Orientierungshilfen für Schulabgänger

Personen 7In wenigen Wochen werden rund 840.000 Schulabgänger ihr Hauptschul-, Realschul- oder Abitur-Abschlusszeugnis in den Händen halten. Viele fragen sich, wie es danach weitergehen soll. Diverse amtliche Webportale und kostenlose Broschüren unterstützen bei der Antwortfindung.

Nur wenige Schüler sind sich bis zum Ende ihrer Schulzeit sicher, was sie einmal werden möchten. Und diejenigen, die bereits einen Berufswunsch haben, wissen oftmals nicht, wie sie ihr Ziel erreichen können. Weiterlesen

Neuregelungen zur Erwerbsminderungsrente

Erwerbsunfähigkeit

Wer als gesetzlich Rentenversicherter aus gesundheitlichen Gründen nur noch ein paar Stunden am Tag oder gar nicht mehr arbeiten kann, erhält eine Erwerbsminderungsrente, wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Ab 1. Juli 2014 ändern sich die Grundlagen für die Berechnung der Höhe einer entsprechenden Rente, sodass Betroffene, die ab dem genannten Datum erstmalig eine Erwerbsminderungsrente beziehen, eine höhere Rente bekommen als bisherige Rentenbezieher.

Mit dem Ende Mai beschlossenen Rentenpaket wurden auch die rechtlichen Grundlagen zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente geändert.

Während die Voraussetzungen, wann ein Betroffener eine Erwerbsminderungsrente erhält, gleich geblieben sind, ändert sich ab dem 1. Juli jedoch die Berechnung der Rentenhöhe.

Wer mehr als sechs Stunden pro Tag arbeiten kann, erhält nichts

Um Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente zu haben, muss der Betroffene wie bisher bestimmte versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllen. Er muss zum einen mindestens fünf Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sein (Wartezeit). Des Weiteren muss er in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung wenigstens drei Jahre lang Pflichtbeiträge für eine Beschäftigung, bei der er gesetzlich rentenversichert war, aufweisen können.

Zudem erhält eine gesetzliche volle Erwerbsminderungsrente ausschließlich ein gesetzlich Rentenversicherter, der aufgrund seines Leidens nur noch weniger als drei Stunden am Tag erwerbstätig sein kann.

Eine Rente bei teilweiser Erwerbsminderung – und damit die Hälfte des Satzes der vollen Erwerbsminderungsrente – bekommt der, der mindestens drei, jedoch weniger als sechs Stunden irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. Es spielt dabei keine Rolle, welchen Beruf man erlernt oder bisher ausgeübt hat.

Änderungen bei der Berechnung der Rentenhöhe

Für die Berechnung der Höhe der Erwerbsminderungsrente wurden bisher die Rentenansprüche hochgerechnet, die der Betroffene erhalten würde, wenn er noch bis zum vollendeten 60. Lebensjahr mit seinem bisherigen durchschnittlichen Einkommen gearbeitet hätte. Ab dem 1. Juli 2014 wird diese sogenannte „Zurechnungszeit“ um zwei Jahre verlängert. Das heißt, der Betroffene wird nun so gestellt, als wenn er mit seinem Durchschnittsverdienst noch bis zum vollendeten 62. Lebensjahr gearbeitet hätte.

Bisher wurde für die Berechnung des Durchschnittseinkommens, das für Ermittlung der Rentenhöhe eine maßgebliche Rolle spielt, das gesamte Erwerbsleben des Betroffenen bis zum Eintritt der Erwerbsminderung bewertet. Ab dem 1. Juli 2014 wird geprüft, ob der Betroffene die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung bereits Verdiensteinbußen hatte. Nicht selten leiden nämlich die Betroffenen vor Eintritt der Erwerbsminderung bereits unter gesundheitlichen Einschränkungen und können deshalb nicht mehr so viel arbeiten wie zuvor oder sind häufiger krankgeschrieben.

Wenn festgestellt wird, dass durch die Berücksichtigung des Verdienstes der letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung die Rentenansprüche gemindert werden, wird das Einkommen dieses Zeitraums nicht mehr in die Rentenberechnung mit einbezogen. Dadurch erhöhen sich das für die Rentenberechnung berücksichtigte Durchschnittseinkommen und somit die Rentenhöhe. Diese sogenannte „Günstigerprüfung“ wird von der Deutschen Rentenversicherung durchgeführt – es wird immer das für den Betroffenen bessere Durchschnittseinkommen zur Rentenberechnung verwendet.

