatisch für deren Unversehrtheit ebenso verantwortlich wie für die von den Kindern angerichteten Schäden. Diese Risiken lassen sich jedoch in einer Privat-Haftpflichtversicherung absichern. Weiterlesen

Wo Schüler ein hohes Unfallrisiko haben

schulkind Im Jahr 2014 wurden laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) wieder mehr Schüler zu Unfallopfern. Schwere Unfälle passierten am häufigsten beim Sportunterricht und auf dem Schulweg. Wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) in einer aktuellen Statistik zum Schülerunfallgeschehen feststellt, ist die Gesamtzahl der Schülerunfälle im jüngsten Erhebungsjahr 2014 wieder gestiegen, nachdem sie in den Jahren 2010 bis 2013 noch stetig gesunken war. Insgesamt wurden in 2014 1.393.498 Schülerunfälle verzeichnet. Weiterlesen

Vorsorgeuntersuchungen sind Eigeninitiative für ein langes Leben

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs gehören zu den häufigsten Todesursachen. Um diesen und anderen Leiden vorzubeugen, gibt es diverse Vorsorgeuntersuchungen, damit solche lebensgefährlichen Erkrankungen bei jedem Einzelnen frühzeitig erkannt und behandelt werden können, was in vielen Fällen die Heilungschancen deutlich erhöht. Weiterlesen

In Deutschland werden wieder mehr Kinder geboren

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Frauen bekommen hierzulande wieder mehr Kinder, dies zeigen aktuell vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Daten. Damit eine Mutterschaft für Frauen hinsichtlich ihrer Rentenansprüche nicht zum Nachteil wird, gilt es frühzeitig vorzusorgen. Weiterlesen

Staatliche Tipps für die Gesundheit von Kindern

Gesundheit von Kindern

Von der gesunden Ernährung über altersgerechte Spiele bis hin zu sinnvollen Präventionsmaßnahmen und zur Vermeidung von Unfallrisiken – es gibt vieles, was Eltern tun können, damit sich ihre Kinder gesund entwickeln können. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt diesbezüglich ein Webportal, das Eltern mit zahlreichen Tipps und Hintergrund-Informationen unterstützt. Weiterlesen

Geldratgeber für Eltern

Geldratgeber

Der kluge Umgang mit Geld – zur richtigen Zeit erlernt

Als Eltern von Kindern tragen Sie eine große Verantwortung bei der Erziehung Ihres Nachwuchses.

Besonders im Hinblick auf ein späteres, selbstbestimmtes und auch finanziell abgesichertes Leben sind Väter und Mütter nicht nur beratend an der Seite von Jugendlichen und jungen Erwachsenen Weiterlesen

So sind Kinder im Auto richtig gesichert

So sind Kinder im Auto richtig gesichert

Laut Gesetz muss jeder, der ein Kind im Auto mitnimmt, auch für deren Sicherheit sorgen. Unter anderem ist genau vorgeschrieben, wann welche Art von Kindersitz zu verwenden ist.

Einen hundertprozentigen Schutz vor Unfällen gibt es leider nicht. Allerdings lassen sich bei Kindern viele schwerwiegende Verletzungen mit Kinderrückhalte-Systemen, wie sie der Gesetzesgeber vorschreibt, verhindern. Nach Angaben des Deutschen Verkehrs-Sicherheitsrats (DVR) haben ungesicherte Kinder im Auto ein siebenmal höheres Risiko, schwer verletzt oder getötet zu werden. Weiterlesen