Weiterhin Einkommenslücken und keine Rente bei Berufsunfähigkeit

Eine gesetzliche Berufsunfähigkeits-Rente, die bezahlt wird, wenn man aus gesundheitlichen Gründen seinem erlernten oder ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann, gibt es seit 2001 nur noch für gesetzlich Rentenversicherte, die vor dem 1. Januar 1961 geboren sind. Alle anderen haben darauf keinen Anspruch mehr. Sie können auch auf irgendeine andere Tätigkeit als ihren bisherigen Beruf verwiesen werden.

Die Fakten zeigen, dass nicht jeder, der aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit keiner Arbeit mehr nachgehen oder seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, automatisch einen Anspruch auf eine gesetzliche Rente hat. Zudem wird, selbst wenn ein Anspruch besteht, die Rentenhöhe auch nach der neuen Regelung bei Weitem nicht die bisherige Verdiensthöhe erreichen, sodass mit finanziellen Einbußen gerechnet werden muss.

Eine Absicherung durch eine private Erwerbs- und/oder Berufsunfähigkeits-Versicherung kann diese Lücke schließen. Bei einer umfassenden Beratung durch einen Versicherungsexperten erfährt man, wie hoch die gesetzliche Absicherung im individuellen Fall tatsächlich ist und welche Absicherungslösungen für die persönliche Situation am sinnvollsten sind. (verpd)

Gerne helfen wir Ihnen bei all Ihren Fragen rund ums Thema Versicherungen weiter. Sprechen Sie uns einfach unter 06721-990985 direkt an oder schreiben Sie uns eine Mail an Ihren persönlichen Internet-Versicherungsmaler  info@seniorconsulting.de.

Sie  können sich aber auch direkt auf unserer Webseite  beraterseite.de informieren, rechnen, vergleichen und auch abschließen. Sie finden hier zu allen Sparten die passenden Rechner und Informationen, egal ob Hundehaftplichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Arbeitskraftabsicherung, Pflegeversicherung, Bootsversicherung, Krankenzusatzversicherung  usw.

Viele Grüße aus Bingen am Rhein

Ihr persönlicher Internet- Versicherungsmakler Jörn & Sebastian Krämer – Senior Partner Finanzmanagement

Wenn aus Stress Krankheit wird

Am Kopf kratzenJe höher auf der Karriereleiter – desto mehr Stress. So könnte man die Ergebnisse einer Studie im Auftrag einer großen Krankenkasse zusammenfassen. Unter dem Motto „Bleib locker, Deutschland!” wurde nachgefragt, wer und wie viele sich im beruflichen Umfeld, teilweise permanent, im Stress befinden.

Dabei wurde festgestellt, dass acht von zehn Managern gestresst sind und 30 Prozent aller leitenden Angestellten sogar unter Dauerdruck stehen. Ähnlich hoch ist der Stresspegel von Selbstständigen: hier gaben 70 Prozent an, gestresst zu sein. Nur leicht entspannter geht es gemäß der Studie bei den „einfachen“ Mitarbeitern zu: bei den Beamten und Arbeitern bezeichneten sich sechs von zehn als gestresst. Weiterlesen

Wenn nichts mehr so bleibt, wie es war

Anstrengender KampfDie meisten Bundesbürger haben mindestens vor einem persönlichen Unglück Angst. Mehr als die Hälfte fürchtet sich vor schweren Erkrankungen, ein Pflegefall zu werden oder dem eigenen Tod. Fast jeder Zweite hat Angst vor einer eintretenden Invalidität. Doch nur wenige sichern sich beispielsweise für den Fall einer Berufsunfähigkeit ab – und das obwohl viele keinen gesetzlichen Einkommensschutz haben. Weiterlesen

Gesundheitsausgaben erreichen neue Dimension

Finanzen 16Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die Ausgaben für die Gesundheit in 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent beziehungsweise um 6,9 Milliarden Euro an. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 300,4 Milliarden Euro. Den größten Teil davon trugen die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen. Doch über 40,6 Milliarden Euro zahlten Privatpersonen und private Organisationen aus der eigenen Tasche. Wie man mit einer privaten Vorsorge das eigene Kostenrisiko reduzieren kann.

Die Gesundheitsausgaben in 2012 betrugen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 300,4 Milliarden Euro, das waren 2,3 Prozent mehr als noch in 2011. Weiterlesen

Bei Verdacht auf eine Berufskrankheit

GesundheitArbeitnehmer, die aufgrund einer beruflichen Tätigkeit erkranken und einen dauerhaften Gesundheitsschaden erleiden, haben, wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllen, Anspruch auf Leistungen wie eine Rentenzahlung aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Statistiken zeigen jedoch, dass die Anerkennung einer Krankheit als Berufskrankheit schwierig ist und die versicherungs-rechtlichen Voraussetzungen, um einen Leistungsanspruch zu erhalten, oft nicht erfüllt werden.

Grundsätzlich gilt eine Krankheit nur dann als Berufskrankheit, wenn eine Person sich diese durch eine berufliche Tätigkeit zuzieht. Weiterlesen

GDV erneuert Rentenrechner

Die Zeit ist abgelaufen 02Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. hat in dieser Woche die Aktualisierung seines Online-Rentenrechners bekannt gegeben. Der berücksichtige nun die seit Ende 2012 geltenden Unisex-Tarife.

„Verbraucher können ab sofort im Internet ihre finanzielle Versorgungslücke im Alter ausrechnen“, verspricht der GDV. In vier einfachen Schritten lasse sich überprüfen, wie viel Geld im Rentenalter fehlt und ob die private Altersvorsorge ausreicht.

Darüber hinaus könnten die Nutzer ihre monatliche Rente im Fall einer möglichen Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit ermitteln. Verbraucher benötigten dazu lediglich die gesetzliche Renteninformation und – falls vorhanden – die jährlichen Standmitteilungen ihrer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge.

Die Dateneingabe soll längstens 15 Minuten dauern. Weiterlesen

Immer mehr Frauen sind finanziell unabhängig

FrauenNach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Ebenfalls gestiegen ist der Anteil der Frauen, die ihren Lebensunterhalt vorwiegend durch die eigene Berufstätigkeit bestreiten, und nicht vom Einkommen eines Ehe- oder Lebenspartners abhängig sind. Letztendlich bedeutet das, dass immer mehr Frauen entsprechend selbst vorsorgen müssen, falls sie aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit nicht mehr arbeiten können. Vor zwölf Jahren lag die Erwerbstätigenquote der Frauen hierzulande bei 61,8 Prozent. Zehn Jahre später, also bis 2012, ist der Anteil bereits auf 71,5 Prozent angestiegen. Vor zwei Jahren waren somit 17,7 Millionen Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren erwerbstätig. 2012 deckten zudem 45 Prozent der Frauen ihren Lebensunterhalt überwiegend durch ihre eigene Erwerbs- und Berufstätigkeit und waren somit nicht mehr von einem Ehe- oder Lebenspartner finanziell abhängig. Im Vergleich dazu Weiterlesen

Preiswerte Absicherung für junge Leute

Serious Resolute and Confident BusinessmanWer als junger Erwachsener seine Ausbildung abgeschlossen hat und nun voll im Berufsleben steht, ist in vielen Bereichen nicht mehr über die Versicherungspolicen der Eltern mitversichert und benötigt eine eigene Absicherung. Einige Versicherer bieten hierzu Versicherungspolicen an, die bis zu einer bestimmten Altersgrenze prämienermäßigt sind.

Sondertarife für junge Leute sind besonders häufig in den Versicherungssparten Privathaftpflicht, Hausrat, Unfall und Rechtsschutz zu finden. Bei diesen Tarifen erhalten Versicherungsnehmer vergünstigte Prämien beziehungsweise einen Sonderrabatt, bis sie eine in den Tarif- beziehungsweise Vertragsbedingungen festgelegte Altersgrenze erreicht haben. Weiterlesen

Notwendige Vorsorge für den Fall einer Erwerbsunfähigkeit

Erwerbsunfähigkeit

Einer aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung ist zu entnehmen, dass Ende 2012 über 1,67 Millionen Bürger eine gesetzliche Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bezogen haben, rund 178.000 mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Rentenhöhe lag unter 700 Euro im Monat. Da damit alleine nur die wenigsten ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten und zudem nicht jedem, der erwerbsunfähig ist, eine gesetzliche Rente zusteht, ist eine passende Vorsorge sinnvoll, um im Fall des Falles ein finanzielles Desaster zu verhindern. Weiterlesen